Samstag, 10. August 2019

Leinfelden-Echterdingen: Wandern im Siebenmühlental

Unbezahlte Werbung
Die Gräbleswiesenbrücke, der schönste Fleck im Siebenmühlental


Zu den schönsten Ecken der Stadt Leinfelden-Echterdingen gehört das Siebenmühlental. Und dort findet man eine der wildesten Stellen - man vermutet es kaum - bei der Gräbleswiesenbrücke.

In den von mir verfassten Guest Guides sind Wanderungen und Spaziergänge dorthin beschrieben, im Guest Guide "Erfrischende Spaziergänge" auch eine von meiner Tochter Melanie Buck extra für Kinder verfasste Tour.


Die Guest Guides können hier kostenlos bestellt werden: marketing@le-mail.de.


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Dieter Buck
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Montag, 29. Juli 2019

Sternegucken in Baden-Württemberg

Auf Sternschnuppenjagd im Süden:
Die besten Plätze zum Sternegucke



Sternenhimmel über dem Schwarzwald; 
Bildnachweis: Outdoorbyalex Photography / Alexander Ratzing

Zu einem lauen Sommerabend gehört er einfach dazu – der verträumte Blick hinauf zu den funkelnden Sternen. Doch häufig lässt sich dank hoher Lichtverschmutzung nicht einmal die Milchstraße erkennen. Vor allem in Großstädten wird es immer schwerer, den Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht zu bestaunen.

Doch in Baden-Württemberg gibt es immer noch Orte, an denen man den Sternen ganz nah sein kann. Zum Beispiel fernab von störendem Licht auf der Schwäbischen Alb oder im Planetarium der Landeshauptstadt Stuttgart.

Schwäbische Alb: Beste Sicht im Sternenpark
Weltweit gibt es weniger als 40 Regionen, in denen künstliches Licht gebannt und damit der nächtliche Himmel geschützt wird. Deutschlandweit tragen drei sogenannte Sternenparks das Siegel der International Dark-Sky Association (IDA). Auf der Schwäbischen Alb haben es sich Sterneliebhaber und Naturschützer zur Herzensaufgabe gemacht, dies auch in ihrer Region zu erreichen. Noch ist der „Sternenpark Schwäbische Alb“ nicht offiziell anerkannt, die Himmelskörper zeigen sich dort aber trotzdem auf imposante Weise. Am dunkelsten ist es nördlich von Langenenslingen-Ittenhausen. Bei Zainingen lädt ein eigener Sterngucker-Platz zum Blick in den Sternenhimmel ein: Neben Infotafeln und Sternenführungen gibt es dort spezielle Liegen, auf denen man bequem nach oben schauen kann.
www.sternenpark-schwaebische-alb.de

Schwarzwald: Sternenregen über dem Feldberg
Jedes Jahr im Spätsommer erleuchten zahlreiche Sternschnuppen den Nachthimmel und faszinieren die Menschen überall. Bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde lassen sich beobachten, wenn der Meteor-Strom der Perseiden sein Maximum erreicht. Am Feldberg im Schwarzwald wurde eigens dafür das Event „Komm und wünsch dir was!“ ins Leben gerufen. Astronomen aus der Region gewähren dann Besuchern einen Blick durch ihre Teleskope. Ob in diesen Nächten tatsächlich Wünsche in Erfüllung gehen, ist nicht bekannt. Aber ein einzigartiges Naturspektakel ist es allemal.
11. & 12. August 2019 / Feldbergturm / Erw. 17 €; Kinder (bis 15 Jahre) 8 €
www.hochschwarzwald.de/Veranstaltungen/Komm-und-wuensch-dir-was!-Sternschnuppennaechte-am-Feldberg

Bodensee: Panoramablick für Mondsüchtige
Nicht nur tagsüber eröffnet sich hier ein fantastischer Blick über den Bodensee und die Alpen. Von ausgewählten Orten lässt sich der Nachthimmel über dem See bei geringer Lichtbelastung hervorragend genießen. Besonders gut sind die Bedingungen zum Sternegucken an der Haldenbergkapelle in Ailingen oder am Aussichtsturm auf dem Gehrenberg bei Markdorf. Ein außergewöhnliches Erlebnis bietet der Berggasthof Höchsten in Oberschwaben. Dort findet im Sommer jeden Monat ein beliebtes Vollmond-Buffet mit Lagerfeuer, Geschichtenerzählen und Sternegucken statt.
Immer an Vollmond im Sommer / Berggasthof Höchsten / Erw. 25,90 €
www.hoechsten.de/index.php/de/restaurant/vollmondbuefett

Bad Mergentheim: Ein Traum für Astrofotografen
Zwar gibt es im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb vermutlich die meisten Orte mit geringer Lichtverschmutzung, die sich ausgezeichnet zum Sternegucken eignen. Doch flächendeckend am dunkelsten ist es im äußersten Nordosten des Landes, in der Region um Bad Mergentheim. Hier finden sich die dunkelsten Plätze Baden-Württembergs. Besonders am Hachteler See ist es außergewöhnlich dunkel. In sternenklaren Sommernächten öffnet sich hier der Blick auf die Milchstraße, weshalb der See auch von Astrofotografen oft und gerne aufgesucht wird.

Stuttgart: Erinnerung an die Mondlandung
Genau 50 Jahre ist es her, dass zum ersten Mal Menschen auf dem Mond landeten. Im Stuttgarter Carl-Zeiss-Planetarium lässt sich dieses Ereignis zum Jubiläum noch einmal nacherleben. Die Vorführung „Rückkehr zum Mond“ blickt ausführlich auf das gesamte Apollo-Programm zurück. Bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen werden Sternbilder erläutert und Erkenntnisse aus Astronomie und Raumfahrt vorgestellt. Der Projektor zeigt dabei einen Sternenhimmel, der dem echten kaum nachsteht. Wer dennoch lieber das Original bestaunen will, dem bietet sich die Sternwarte auf der Uhlandshöhe an. Durch riesige Teleskope beobachtet man in einer der ältesten Sternwarten Deutschlands den Nachthimmel. Auch lichtschwache Objekte wie Galaxien oder planetarische Nebel werden sichtbar.
www.planetarium-stuttgart.de, www.sternwarte.de

Heilbronn: Deutschlands größte All-Sky-Kuppel
Auf dem Dach der Experimenta in Heilbronn thront eine der weltweit größten Teleskopkuppeln, die spektakuläre Blicke auf den Nachthimmel ermöglicht. Auch die Oberfläche der Sonne lässt sich dort blendungsfrei mit einem Spezialteleskop beobachten. An ausgewählten Abenden zeigt die Sternwarte den Mond und unsere Planeten, aber auch Sterne und Galaxien, die Millionen Lichtjahre entfernt sind. Ebenfalls in Heilbronn zeigt die Robert-Mayer-Sternwarte in zahlreichen Veranstaltungen und Führungen tagsüber sowie abends Planeten und Sterne unseres Sonnensystems.
Mo. – Fr., 09 – 17 Uhr / Experimenta Heilbronn Erlebniswelten / Erw. 6 €
www.experimenta.science/news/35-der-blick-in-die-sterne
Verschiedene Termine / Heilbronn / Erw. 5 €
www.sternwarte.org

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Mittwoch, 24. Juli 2019

Hemmingen im Strohgäu: nachhaltiges Projekt „Luikenapfel“ erfolgreich


Hemmingen - erstes Ergebnis erzielt:
Vereinsübergreifendes und gemeinsames nachhaltiges Projekt „Luikenapfel“

Es waren einmal sieben Hemminger Luiken-Schwaben,

die wollten sich an Luiken laben.

In Hemmingen fanden sie einen Luikenbaum ganz alt

und raubten ihm die Luiken bald.

Ein Destillat, ja das sollte her,

und mit der großen Lanze war das Ernten gar nicht schwer. …



Was bedeutet das?
Vier Hemminger Vereine schicken sich an, ein tolles nachhaltiges Projekt gemeinsam umzusetzen. Auf Initiative des Hemminger „Ortspomologen“ Matthias Braun soll zusammen mit dem Ortsgeschichtlichen Verein, dem Verein der Gartenfreunde, dem NABU Schwieberdingen-Hemmingen und dem Obst- und Gartenbauverein ein edles Luikenapfel-Destillat entstehen. Hierzu wurde der alte Luikenbaum der auf dem Weg zu den alten Hemminger Weingärten steht, am letzten Freitag abgeerntet. Strahlend rot und leuchtend gelb hingen sie dran, die Luikenäpfel. 



Der Luikenapfel ist eine sehr alte Apfelsorte, die bereits seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist. Er ist ein wesentlicher Bestandteil der schwäbischen Mostkulturgeschichte und stammt aus Sulzgries bei Esslingen. Benannt ist er nach einem Weingärtner namens Luik, der ihn damals dort entdeckte. 

Vor 150 Jahren war er die meist verbreitete Apfelsorte in Württemberg (u.a. auch in Hemmingen). Rund ein Viertel aller Apfelbäume waren Luiken. Jeder kannte ihn und es galt der Spruch „wer den Luiken nicht kennt, ist kein echter Württemberger“ (Zitat von Johann Christian Metzger (1789-1852), Deutscher Pomologe).

 
Seltener Apfel
Leider gibt es nur noch sehr wenige Bäume von ihm. 2004 war er bereits LOGL-Streuobstsorte des Jahres; seit Mai 2017 ist er ein Arche Passagier in der Arche des Geschmacks von SlowFood Deutschland.

In einer im Februar 2018 erfolgten Pflanzaktion haben die vier genannten Hemminger Vereine, auf Initiative des Hemminger Ortspomologen, zusammen mit Herrn Bürgermeister Schäfer und dem Wahlkreisabgeordneten, Herrn Dr. Markus Rösler, GRÜNE, vier von den Vereinen gesponserte Luikenbäume auf dem NABU-Gelände am Eulenberg gepflanzt. Damit soll der Luikenapfel wieder in den Fokus gerückt werden, den er verdient und früher innehatte.

Die Projektbeteiligten sind jetzt schon voller Vorfreude auf das zu erwartende Edeldestillat.

Soweit war die Geschichte im Herbst 2018 bekannt. Wie hat sie sich bis jetzt, Juli 2019, entwickelt? Natürlich nur zum Besten, wie man ja vermuten kann. Das Luikendestillat ist fertig. Das „Hemminger Gemeinschafts-Luiken-Wässerle echt Strohgäu“, ein sortenreines Edeldestillat aus 100 Prozent Luike. Auf’s Wohl der Teilnehmer, haben ja auch geschuftet dafür. 

Quelle und Fotos: Matthias Braun

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