Montag, 21. Mai 2018

Im Nationalpark Schwarzwald: Wanderung der Kostbarkeiten

Fotos des Tages:
Von Herrenwies um den Tobelbach



Der Nordschwarzwald ist der Schwarzwald der kleinen Kostbarkeiten. Gerade bei dieser Wanderung um den Tobelbach herum, mit Ausgangspunkt Herrenwies, mit Besuch des idyllischen Sandsees, kann man sie genießen. – Die erwachende Natur im frühjahr, gleichzeitig aber auch die abgestorbenen Bäume, das Totholz, die bizarre Formen bilden und gleichzeitig Grundlage für neues Leben sind.

Den Abschluss nach dem Sandsee bildet ein Wiesental mit Bach, das gut als Prototyp aller Schwarzwaldtäler durchgehen könnte.







 










 ... und am Schluss: die neugotische Kirche in Herrenwies

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Dienstag, 15. Mai 2018

Naturgarten Kaiserstuhl: Kaiserstuhl-Tuniberg-Tage 2018 in Sasbach am Kaiserstuhl

Kaiserstuhl-Tuniberg-Tage am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Sasbach
 Schaufenster der regionalen Vielfalt mit Regionalmarkt und Rahmenprogramm


 Das Orga-Team sowie Marktteilnehmer bei der
Ortsbegehung im April 2018.  Foto: NGK

Die 6. Auflage der großen Regional-Veranstaltung „Kaiserstuhl-Tuniberg-Tage“ wird am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Sasbach am Kaiserstuhl stattfinden. Die alle zwei Jahre an wechselnden Orten durchgeführte Veranstaltung ist ein buntes Schaufenster der regionalen Vielfalt, in dem alle wichtigen Themen des Naturgarten Kaiserstuhls vorgestellt werden: Natur, Wein, Gastronomie, Landwirtschaft, Kunst und Kultur, Tourismus und regionale Produkte. Veranstalter sind die Gemeinde Sasbach und die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH.

Die Veranstaltung, zu der Besucher aus der gesamten Region erwartet werden, findet entlang der für den Verkehr gesperrten Habsburgerstraße sowie auf dem St. Martinsplatz statt. Die Bühne für das Unterhaltungsprogramm wird vor dem Heimat- und Geschichtsverein aufgebaut. Die Bewirtung mit regionalen Spezialitäten übernehmen die Vereine aus Jechtingen, Leiselheim und Sasbach. Entlang der Habsburgerstraße bieten Produzenten aus der Region ihre Produkte auf einem Markt an. Für jeden Geschmack und jedes Alter wird etwas geboten.

Die Markt- und Programmzeiten sind Samstag, 30. Juni 2018 von 15 bis 20 Uhr und Sonntag, 1. Juli 2018 von 11 bis 19 Uhr.

Info:
Naturgarten Kaiserstuhl GmbH, Zum Kaiserstuhl 18, 79206 Breisach, Tel. 07667-90685-0; Fax: 07667-90685-29, info@kaiserlich-geniessen.de, http://www.naturgarten-kaiserstuhl.de
Das Programmheft zur Veranstaltung erscheint Anfang Juni.      
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind zu finden unter www.kaiserstuhltage.de.

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Sonntag, 13. Mai 2018

Buchbesprechung: Giraud, Marc / Cahez, Fabrice: Natur am Wegesrand

Giraud, Marc / Cahez, Fabrice:
Natur am Wegesrand



Wie oft geht man „so still für sich hin“? Man wandert, man spaziert, man hängt seinen Gedanken nach. Überlegt man sich dann hinterher, wo man überhaupt war, was man gesehen hat, was bemerkenswert war, dann – ist Sendepause …

Schade eigentlich, denn wäre man aufmerksam gewesen, dann wäre einem vieles aufgefallen. Die Natur bietet immer und überall etwas. Vieles weiß man, und was man nicht weiß, das kann man nachschlagen.

Eine Sehschule für die einheimische Natur, die jeden Ausflug bereichert.
Als Hilfestellung gibt es jetzt ein Buch, das Unterstützung beim Finden von Besonderheiten bietet, das viele Informationen zu den unterschiedlichen Lebensräumen im Lauf der Jahreszeiten birgt.

In «Natur am Wegesrand» führt uns Marc Giraud durch die Jahreszeiten und Landschaft und öffnet die Augen für die verschiedenen Lebensräume und die Tiere und Pflanzen, die darin leben. Er animiert uns, am Wegrand stehen zu bleiben und genau hinzuschauen – auf das heimliche Leben der Wildbienen, auf die raffinierten Fortpflanzungsstrategien von Pflanzen bis zum Spiel der jungen Füchse oder auf die Körpersprache von Pferden, denen Sie auf der Weide begegnen.

Über 700 Fotos
Von Tierspuren bis zur Körpersprache der Weidetiere: Über 700 großartige Fotos, von der Landschaft bis zur Makroaufnahme von kleinen Tierwelt, zeigen, worauf man achten sollte. Dazu führen die vielen vertiefenden Texte den Reichtum unserer einheimischen Natur vor Augen.

Das Buch ist nach Jahreszeiten gegliedert – vom Frühling über Sommer und Herbst bis zu den harten Tagen im Winter zeigt es uns, auf was wir achten sollten, was wir finden (können). In Wort und Bild.

Es beginnt mit dem grundsätzlichen Worten zum Thema „Wie beobachtet man Tiere?“ – gar nicht so einfach wie man es sich vorstellt. Eine doppelseite zeigt, auf was man achten sollte. Von links nach rechts, von oben bis unten. So systematisch ist man noch nie an die Naturbeobachtung herangeführt worden.

Danach geht es ins Detail: Wie unterscheidet man männliche von weiblichen Weiden? Bienen, das Frühlingsleben in einer Hecke, Vogelkunde en masse, Böschungen, Wildbienen, Blüten, Blüten, Blüten, die Tierwelt vom Hasen bis zum Frosch, Giftpflanzen, Fallen stellende Pflanzen – das alles nur als kurzer, unvollständiger Auszug aus dem was das Buch für das Frühjahr an Wissenswertem beschreibt.

Das ist aber nur ein Viertel des Jahres. Die anderen Jahreszeiten werden genauso umfassend erklärt. Alle Seiten sind gespickt voll mit herrlichen Fotos. Am faszinierendsten sind die Aufnahmen von kleinen Insekten. Endlich kann man sie mal in Ruhe betrachten, ohne dass sie davon krabbeln oder fliegen.

Das abschließende Kapitel „Gefahr auf den Wegen“ erklärt nicht, welche Gefahren dem menschlichen Wanderer drohen sondern im Gegensatz, welche Gefahren vom Menschen für die Natur ausgehen. Und eine immer wieder lobenswerte Sache ist ein Register. Auch ein solches ist im Buch zu finden.

Fazit:
Natur am Wegesrand ist ein Naturführer mit bestechendem Konzept, den man immer wieder gerne in die Hand nimmt.

Zum Autor:
Marc Giraud ist ein französischer Naturforscher und Exkursionsführer und hat viele Sachbücher verfasst, hauptsächlich zu zoologischen Themen. Als Fernseh- und Radiomoderator ist er bekannt für seinen spannenden und humorvollen Blick auf die Natur in nächster Nähe.
Hier geht es zur Website des Autors.

Giraud, Marc / Cahez, Fabrice (Fotografien): Natur am Wegesrand. 1. Auflage 2018, 256 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen, Klappenbroschur, Format: 17 x 24 cm. Haupt Verlag. ISBN: 978-3-258-08043-7. CHF 31.00 (UVP) / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60 (A).
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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Donnerstag, 10. Mai 2018

Wilkes, Johannes: Das kleine Schwaben-Buch

Wilkes, Johannes:
Das kleine Schwaben-Buch



Was wäre Deutschland ohne seine Schwaben?! In hohem Maße gewitzt und originell verfügen sie über eine reiche Geschichte, eine lebendige Gegenwart und zahlreiche Charakterköpfe. Nicht wenige großen Köpfe Deutschlands kommen daher, aus dem Land, das heute – im Gegensatz zur lang vergangenen Vergangenheit – eher belächelt als geschätzt wird.

Dabei müssten wir alle ohne die Schwaben zu Fuß gehen und die Kartoffeln mit dem Sackkarren vom Bauern holen, wenn die Schwaben Daimler und Bosch hier nicht ihre Erfindungen gemacht hätten – beziehen wir einfach mal den Badener Benz hier mit ein. Ist ja schließlich ein Nachbar und heute gibt es sowieso das Bindestrichland – das bewirkt, dass Badener außerhalb des Landes zu ihrem großen Ärger als Schwaben bezeichnet werden.

Schwamm drüber. Das Buch ist da und wartet darauf, verschlungen zu werden. 30 Kapitel porträtieren das schöne Schwabenland und seine Bewohner – und widmen sich dabei hochbrisanten Fragen wie der nach den ungeahnten Reizen des schwäbischen Dialekts, nach dem Schönheitsgeheimnis der ansässigen Frauen und der Schwierigkeit, die definitiven Grenzen des 'Ländle' festzustellen.

Dass dabei auch Klischees und altbekannte Witze, über die längst keiner mehr lacht, Platz finden wie der von dem Schwaben aus Kolumbus‘ Schiff, der in Amerika zwar keinen Landsmann aus Böblingen, aber immerhin einen aus dem benachbarten Sindelfingen traf – sei’s drum.

Mit gewohntem Augenzwinkern und liebevoll ironischem Ton nähert sich Johannes Wilkes den kulturellen und kulinarischen, politischen und psychologischen, landschaftlichen und literarischen sowie historischen und humorigen Eigenheiten der Region.

Neben Dichtern, bekannten Persönlichkeiten wie schwäbische Kaiser oder schwäbischen Erfindungen oder gar der unvermeidlichen Maultasche oder der noch unvermeidlicheren Kehrwoche kommen auch Naturphänomene wie der Schwäbische Vulkan oder der himmlische Asteroid, der das Nördlinger Becken schuf, zur Geltung. Auch Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse – wie der das wohl geworden ist, sicherlich nicht wegen übergroßer diplomatischen Talenten? - der mit dummem Geschwätz für Furore gesorgt und Berliner Schwabenhassern Zündstoff gegeben hat, kommt in dem Werk vor. Dafür hat er sich auf Bundestagspapier über einen Markt in seinem Viertel beschwert. Soweit geht die Freude an Berliner Buntheit dann auch nicht, da sind die angeblich schwäbischen Tugenden der Ruhe und Ordnung (ha ha, hier sei das Stichwort Wutbürger und Bauernkriege angeführt!) wieder gefragt. – Wie die der schwäbischen Hausfrau, die sogar die Ehre hatte, von einer Kanzlerin als Beispiel für solides Finanzgebaren herangezogen zu werden.

Insofern ist dieses Buch, das in ganz unschwäbischen Schockfarben daher kommtn über das der Schwabe selbst sich freuen und ärgern wird und der Fremde doch ein wenig Ahnung von dem Landstrich zwischen Bodensee und unterem Neckar bekommt, ein wahrer Gewinn. Und sei es nur, um ein wenig schmunzeln zu dürfen – umasonst sogar!

Zum Autor:
Johannes Wilkes, Jahrgang 1961, wurde in Dortmund geboren und absolvierte ein Studium der Medizin in München. Er ist viel in Deutschland herumgekommen und lebt derzeit in Franken und führt in Erlangen eine sozialpsychiatrische Praxis. Neben populären Sachbüchern schrieb er auch belletristische Werke. So ermittelte Kommissar Mütze bereits in den Spiekeroog- Krimis Der Tod der Meerjungfrau, Strandkorb 513 und Muschelkäfer morden nicht (2017) sowie in dem Frankenkrimi Der Fall Rückert (2016). Im ars vivendi verlag erschienen zuletzt außerdem Das kleine Franken-Buch (2014), Das kleine Westfalen- Buch, Das kleine Nürnberg-Buch (2016) und Das kleine Baden-Buch (2017).

Wilkes, Johannes: Das kleine Schwaben-Buch. 240 Seiten. ars vivendi, Cadolzburg, 2018. ISBN 978-3-86913-871-8. 15,00 EUR (D) 15,90 EUR (A).
Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

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