Mittwoch, 7. März 2018

Das neue Alblust: Frühjahrsausgabe 2018 erhältlich

Alblust im Frühjahr 2018 
Schwerpunktthema Musik



Musik, Musik, Musik - um nicht zu sagen „Wo man singt da lass dich ruhig nieder…“ - mit der neuen Ausgabe von Alblust können sich Leser auf eine musikalische Reise über die Alb begeben – mit Geschichten über Musiker und Dirigenten, Instrumentenbauer und besondere Konzerterlebnisse.

Allerdings, von Gesang handelt dann doch keiner der vielen „musikalischen Artikel“, Silcher hin, Silcher her - war allerdings auch kein Älbler sondern Remstäler. Ach so.

Bierzeltmusik, Dudelsack und Heavy Metal
Aber das Heft handelt zum Beispiel von den Grafenberger. Sie sind die Botschafter der guten Laune und heizen ihren Zuhörern kräftig ein: Die Grafenberger gehören zu den erfolgreichsten Partybands Deutschlands, füllen seit Jahren das Festzelt auf dem Cannstatter Wasen auf und haben sogar schon bei einem Oktoberfest im Kongo gespielt. Der Name der Band stammt dabei vom Ort Grafenberg bei Metzingen, der Heimat des Gründers und Managers Klaus Kächele.

Er ist einer der Musiker, die im Frühlingsheft von „Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“ vorgestellt werden. Auch Leonard Kunz aus Göppingen ist dabei, der nicht im Festzelt, sondern in der Kirche spielt: Der 13-jährige ist außerordentlich talentiert und hat sich mit der Orgel für ein ungewöhnliches Instrument entschieden.

Auch Alexander Dietz spielt mit dem Dudelsack kein alltägliches Instrument – und hat sich überdies einen besonderen Ort zum Üben gewählt: Auf seinem Bauernhof auf der Zollernalb stellt er köstlichen Ziegenkäse her und spielt im Stall bei seinen Tieren.

Überall in der Region sorgen Musikvereine, Chöre und Orchester für ein klingendes Kulturleben. Das Ebinger Kammerorchester ist ein Beispiel dafür: In seinem über 50-jährigen Bestehen hat es eine für Nicht-Profis beachtliche Qualität erreicht.

Rauere Töne erklingen in Donzdorf: Hier ist Nuclear Blast, das größte unabhängige Heavy Metal Label der Welt, zu Hause. Viele verschiedene Stilrichtungen sind zu hören, wenn Schwäbisch Gmünd zur Kneipenmusiknacht einlädt: Dort gibt es die Veranstaltung, die inzwischen auch in vielen anderen Städten gefeiert wird, schon seit über 25 Jahren.

Instrumentenbauer, wie Matthias Beck, arbeiten ebenfalls in der Region: Auf den Blechblasinstrumenten, die in seiner Werkstatt in Dettingen an der Erms mit Feuer und Eis geformt werden, spielen Musiker von Berlin bis Peking.

Die Frühjahrsausgabe gibt einen Überblick über die wichtigsten Festivals, Open-Air-Konzerte und Musikreihen in diesem Jahr. Darüber hinaus finden Leser jede Menge anderer Veranstaltungs- und Ausflugstipps, die sogar bis nach Bayern führen: In Donauwörth lassen sich die Hauptwanderwege HW 1 und 2 des Schwäbischen Albvereins bei einer interessanten Rundtour verbinden. Auf dem Wanderweg Firstwaldrunde bei Mössingen kann man in ein Meer aus Blüten eintauchen. Und wer unterwegs Bärlauch findet, kann sich gleich am Rezept dieser Ausgabe versuchen: Es stammt vom Sternekoch Gerd Windhösel vom Hirsch in Sonnenbühl-Erpfingen. 

Der Beitrag über die Wimsener Höhle handelt dafür wieder von Musik. Wolfgang Alber erzählt die Sage vom Riesen Heim und der Ruine Reußenstein. Interessant, nicht nur für Kinder. Dem Thema Kultur ist auch der Beitrag über eine kleine Marionettenbühne in Blaubeuren gewidmet. Ein weiterer Beitrag erzählt von Ostereiern und der riesigen Nachfrage nach den kleinen Kunstwerken. Ein kleines Kunstwerk der Natur ist der Steinschmätzer, von dem ein weiterer Beitrag erzählt.

Ein immer brauchbarer Gimmick ist übrigens der kleine Ausflugsführer „Das Beste auf einen Blick“ mit einer Darstellung der schönsten Ausflugsziele der Schwäbischen Alb. So spart man sich das Bestellen.

Nicht unterschlagen werden soll auch die wie immer hervorragende Bebilderung. Da bekommt man Alblust, da jucken die Beine. Also auf, auf die Schwäbische Alb. Der Frühling ist da.

Die neue Ausgabe von „Alblust Das Schwäbische Alb Magazin ist ab dem 7. März 2018 im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich (144 Seiten, Auflage 25.000, Preis 4,80 Euro).

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