Freitag, 20. Januar 2017

Bad Mergentheim : Ausstellungen im Deutschordensschloss

Sonderausstellungen 2017 im Deutschordensmuseum

Von Januar – Dezember wird viel geboten

So abenteuerlich war Museum noch nie!
 
Mit dem Tiger Auge in Auge, dem Leoparden das Kinn kraulen, das riesige Mammut im Schlepptau – in der Ausstellung „Schöner Schein! Mitmischen im Museum“ (19. Januar – 23. April) können Sie Teil spektakulärer Bilder werden. Auf der Spur der 20 großformatigen Bilder kann man das ganze Deutschordensschloss in Bad Mergentheim neu entdecken.

Hier dürfen Sie nach Herzenslust „posen“ und fotografieren. 3D-Großgemälde mit aufsehenerregenden und täuschend echten Darstellungen von Tieren und ungewöhnlichen Szenen dürfen „betreten“ werden. Jetzt dürfen Sie im Museum, wo sonst die Kamera in der Tasche bleiben muss, eine richtiggehende Fotosession veranstalten. Schöner Schein: Sie sind im Bild. Ein Höhepunkt ist die aufwendige Darstellung einer großen urzeitlichen Höhle im mittelalterlichen Gewölbekeller des Schlosses, wo Sie sich zu den Höhlenbewohnern am Feuer setzen und an deren Leben teilhaben können. Sie steigen ins Bild und erleben die „finstere“ Urzeit in mittelalterlicher Atmosphäre. So abenteuerlich war Museum noch nie. Anschließend können Sie tolle Erlebnisse mit nach Hause nehmen, als Erinnerung oder um sie via Facebook oder Whatsapp ihren Freunden zu schicken. Ein Spaß für die ganze Familie, für Jung und Alt!

Fleisch – und damit die Jagd, der Fischfang und das Fallenstellen – war für die Menschen der Steinzeit wichtige Lebensgrundlage. Die Ausstellung „Fleisch! Jäger, Fischer, Fallensteller in der Steinzeit“ (19. Mai – 17. September) gibt einen Überblick über die dabei eingesetzten Techniken und die Entwicklung der verwendeten Waffen und Geräte. Ausgesuchte Beispiele verdeutlichen, wie der steinzeitliche Mensch mit kreativem Erfindungsgeist zum erfolgreichen Jäger und Fischer wurde.

Alle ausgestellten Waffen und Geräte sind funktionsfähige und originalgetreue Nachbildungen europäischer Funde von der frühen Altsteinzeit bis in die späte Jungsteinzeit. Seit 2015 gibt es im Deutschordensmuseum die neue Abteilung „Jungsteinzeit im Taubertal“ mit dem berühmten Hockergrab von Althausen, der anrührenden Mehrfachbestattung einer „Patchworkfamilie“. Das Taubertal weist die höchste Funddichte aus der Zeit der Schnurkeramik im gesamten süddeutschen Raum auf, gleichzeitig gibt es für den Übergang zur Bronzezeit im Taubertal bisher nur einen einzigen Metallfund; beides wird in der neuen Abteilung präsentiert. Die Sonderausstellung wiederum stellt einen wesentlichen Aspekt des damaligen Lebens – die Jagd – heraus und ergänzt die Dauerausstellung, so dass eine Ausstellungsfläche von rund 700 m² zum Thema entsteht. Die Ausstellung wurde vom Neanderthalmuseum Mettmann gemeinsam mit den bekannten Experimentalarchäologen Harm Paulsen und Ulrich Stodiek konzipiert.

Zum Jahresende werden unter dem Motto „Endlich Schnee! Holzschnitte des Jugendstils“ (20. Oktober 2017 – 18. Februar 2018) präsentiert – Winterlandschaften und Darstellungen vom Vergnügen auf dem Eis und im Schnee aus der Sammlung Felix Häberle, München.

Informationen:
Tourismusverband "Liebliches Taubertal"
Tel. 09341/82-5805 und -5806


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