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Schwarzwald: Alles ist möglich
Radeln, Wandern, Kultur
Zwischen
Schwarzwaldhöhen und Hochrhein öffnet sich mit „enjoy&bike“ ein Radnetz
voller Möglichkeiten.
Fahrrad
17 Rundtouren – digital ausgeschildert, modular aufgebaut
und je nach Gusto an definierten Knotenpunkten clever miteinander kombinierbar
– machen die „FerienWelt Südschwarzwald“ im Landkreis Waldshut in all ihrer
Vielfalt erfahrbar.
Die Touren, von der kurzen Genussrunde bis zur ausgedehnten
Expedition, führen an historischen Dörfern mit typischen Schwarzwaldhöfen wie
Mutterslehen oder verwinkelten Altstädten wie Laufenburg vorbei.
„enjoy&bike“: Neues
digitales Tourenradnetz im Südschwarzwald
Entlang der Routen laden beeindruckende Burgruinen, etwa die
Küssaburg oder Burg Weißwasserstelz, zu einer kleinen Zeitreise ein. Ausblicke
bis zu den Alpen gibt es unter anderem am Rüttewaldkopf oder vom Gugelturm.
Naturliebhaber kommen an „Kraftplätzen“ wie dem Tiefenhäuserner Moor, dem
geheimnisvollen Krai-Woog-Gumpen mit Wasserfall oder den Rosengärten von
Nöggenschwiel auf ihre Kosten. Cafés, traditionelle Gasthöfe und regionale
Genussstationen am Wegesrand, etwa an der Krunkelbachhütte, bieten die nötigen
Pausenmomente. www.ferienwelt-suedschwarzwald.de/rad
„Köstlich Biken“:
(E-)Radeln mit Genuss in Baiersbronn
Freiheit auf zwei Rädern verspricht der „Bikehimmel“ in
Baiersbronn: Das abwechslungsreiche, 1000 Kilometer lange Streckennetz hat für
alle großen und kleinen Outdoor-Fans etwas zu bieten, unter anderem elf MTB-
und 15 Gravel-Touren. Für E-Biker und Genießer empfiehlt sich das Angebot
„Köstlich Biken“, verbindet es doch großartig Radeln und Kulinarik in der „Gourmet-Gemeinde“:
Gestartet wird die Tour am Wander-Informationszentrum – nach einem
alkoholfreien Getränk und dem erfolgreich durchgeführten Bike-Check. Nach
kurzer Fahrt ist das erste Ziel im Ortsteil Röt erreicht, wo eine köstliche
Überraschung auf die Radelnden wartet. Frisch gestärkt führt die Tour weiter
entlang der Murg und bis zum Flüsschen Schönmünz, dem stromaufwärts bis nach
Hinterlangenbach gefolgt wird. Hier liegt der nächste Stopp mit Einkehr und
zünftigem Schwarzwälder Vesper. Der darauffolgende lange Anstieg zum Ruhestein
ist mit neuer Energie im Bauch nun ein Kinderspiel! Überwiegend bergabfahrend
geht es zurück zum Wander-Infozentrum. Nach der Premiere im vergangenen Jahr
sind die neuen Termine für die geführte E-Bike-Tour mit rund 52 Kilometern
Länge voraussichtlich 9./23. Mai, 6./20. Juni, 4./18. Juli, 1./15./29. August
und 12./26. September 2026. Buchung unter www.baiersbronn.de

Kultur:
„Der Trompeter und der Kater“: 200 Jahre Joseph Victor von
Scheffel in Bad Säckingen
Der Dichter Joseph Victor von Scheffel wurde 1826 in
Karlsruhe geboren, kam 1850 als Rechtspraktikant nach Säckingen und zog in den
Hallwyler Hof. Das Haus liegt direkt am Rhein – und an der längsten gedeckten
Holzbrücke Europas. Irgendwo kam Scheffel die besondere, reale Liebesgeschichte
des Bürgersohns Franz Werner Kirchhofer und der jungen adeligen Maria Ursula
von Schönau zu Ohren, die Mitte des 17. Jahrhunderts mit ihrer Vermählung die
Standesgrenzen ignorierten. Als Scheffel 1851 die Stadt wieder verließ, hatte
er die Idee zum „Trompeter von Säckingen“ schon in der Tasche. Sein Werk, in
dem er aus dem bürgerlichen und musikalischen Werner einen Trompete blasenden
Helden machte, erschien erstmals 1854 – und wurde ab den 1870er Jahren zum
(weltweiten) Bestseller. Noch vor Scheffels Tod im Jahr 1886 kam der „Trompeter
von Säckingen“ außerdem als Oper von Victor E. Nessler auf die Bühne, 1918
wurde der Stoff verfilmt. Es gibt in der „Trompeterstadt“ viele Bezüge zu
Scheffels Versepos, in dem der Kater Hiddigeigei als spöttisch-ironischer
Erzähler eine wichtige Rolle innehat. Neben Themenführungen mit
Trompetenklängen gibt es eine für das Jubiläumsjahr konzipierte
Kater-Kinder-Stadt-Rallye, zudem ist im Hochrheinmuseum Schloss Schönau von
Ende März bis Oktober eine Ausstellung zu Scheffels 200. Geburtstag zu sehen. www.badsaeckingen.de/dertrompeter
Karlsruhes Baudirektor:
200. Todestag von Friedrich Weinbrenner
Friedrich Weinbrenner (1766-1826), der große Architekt des
Klassizismus, formte nicht nur Gebäude in Karlsruhe und Baden-Baden, sondern
beeinflusste ganze Generationen: Über hundert Schüler unterrichtete er in
seiner Architekturschule, die seinen Stil in der ganzen Welt verbreiteten,
beispielsweise in Philadelphia. Jedoch wurde keine andere Stadt so sehr von
seinen Bauwerken geprägt wie Karlsruhe: Marktplatz, Rathaus und evangelische
Stadtkirche tragen bis heute seine Handschrift. Auch die „Via Triumphalis“, die
repräsentative Straße vom Schloss über den Marktplatz nach Süden, hat die Stadt
dem engagierten Karlsruher zu verdanken. Als Baudirektor gestaltete er die
Fächerstadt neu – mit klaren Achsen, monumentalen Bauten und harmonischen
Plätzen. Zum 200. Todestag feiert Karlsruhe sein prägendes Erbe mit einem
lebendigen Kulturprogramm: Dazu gehören u.a. Stadtrundgänge zu seinen Bauwerken
oder die Kostümführungen „Karlsruhe mit Weinbrenners Augen“, in denen vom Leben
und Wirken Weinbrenners erzählt wird. www.karlsruhe-erleben.de
Außergewöhnliche
Konzertorte: 20 Jahre „TONarten Musikfestival“ in Sasbachwalden
Höchste Ansprüche an künstlerische Qualität und dabei
programmatisch abwechslungsreich – dieses Prinzip zeichnet seit 20 Jahren das
„TONarten Musikfestival“ in Sasbachwalden aus. Die Konzerte finden dabei an so
außergewöhnlichen Orten wie dem SWR-Funkturm auf der 1164 Meter hohen
Hornisgrinde statt: ein europaweit einzigartiger Konzertraum mit 150 Metern
Deckenhöhe. Ebenfalls besonders sind die Konzerte im Weinkeller bei der Alde
Gott Winzergenossenschaft, stimmungsvoll auch die Open-Air-Konzerte im Kurpark.
Ob Kammermusik, Musikkabarett, Jazz & Singer/Songwriter, Weltmusik,
Kinderkonzert oder die das Festival bereichernde Kunstausstellung mit
Vernissage im Alten E-Werk – solche Vielfalt bietet auf einmalige Weise die
Möglichkeit, Altvertrautes wieder und Innovatives neu zu entdecken. Im
Jubiläumsjahr können Besucher vom 26. Juli bis 2. August 2026 selbst auf
musikalische Entdeckungsreise gehen. www.sasbachwalden.de
SCHWARZWALDRADIO seit 10
Jahren bundesweit empfangbar
Wie der Schwarzwald genau klingt? Das kann man nicht
beschreiben, das muss man hören! Dank seiner Popularität hat er als einzige
Ferienregion sein eigenes Radio – das SCHWARZWALDRADIO. Aus dem Studio in
Offenburg bringt das Moderatoren-Team unter der Leitung von Markus Knoll rund
um die Uhr den Schwarzwald zu Hörern nach Hause. Seit 2016 ist SCHWARZWALDRADIO
bundesweit über den digitalen Radiostandard dab+ zu empfangen und verzeichnet
eine stetig wachsende Fangemeinde. Freuen dürfen sich Hörer neben
Schwarzwald-News auf außergewöhnliche Oldies aus den 1960er bis 1990er Jahren,
die selten bis gar nicht im Radio zu hören sind und von den musikvernarrten
Moderatorinnen und Moderatoren virtuos in Szene gesetzt werden. Einmal im Monat
nimmt Moderatorin Zarah-Louise Roth in ihrem Podcast „Visitblackforest“ Hörer
mit auf eine charmant-informative Reise durch die Ferienregion; neben der Kooperation
mit Schwarzwald Tourismus entstehen weitere Podcasts mit Karlsruhe Tourismus
und dem Europa-Park. www.schwarzwaldradio.com und www.podcast-visitblackforest.info
Buchmesse
„Blätterrauschen“: Literaturförderung aus und für den Schwarzwald
Bereits zum dritten Mal findet im Kurhaus Hinterzarten die
Buchmesse „Blätterrauschen“ statt. Vom 8. bis 10. Mai 2026 kommen Autoren und
Verlage im Hochschwarzwald zusammen, um ihre Werke mit Bezug zum Schwarzwald
vorzustellen und mit interessierten Besuchern in einen Austausch über ihre
Arbeit zu kommen. Zum abwechslungsreichen Programm gehören auch Lesungen,
Filmvorträge und Gesprächsrunden. Im Rahmen der Veranstaltung werden
ausgewählte Bücher in den Kategorien Belletristik und Sachbuch mit dem
Förderpreis „Wälderliebling“ ausgezeichnet, der für die kommende Buchmesse
durch Crowdfunding ermöglicht wurde. www.hochschwarzwald.de/buchmesse
„Fidelius on Tour“ – an
Wochenenden mit Band
Der SWR-Schauspieler und Kabarettist Martin Wangler fährt vom
19. Juni bis 18. Juli 2026 im zehnten Jahr in der Rolle des „Fidelius
Waldvogel“ durch Baden-Württemberg und präsentiert an etwa 25 verschiedenen
Orten sein musikalisches Kabarettprogramm. Der Urschwarzwälder ist dabei mit
seinem Traktor und seinem „Stubewägeli“ (ein zur Wanderbühne umfunktionierter
Forstwagen) im Land unterwegs und hat mittlerweile Kultstatus erreicht. An den
Wochenenden wird er von den „Waldvögeln“ (Bass: Thomas Klauer, Schlagzeug:
Chris Thoma) musikalisch begleitet. www.martin-wangler.de
„Schwarzwald
Musikfestival“ bringt die Ferienregion zum Klingen
Das „Schwarzwald Musikfestival“ verwandelt die elf Spielorte
zwischen Ettlingen und St. Blasien, Schramberg und Bad Wildbad vom 8. bis 25.
Mai 2026 in das größte zusammenhängend bespielte Gebiet in Baden-Württemberg.
Ob in urigen Schwarzwälder Bauernhöfen, großen Festsälen oder Kirchen, in
romantischen Burgruinen oder futuristischen Werkshallen – überall glänzt das
Musikfestival unter der Leitung von Mark Mast mit herausragendem Programm und
renommierten Künstlern: In großer stilistischer Vielfalt von Klassik über Jazz
bis Weltmusik finden 17 Konzerte statt. Auch für Kinder bietet das
Musikfestival eine Möglichkeit, klassische Musik in interaktiven Workshops zu
erleben. Einer der Höhepunkte sind die drei Crossover-Eröffnungskonzerte mit
Werken von Vivaldi und Piazzolla in Verbindung mit Human Beatbox in
Freudenstadt, Schiltach und Bad Wildbad. Ebenfalls außergewöhnlich dürfte das
Konzert des Kammermusikensembles Spark am 11. Mai in Oberndorf werden – sie
spannen den Bogen „Von Bach bis Beatles“. www.schwarzwald-musikfestival.de

„Bloom up! Die Sprache der
Blumen“ in Baden-Baden
Mit „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ laden die Staatliche
Kunsthalle Baden-Baden und das Badische Landesmuseum Karlsruhe (das Museum ist
wegen der umfassenden Generalsanierung des Karlsruher Schlosses aktuell
geschlossen) zu einem floralen Erlebnis der besonderen Art ein. Die Ausstellung
entführt auf einen sinnlich-intellektuellen Rundgang durch 2.500 Jahre
Kulturgeschichte der Blume: vom altägyptischen Lotus über Jugendstil-Rosen bis
zu digitalen Blütenfantasien. Blumen erzählen hier Geschichten von Liebe,
Leben, Vergänglichkeit, aber auch von Widerstand, Erinnerung und poetischer
Subversion. Historische Objekte treffen auf zeitgenössische Kunst, schaffen
einen atmosphärischen Garten der Künste, der zum Staunen, Riechen, Fühlen und
Genießen einlädt. Ein Erlebnis für alle Sinne – ein Blumenmeer voller
Geschichte und Gegenwart. Zu sehen ist die Ausstellung in der Staatlichen
Kunsthalle Baden-Baden vom 12. Juni 2026 bis 10. Januar 2027. www.kunsthalle-baden-baden.de
Internationales
Akkordeon-Festival an verschiedenen Orten im Schwarzwald
Seit ihrer Gründung 2009 hat sich die „Akkordeonale“ von
einem ambitionierten Projekt zur Wiederentdeckung des Akkordeons zu einem
außergewöhnlichen Festival entwickelt, das musikalische Kulturen und
Stilrichtungen aus aller Welt vereint. Wie passend, dass die Landesmusikräte
das Akkordeon zum „Instrument des Jahres 2026“ gewählt haben. Das Publikum darf
sich bei der „Akkordeonale“ auf ein facettenreiches Ensemble voller
Temperament, Esprit und Poesie freuen: Das musikalische Spektrum reicht von
südbrasilianischer Gaucho-Musik, dem „griechischen Blues“ Rembetiko und Balkan-Jazz
über expressive italienische Minimal Music bis hin zu virtuoser französischer
Akkordeonkunst. Charakteristisch für das Festival sind die pulsierenden Wechsel
zwischen Soli und Ensemblestücken, die eindrucksvoll zeigen, wie Musik Menschen
verbinden kann. Die Konzertreihe besucht verschiedene Orte im Schwarzwald:
Karlsruhe (8. April 2026), Pforzheim (17. April), Offenburg (19. April), Bad
Bellingen (1. Mai) und Freiburg (7. Mai). www.akkordeonale.de

„Kommen – Entdecken –
Erleben“: Kultursommer Nordschwarzwald
Der sechste Kultursommer Nordschwarzwald verwandelt die
Region vom 16. Juli bis 16. August 2026 erneut in ein lebendiges Festival für
Kunst, Kultur und Musik. Mehr als 100 Veranstaltungen laden dazu ein, die
kulturelle Vielfalt der Region von Maulbronn bis Alpirsbach auf vielfältige
Weise zu entdecken. Ein Highlight ist die schwimmende Bühne in Pforzheim, die
Konzerte, Performances und Begegnungen auf dem Wasser ermöglicht und die
Innenstadt in eine außergewöhnliche Kulturkulisse verwandelt. Vom 20. bis 25.
Juli gibt Yadegar Asisi, einer der bedeutendsten Panoramakünstler unserer Zeit,
der Pforzheimer Innenstadt neues Leben als offenes Atelier. Zu den
musikalischen Höhepunkten zählen der „Calwer Klostersommer“ sowie hochkarätige
Konzerte in den Klöstern Maulbronn und Alpirsbach. www.kultursommer.nordschwarzwald.de
Endingen feiert 20 Jahre
Lichternacht
Endingen darf getrost als Kleinstadtperle bezeichnet werden:
Die historische Altstadt mit ihren schmalen Gässchen bietet für jeden Besucher
eine schöne Gelegenheit für einen gemütlichen Spaziergang oder Einkaufsbummel
mit anschließender Einkehr, von regionaler Küche bis Sterne-Niveau inklusive
feinen Weinen ist alles geboten. Bei der Lichternacht, die am 11. September
2026 zum 20. Mal stattfindet, legt sich dazu noch eine mystische Stimmung über
die Kulisse: Stimmungsvolle Beleuchtung dank Tausender Lichter untermalt
kulturelle Darbietungen, Live-Musik und kulinarische Genüsse. Die Geschäfte der
Innenstadt öffnen bis 23 Uhr und laden mit Sonderaktionen zu einer langen
Einkaufsnacht ein. www.endingen.de
Wellness:
115 Jahre Mineral-Thermalwasser in
Bad Krozingen
Das Bad Krozinger Thermalbad – die Vita Classica – hat sich
zu einem stilvollen und zugleich funktionalen Badepalast mit großzügiger
Therme, einem Saunaparadies und dem Wohlfühlhaus entwickelt. Dabei waren die
Anfänge eher zufällig: Denn es war gar nicht heißes, mineralienreiches Wasser,
das Bergleute 1911 bei Tiefenbohrungen suchten. Sie wollten eigentlich Erdöl
finden, als sie auf einen sprudelnden Quell kochenden Wassers stießen. Und so
begeht die Vita Classica im Jahr 2026 ihr 115-jähriges Jubiläum – und noch immer
scheinen Ideenfluss und Tatendrang des dort seit mehr als 30 Jahren waltenden
Geschäftsführers, Rolf Rubsamen, nicht abzuebben. So ergiebig wie die
Thermalquellen des Bades, so unerschöpflich zeigt sich auch die
Experimentierlust des Betreibers: Ob fernöstlicher Japangarten oder
orientalisches Verwöhnprogramm, tibetisches Klangschalenzeremoniell in der
Himalaya-Sauna oder römisch-irisches Dampfbad mit Farbenspiel, ob ägyptisches
Rasulbad mit Heilschlamm oder Aqua-Dance zu lateinamerikanischer Musik – der
Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Neben dem umfangreichen Wellnessangebot
können sich Besucher auf das Wasser mit einer der höchsten
Kohlensäurekonzentrationen Europas freuen. Es regeneriert und regt die
Durchblutung im ganzen Körper an. www.bad-krozingen.info
Quelle der Erholung: 50
Jahre Albtherme in Waldbronn
Gäste dürfen sich in der Albtherme in Waldbronn auf
natürliches Thermalwasser, eine wunderbare Badelandschaft mit vier Schwimm- und
Badebecken sowie zehn Themensaunen freuen. Gemütliche Ruheräume,
Infrarotkabine, Kneippbecken und viele zusätzliche Wellnessangebote im „Beauty
& Day Spa“ laden zur persönlichen Auszeit ein. Salz, das direkt aus dem
Toten Meer in Jordanien gewonnen wird, ist das wesentliche Element der
Totes-Meer-Salzgrotte. Durch die hohe Löslichkeit des Salzes wird die Luft mit
Mineralien angereichert, diese können über die Haut und Atemwege aufgenommen
werden. Die Albtherme ist mit fünf Wellness Stars ausgezeichnet und ist mit
ihrer Ausrichtung ein touristischer Leuchtturm in der Region; 2026 werden fünf
Jahrzehnte wohltuende Erholung und Entspannung gebührend gefeiert. Die
Heilwasser, die Ende des 17. Jahrhunderts entdeckt wurden, machen das Albtal im
nördlichen Schwarzwald bis heute zur „Kurlandschaft“. Im Sommer 2026 soll auch
die Siebentäler Therme in Bad Herrenalb nach umfangreicher Revitalisierung
wieder öffnen; sie blickt dann auf 55 Jahre Geschichte zurück. www.albtal-tourismus.de
Familie:
Spektakuläre „Neckarline“-Hängebrücke in Rottweil
606 Meter lang und bis zu 60 Meter über dem Boden: Mit einem
großen Eröffnungswochenende vom 24. bis 26. April 2026 soll die spektakuläre
„Neckarline“-Hängebrücke in Rottweil eröffnet werden. Ihre geschwungene Form
ist wie ein weiches „S“, das zuerst zur Mitte hin ansteigt, um dann sanft
abfallend an der Stadtmauer auszulaufen. So eröffnen sich immer wieder neue,
spannende Ein- und Ausblicke auf die älteste Stadt Baden-Württembergs und die
Landschaft am Ostrand des Schwarzwalds. Die Brücke verbindet bedeutende
Sehenswürdigkeiten in der „Stadt der Türme“: Auf der einen Talseite steht der
Testturm von „TK Elevator“ mit Deutschlands höchster Aussichtsplattform in 232
Metern Höhe. Auf der anderen Seite führt die Brücke in den Bockshof, eine
Parkanlage am Rande der mittelalterlichen Innenstadt mit ihren prächtigen
Erkern, gotischen Kirchtürmen und historischen Wehrbauten. Initiator und
Investor Günter Eberhardt hat im Schwarzwald schon die Hängebrücken „Wildline“
in Bad Wildbad und „Blackforestline“ in Todtnau geplant und gebaut. www.neckarline.de

Nationalpark Schwarzwald
erweitert
Die Faszination unberührter Natur können Gäste im
Nationalpark Schwarzwald zwischen Baden-Baden und Freudenstadt erleben. Er
wurde am 1. Januar 2014 gegründet und ist der erste und einzige seiner Art in
Baden-Württemberg. Mit der Flächenerweiterung ab Januar 2026 werden die beiden
bisher getrennten Teile des Nationalparks miteinander verbunden: Die Fläche
vergrößert sich von etwa 100 Quadratkilometer auf rund 113 Quadratkilometer.
Voraussetzung für den Zusammenschluss ist ein wertgleicher Tausch der Fläche
der Waldgenossenschaft Murgschifferschaft mit Staatswald im Raum Enzklösterle.
Gleichzeitig verkauft das Land seine Anteile an der Murgschifferschaft an die
verbleibenden Genossenschafter. Idealer Startpunkt für eine Tour im
Nationalpark Schwarzwald ist der Ruhestein. Dort befindet sich auch das
barrierefreie Nationalparkzentrum, das mit der interaktiven Dauerausstellung
zum wilder werdenden Wald besticht und auch in architektonischer Hinsicht
Akzente setzt. www.nationalpark-schwarzwald.de
Neue Abenteuer-Golfanlage
im Monbachtal
Ein Hingucker ist die neue und barrierearm angelegte
Abenteuer-Golfanlage im Monbachtal bei Bad Liebenzell. Die kreative Landschaft
mit 18 Bahnen nimmt Bezug auf regionale Themen wie Kloster Hirsau, Hornisgrinde
und Flößereigeschichte, spielt mit Motiven aus Flora und Fauna und integriert
zudem Themen um den christlichen Glauben. Die Anlage gehört zu den Christlichen
Gästehäusern Monbachtal. www.monbachtal.de/abenteuergolf
Neues
Outdoor-Escape-Erlebnis am Freiburger Schlossberg: „Vaubans Vermächtnis“
Das analoge Outdoor-Erlebnis „Vaubans Vermächtnis“ am
Freiburger Schlossberg entführt Spieler ins Jahr 1679: Die Stadt steht unter
französischer Herrschaft. Als östlichster Vorposten an der Grenze zu den
habsburgischen Landen beginnt Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban
im Auftrag von König Ludwig XIV. mit dem Ausbau der Stadt und des Schlossbergs
zur Festung. Jahrhunderte später stoßen die Outdoor-Escape-Fans nun auf einen
alten Tornister mit verschlossenen Kisten und einem Buch voller Aufzeichnungen
aus jener Zeit. Darin finden sich Hinweise – offenbar hat Vauban hier mehr
hinterlassen als Mauern…Zwischen den Resten der historischen Festungsanlagen
gilt es, knifflige und haptische Rätsel zu lösen, echte Schlösser zu öffnen und
somit „Vaubans Vermächtnis“ zu heben. Die rund vier Kilometer lange Tour vom
Anbieter „Berggeheimnis“ startet am Schlossbergring beim Schwarzwaldverein und
führt am Schlossberg entlang. www.freiburggeheimnis.de

Offroad-Abenteuer: 20
Jahre Unimog Museum in Gaggenau
Von historischen Modellen bis zu eindrucksvollen Exponaten –
das Unimog Museum in Gaggenau bietet faszinierende Einblicke für
Technikbegeisterte, Familien und Neugierige, die das Universal-Motor-Gerät
besser kennenlernen oder neu entdecken möchten. Seit 20 Jahren lässt sich dort
alles über die Funktionsweise, die Entwicklung und die zahlreichen
Einsatzmöglichkeiten dieses außergewöhnlichen Fahrzeugs lernen. 1946, vor 80
Jahren, wurde die erste Testfahrt mit einem Prototyp durchgeführt, ab den
1960er Jahren bis 2002 wurden in Gaggenau Unimogs produziert. Auf dem
Außenparcours des Museums können Mutige bei einem erfahrenen Fahrer einsteigen
und die Vielseitigkeit des Unimogs selbst erleben: Das Fahrzeug meistert 100
Prozent Steigung, 70 Prozent Gefälle und 20 Grad Schräglage mühelos. www.unimog-museum.com
PLAYMOBIL-Sonderfigur
„Schwarzwald Marie“ auf Weltreise
Ab Mai 2026 wird die Eislaufhalle in Baiersbronn zur
faszinierenden PLAYMOBIL-Welt: Besucher können eintauchen in eine spektakuläre
Ausstellung mit tausenden Figuren, die die Abenteuer der „Schwarzwald Marie“
auf ihrer großen Weltreise erzählen. Zu erleben sind der Schwarzwald rund um
Baiersbronn, spannende Safaris in Afrika, das geheimnisvolle Ägypten am Nil mit
Pyramiden, die Kultur Japans und viele weitere Reiseziele. Der renommierte
Künstler Oliver Schaffer inszeniert zwölf Dioramen, die zum Staunen und
Entdecken einladen – ein Erlebnis für die ganze Familie! www.baiersbronn.de
Mobilität
Mit der Bahn klimafreundlich in den Schwarzwald: 25 Jahre
„Fahrtziel Natur“
Mit der Teilnahme an der Kooperation „Fahrtziel Natur“ wirbt
der Schwarzwald gemeinsam mit den Umweltverbänden BUND, NABU, VCD und der
Deutschen Bahn für die nachhaltige und klimafreundliche Anreise mit der Bahn.
„Fahrtziel Natur“ verbindet seit 2001 ökologisch verträgliches
Verkehrsverhalten mit aktivem Naturerlebnis vor Ort; der Schwarzwald war der
erste Partner in Baden-Württemberg. Neben den beiden Naturparken Schwarzwald
Mitte/Nord und Südschwarzwald (seit 2013) sind auch der Nationalpark
Schwarzwald (seit 2015) sowie das Biosphärengebiet Schwarzwald (seit 2025)
Partner bei „Fahrtziel Natur“. Die Teilnahme aller vier Großschutzgebiete im
Schwarzwald an dieser Kooperation unterstreicht den besonderen Wert des
Schwarzwalds als Modellregion für nachhaltige Entwicklung und aktiven
Klimaschutz. Mit der 2005 von der Schwarzwald Tourismus GmbH ins Leben
gerufenen KONUS-Gästekarte sind Urlauber auch vor Ort mobil: Mehr als 9.000
Gastgeber in rund 150 Schwarzwälder Ferienorten drücken ihren Gästen für die
Dauer ihres Aufenthalts kostenlos ein Freifahrtticket für Busse und Bahnen im
öffentlichen Nahverkehr der Ferienregion in die Hand. www.fahrtziel-natur.de und www.konus-schwarzwald.info
Weitere Informationen:
www.schwarzwald-tourismus.info
www.messe-stuttgart.de/cmt/
Dieter Buck
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Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.
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Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com,
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unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.
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