Mittwoch, 7. Februar 2018

Unsere Wälder werden durch Mountainbiker kaputtgemacht

Mountainbiker zerstören die Waldwege
Waldkiller auf zwei Rädern



Und wieder stoßen wir auf einen Beweis des unverantwortlichen Handelns der wilden Horde der Mountainbiker: Nein, nicht die tonnenschweren schweren Geräte der Forstverwaltung bzw. der von dieser beauftragten Firmen hat bei ihren Rückearbeiten diesen idyllischen Pfad zerstört, sondern die egoistischen Mountainbiker, die sich nicht schämen, ihre Kaputtmachmaschinen durch das Erdreich zu wühlen.

Der Landesregierung und den hier seltsamerweise übereinstimmenden großen Parteien sei es gedankt, dass sie den festen Willen haben, dieses anarchistische Handeln der vor keiner Zerstörung zurückschreckenden Radlermeute zu beenden. Die Strafen können nicht hart genug sein!
 
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Donnerstag, 1. Februar 2018

Nordschwarzwald: Krokusblüte und mehr erwandern

Vom Genießerpfad über die Krokuswiesen in die Therme
Wanderfrühling im Nördlichen Schwarzwald



Im Nördlichen Schwarzwald eröffnen Wanderlustige bereits Anfang März die Outdoor-Saison: Entlang des neuen Genießerpfades „ Der Teinacher“ geht es in die ursprüngliche Natur des wildromantischen Teinachtals. Der abwechslungsreiche Premiumweg führt Naturliebhaber vorbei an Teufelsbrücke, Mineralquelle & Co. und über 600 Steinstufen bis zur historischen Burgruine.

Im Frühling erwartet die Wanderer dort ein besonderes Highlight: Ein blauviolettes Blütenmeer aus über 1,5 Millionen Wildkrokusse erstreckt sich über die Wiesen rund um die Ruine Zavelstein. Nach dem Frischluftkick geht es dann zur Entspannung ins Landhotel Talblick oder die neu eröffneten Mineraltherme des Hotels Therme Bad Teinach.

Neuer Genießerpfad: „Der Teinacher“
Passend zur Namensinspiration des Weges – das Flüsschen Teinach und das bekannte Mineralwasser – begeben sich Genusswanderer inmitten der vielfältigen Landschaften des Nördlichen Schwarzwalds auf die Spuren von Quell-, Trink- und Heilwasser. Die 11,5 Kilometer lange Rundtour „Der Teinacher“ führt sie über den Beerenweg zur Hütte „Schöne Aussicht“, die einen herrlichen Ausblick ins Teinacher Tal bietet. Die Outdoor-Fans folgen dem Panoramaweg bis zur eindrucksvollen „Teufelsbrücke“ und überqueren die Teinach auf großen Trittsteinen.



Mit Blick auf die noch unberührte und ursprüngliche Natur des Teinachtals geht es hinauf zur 250 Jahre alten Mathildenanlage: Hier zeugen die aus Buntsandstein gearbeiteten Sitzbänke von den damaligen Flanierwegen des Adels. Vorbei an markanten Sandsteinfelsen erklimmen die Wanderer die über 600 Steinstufen bis nach Emberg. Anschließend geht es durch einen mit langen Flechten und dichtem Moos verwachsenen Märchenwald hinab ins Rötenbachtal. Auf den Höhen von Zavelstein tauchen die Ausflügler schließlich ins Mittelalter ein und bewundern die alten Fachwerkhäuser, die antike Schmiede und die historische Burgruine.

Krokuswiesen, Krokus-Live-Ticker & regionale Frühlingsküche
Der frühe Start in die Wandersaison lohnt sich: Auf den saftigen Wiesen rund um Zavelstein werden Outdoor-Liebhaber mit einer blauvioletten Blütenpracht überrascht. Hier lockt die sanfte Frühlingssonne ab Anfang März über eine Million Wildkrokusblüten in den verschiedensten Schattierungen zwischen Blauviolett und Weiß aus dem Boden. Ursprünglich wurden die Frühjahrsblüher zur Verschönerung des Burggartens von Benjamin Buwinghausen von Wallmerode im 16. und 17. Jahrhundert von Südeuropa nach Zavelstein gebracht. Von hier verbreitete sich der sogenannte „Crocus napolitanus“ vermutlich über Tierfutter und Dung auf den Wiesen in der Umgebung. Damit Interessierte das Frühlingserwachen in Bad Teinach-Zavelstein nicht verpassen, informiert der Krokus-Live-Ticker ganzjährig über den aktuellen Blütenstand der besonderen Blumenpracht. Nach ihrem Ausflug zu den Krokuswiesen stärken sich Wanderer am besten mit regionaler Frühlingsküche bei den umliegenden Naturparkwirten. Egal, ob regionale Spezialitäten, Vital- oder Sterneküche, im gemütlichen Wanderheim im Berlins KroneLamm Hotel, im Landhotel Talblick oder im Hotel Therme Bad Teinach kommen die Ausflügler wieder zu Kräften.

Waldwellness und Entspannung für müde Glieder
Zur Erholung gönnen sich Wanderer eine Übernachtung im Landhotel Talblick und erholen sich im Spabereich das „Kleine Schwarzwald-Paradies“. Ganz nach dem Motto „Dr. Wald“ tanken Gäste ihre Energien bei den geführten Kräuterwanderungen, Massagen mit Fichtennadelöl und speziellen Schwarzwald-Balance-Angeboten neu auf. Auch in der Ende 2017 neu eröffneten Mineraltherme des Hotels Therme Bad Teinach entspannen Wellness-Fans auf insgesamt 400 Quadratmetern. Die Gäste genießen die frische Schwarzwald-Luft im Außenbecken, während sich Verfrorene im Feuerpool bei 39° Celsius aufwärmen oder Hartgesottene ihre Lebensgeister durch einen Sprung in den Kaltwasserpool wecken. Im Panorama Spa kommen alle Sauna-Fans auf ihre Kosten. Hier laden verschiedene Themensaunen zum Schwitzen ein: Sei es die Panorama-Sauna mit Blick in die umliegende Natur, die finnische Sauna oder das Sanarium.

Der Nördliche Schwarzwald
Die wiesen- und waldreiche Naturregion zwischen Stuttgart, Pforzheim und Karlsruhe ist mit den Naturschutzgebieten Sommerberg und Kaltenbronn und dem Bannwald Bärlochkar der drittgrößte Naturpark Deutschlands und ein ideales Ziel für Wanderer und Radsportler. Zahlreiche, zertifizierte Wanderwege und verschiedene Fernwege sowie ansprechende Single Trails führen Aktivurlauber durch den Nördlichen Schwarzwald. Unterwegs auf dem „Baumwipfelpfad Schwarzwald“ erleben Besucher die Natur aus neuen Perspektiven.

Mit einem großen Schatz historischer Monumente, prächtiger Fachwerkhäuser, traditionell-kulinarischer Feste wie dem Schäferlauf und den renommierten Thermalorten in Bad Wildbad, Bad Liebenzell, Bad Herrenalb und Bad Teinach-Zavelstein lockt die Region Kulturinteressierte, Genießer und Gesundheitsurlauber gleichermaßen. Unter der Leitung von Geschäftsführer René Skiba ist das Ziel der 2013 neu gegründeten Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald die Koordinierung der touristischen Akteure und ihrer Angebote zur Profilschärfung der Region. Offiziell zertifiziert als „Nachhaltiges Reiseziel“ bietet der Nördliche Schwarzwald Gästen, die auch im Urlaub auf ihren ökologischen Fußabdruck achten wollen, viele Möglichkeiten die Region „grün“ zu entdecken.

Info:
Zusätzliche Informationen gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49-(0)-7052-8169-770 oder unter www.mein-schwarzwald.de.


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Mittwoch, 31. Januar 2018

Zweitälertal: Natur und Wandern im Schwarzwald

Wanderungen für den
aktiven Naturschutz 
Unterwegs mit dem
barfußlaufenden Hirtenbub



Jeder Schritt ein anderer Blick – das ZweiTälerLand im Herzen des Schwarzwaldes belohnt Wanderer mit immer wechselnden Aussichten auf beeindruckende Landschaften aus Wäldern, weiten Tälern und Streuobstwiesen. Neben dem Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland Zweitälersteig, den Herzenswegen oder den Schwarzwälder Hüttenwinkeltouren entdecken Outdoor-Fans die Besonderheiten der Region bei zahlreichen Themenwanderungen.

So lauschen Interessierte den Geschichten, Sagen und Erzählungen der Naturführer am Rohrhardsberg, die hier im Rahmen des LIFE Projektes zum Naturschutz ausgebildet wurden. Sigi Wernet ist seit seiner Kindheit auf den steilen Hängen rund um das Yachtal unterwegs und mit Leib und Seele Naturführer. „Anderen Menschen das Bewusstsein schärfen und den aktiven Naturschutz näher bringen, liegen mir ganz besonders am Herzen“, meint Wernet. Auf seinen Barfußwanderungen begeben sich die Gäste auf die Spuren der Hirtenkinder im Schwarzwald und erfahren Wissenswertes über die Natur- und Kulturlandschaft des ZweiTälerLands.

Barfußwanderungen auf den Spuren der Hirtenkinder
Von Mai bis Oktober ist Sigi Wernet barfuß unterwegs und führt Interessierte auf den Pfaden der Hirtenmaidli und Hirtenbuben durch die Landschaft des Yachtals. Vorbei an Streuobstwiesen, historischen Höfen und steilen Hängen erzählt der Hirtenbub an mehreren Stationen entlang des Yacher Brot-, Hirten- oder Höhenweges vom mühsamen Leben der Hirtenkinder. So weiß er etwa, wie die Jungen und Mädchen ihre kalten Füße wärmten oder warum sie barfuß unterwegs waren. Bei einer Steigung bis zu 45 Prozent und Höhenunterschieden von bis zu 800 Metern ist die Wanderung körperlich sehr anstrengend und lässt die Teilnehmer erahnen, welche Strapazen die Hirtenkinder auf sich nehmen mussten.

Doch die Wanderer werden mit verschiedenen Blickwinkeln auf das Yachtal und beeindruckenden Aussichten bis nach Straßburg, in das Rheintal und an besonders schönen Tagen sogar bis in die Alpen für ihre Mühen belohnt. Von selbstgemachtem Speck über frisches Holzofenbrot bis hin zum eigens gebrannten Schnaps – auch der Genuss und die Erholung kommen auf den Touren mit Sigi Wernet bei einer Einkehr in die zahlreichen Höfen und Hütten nicht zu kurz. Keine Wanderung ist wie die andere und der Naturführer geht ganz individuell auf die Wünsche und Interessen der Teilnehmer ein.

Zusammen mit dem barfußlaufenden Hirtenbub Sigi Wernet on Tour. Der Podcast ist zur freien Verfügung und steht hier oder im Media Center zum Download bereit:

Naturführer Rohrhardsberg – Aktiv für den Naturschutz
Der Rohrhardsberg ist eine der höchsten Erhebungen im Mittleren Schwarzwald und begeistert Naturliebhaber mit einer abwechslungsreichen Landschaft aus Wäldern, Weiden, Wiesen und Mooren. Mit den „Naturführern Rohrhardsberg – Nature Guides“ entdecken Interessierte das Naturschutzgebiet aus unterschiedlichen Perspektiven. Sei es nun auf dem Mountainbike oder zu Fuß – die Themenwanderungen führen die Gäste unter anderem zu seltsamen Gesteinsformationen, kleinen Vampiren oder auf literarischen Wegen durch die Natur. Im Rahmen des LIFE-Projekts der Europäischen Union und des europaweiten Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 setzen sich die Naturführer für seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensraum ein. So erleben Besucher nicht nur die Schönheit der Natur, sondern erfahren dabei auch noch Wissenswertes zum aktiven Naturschutz der Region.

Info:
Weitere Informationen zu allen Unterkünften sowie einen kostenlosen Buchungsservice gibt es bei ZweiTälerLand Tourismus telefonisch unter +49 (0) 7685 19433 oder unter www.zweitaelerland.de. News, Bilder und Videos auf Facebook sowie auf Instagram

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Dienstag, 23. Januar 2018

Fasnetsbrauchtum und Kulinarik

Froschkutteln, Sauschwänzle
und Schmalzgebäck
Kulinarische Erlebnisse zur
närrischen Zeit im Süden
 

© TMBW/ Würtenberger

Deftig und handfest geht es seit jeher zu, wenn die traditionsreichen Figuren der schwäbisch-alemannischen Fasnacht in den närrischen Tagen das Regiment übernehmen. Die gesellschaftliche Ordnung steht Kopf und es wird ausgiebig den weltlichen Genüssen gefrönt.

Kein Wunder, schließlich steht das Fest in enger Verbindung zur unmittelbar anschließenden, entbehrungsreichen Fastenzeit. Wir haben die kulinarischen Highlights und Überraschungen der fünften Jahreszeit zusammengetragen.

Ohne Fleiß kein Preis – Narrenbrot und Brezel
Während das sogenannte Narrenbrot heute meist aus Süßigkeiten besteht, wurden früher häufig Backwaren verteilt. Der alte Brauch des Brotauswerfens lebt bis heute etwa in Endingen am Kaiserstuhl fort. In Schramberg spielt dagegen die Brezel eine besondere Rolle. Denn die Schwarzwaldgemeinde ist nicht nur für ihre spektakuläre „Da Bach Na-Fahrt“ bekannt, sondern auch für den alljährlich am Fasnachtssonntag stattfindenden Brezelsegen. Zu den Klängen der Stadtmusik werden an die Besucher des „Hanselsprungs“ innerhalb einer Stunde rund 25.000 Brezeln verschenkt, welche die Narren auf langen Brezelstangen und in Holzzubern transportieren. Umsonst gibt es die „Hanselbrezeln“ allerdings nicht, erst muss ordentlich gesungen und gesprungen werden.

Süß und fettig – Schmalzgebäck
Ob in Form von Fasnachtsküchle, Scherben, Nonnenfürzle oder Schenkele, Schmalzgebäck ist aus der närrischen Zeit kaum wegzudenken. Einst entstanden, um verderbliche Lebensmittel wie Eier und Milch vor der Fastenzeit aufzubrauchen, erfreut sich die süße Köstlichkeit noch immer größter Beliebtheit bei Groß und Klein. Beim „Heischen“ oder „Küchleinholen“ erbettelt man sich seit Generationen mit gereimten Versen bei Freunden, Familien- und Zunftmitgliedern das süße Gebäck. Dass der Donnerstag vor Aschermittwoch früher der letzte Schlacht- und Backtag vor Beginn der Fastenzeit war, an dem entsprechend viel Schmalz anfiel und verarbeitet wurde, brachte dem „Schmotzigen Donnerstag“ dann auch seinen Namen ein. Denn das alemannische Wort „schmotzig“ bedeutet nicht etwa „schmutzig“, sondern „schmalzig“.

Mit Stumpf und Stiel – Sauschwänzle
Nicht jedermanns Sache, aber besonders in Oberschwaben und auf der Schwäbischen Alb fest mit der fünften Jahreszeit verbunden, sind die klassisch mit Sauerkraut und einem Stück der Gesäßbacke servierten Sauschwänzle. Der Bad Saulgauer Figur des „Dorausschreiers“ hängt als Symbol des Sauschwänzleessens am „Gompigen“ Donnerstag daher häufig ein Ringelschwänzchen aus dem geschnitzten Mund. Und in Grosselfingen wird das Kesselgericht vor dem Verzehr unter verschiedenen Ritualen von den Narren durchs Dorf getragen. Das Schwein spielt im Fasnachtsbrauchtum traditionell eine wichtige Rolle: Ihm wird mit der Völlerei eines der Hauptattribute der Fasnacht zugeschrieben.  

Echte innere Werte – Kutteln
Saure Kutteln, Nierle und sonstige Innereien sind beliebte Gerichte, die im Süden nicht nur zur Fasnachtszeit auf den Tisch kommen, dann aber auf keinen Fall fehlen dürfen. Eine besondere Form der Kutteln gibt es im oberschwäbischen Riedlingen. Hier trifft man sich jeden Fasnachtsdienstag im Rathaussaal zum Froschkuttelschmaus, zu dem auch prominente Gäste aus der Politik geladen sind. Aufgetischt werden allerdings keine Frösche, sondern Innereien vom Rind, die mit Rotwein und Gewürzen verfeinert wurden. Der Name „Froschkutteln“ ist der Legende nach entstanden, da Riedlingen als Storchenstadt gilt und zu den Leibspeisen des Federviehs Frösche zählen. Dazu passend soll der Ursprung der althergebrachten Veranstaltung zudem im ehemaligen örtlichen Gasthaus Storchen liegen.

Vorboten der Fastenzeit – Schnecken
Schon in der Antike galten Schnecken als Delikatesse und gelangten mit der Ausweitung des Römischen Reiches bis auf die Schwäbische Alb und darüber hinaus. Seit dem Mittelalter steht das Kriechtier durch seine Gewohnheit des Winterschlafs im verdeckelten Gehäuse, aus dem es sich im Frühjahr befreit, als Symbol für die Auferstehung und ist somit auch mit dem Osterfest verbunden. Da die Schnecke außerdem weder Fisch noch Fleisch zugeordnet war, entwickelte sie sich schnell zu einer beliebten Fastenspeise. Bis heute lebt im Hegau, auf der Baar und in anderen Gegenden daher der Brauch, die Fastenzeit am Aschermittwoch mit einem geselligen Schneckenessen einzuläuten. 

Info:
Weitere Informationen sowie Rezepte gibt es unter: www.schmeck-den-sueden.de

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