Freitag, 28. April 2017

Kinzigtal: Viel Neues zur Saison 2017

Klettern und Trachtentanz
im Bauernhofmuseum
Neues aus dem Kinzigtal
 

Foto: Tourist Info Hornberg

Klettern an der Hornberger Platte
Der Frühling bewegt. Radfahrer rollen durch die Wiesentäler, auf den Höhenwegen im Schwarzwald ist die Wandersaison eröffnet. Im Mai steigen auch wieder die Felskletterer durch die Schwarzwaldberge. Als Basislager für Kletterer empfiehlt sich Hornberg im Gutachtal. Im Umkreis von etwa 30 Kilometern finden Kletterer zehn Felsen mit rund 300 Routen. Ein Highlight ist die bis zu 60 Meter hohe „Hornberger Platte“ oberhalb des Freibades. In der geneigten, fast glatten Wand eines alten Granitsteinbruchs sind 33 Routen in den Schwierigkeitsgraden III bis VII zu meistern. Kleine Metallösen für die Sicherungsseile lassen die Routen an der 100 Meter breiten „Platte“ erkennen; wenige Vorsprünge geben Halt, doch auch Einsteiger finden ihren Weg nach oben. Die Felswand unweit des beliebten Windeckfelsen ist das jüngste der rund 20 Klettergebiete, die der DAV im Schwarzwald ausweist. Im Sommer lockt nach der Kletterei in dem dunklen, nach Südosten ausgerichteten Gestein die Abkühlung im nahen Schwimmbad. Auf der Internetseite www.hornberg.de gibt es den Flyer „Schwarzwald Rock“ mit 24 Routentipps zum Download.

Pfingstmontag ist Mühlentag
Der Pfingstmontag ist in Deutschland traditionell „Mühlentag“. Zu diesem Aktionstag rund um Mühlen und Müllerei werden am 5. Juni auch im Schwarzwälder Kinzigtal die alten Mühlen in Gang gesetzt. Auf dem Jockeleshof in Wolfach-Kirnbach wurde die alte Mühle von 1715 in den letzten Jahren restauriert. Von 11 bis 17 Uhr fällt das Wasser auf das Mühlrad und treibt die zwei Mahlwerke und die Stampfe der aktiven Mahlmühle an. In Hornberg lädt der Schwarzwaldverein ab 10 Uhr „zu Speis und Trank“ an die Straßerhofmühle und zur Wanderung auf dem zwölf Kilometer langen Hornberger Mühlenwanderweg ein. Auch an der Vögelesmühle in Steinach wird „Kulinarisches aus Küche und Keller“ aufgetischt. Gleich vier Öl- und Getreidemühlen, Klopf- und Plotzsägen klappern im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach. Dort können Kinder unter Anleitung auch Wasserräder bauen. Details gibt es bei Schwarzwald Tourismus Kinzigtal unter www.schwarzwald-kinzigtal.info.

Zum Trachtentanz in den Vogtsbauernhof
Im Schwarzwald werden noch heute mehr als 100 Trachten getragen. Wer sie sehen will, kommt am 28. Mai zum Trachtentanz ins Freilichtmuseum in Gutach. Der Sonntag steht ganz im Zeichen von Trachten, Tänzen und Traditionen. Besucher können der Bollenhutmacherin zusehen oder rote Bollentiere basteln. Trachtengruppen und „Badische Bratwurschtmusig“ laden zum Mittanzen ein. Infos zum Trachtentag im Freilichtmuseum gibt es unter Tel. 07831 93560 und auf der Internetseite www.vogtsbauernhof.de.   

Restauranthopping auf der Passhöhe
„Schlemmen und Spazieren“ ist ein schöner Einstieg für Genießer-Wochenende auf einer der schönsten Passhöhen des mittleren Schwarzwaldes. Zwischen Hornberg und Schramberg liegt auf etwa 800 Metern der Fohrenbühl mit seinen bunten Wiesen und Wanderwegen. Vier Gastronomen bieten jeden Freitagabend gemeinsam ein saisonal-regionales „Vier-Gänge-Menü“ an: Jeder Gang wird in einem anderen Gasthof eingenommen, dazwischen liegen kurze Spaziergänge fast ohne Steigung. Das Menü kostet 35,90 Euro für Erwachsene, Kinder zwischen vier und 14 Jahren zahlen pro Lebensjahr ein Euro. Anmeldung unter Tel. 07833 93660, www.fohrenbuehl-schwarzwald.de.

Nachtwächtergeschichten in Wolfach
Wie war das, wenn der Nachtwächter durchs Städtchen ging? Mit Hellebarde, Laterne und Signalhorn für Sicherheit sorgte? Er kontrollierte, ob Haustüren und Stadttore geschlossen waren, erinnerte Wirtshaushocker daran, was die Stunde geschlagen hatte und warnte vor Feuer. In Wolfach nimmt er heute jeden Donnerstag und Samstag Gäste mit auf seinen einstündigen Rundgang durch das pittoreske Städtchen an der Kinzig. Bis Oktober trägt er mit markanter Stimme an den verschiedenen Stationen die historischen Stundentexte vor und erzählt Geschichten aus dem Stadtleben und von seinen nächtlichen Runden. Die barrierefreien Touren starten um 20.45 Uhr am Rathaus, die Teilnahme ist frei, Anmeldung nicht erforderlich. Details bei der Tourist-Info, Tel. 07834 835353, www.wolfach.info.  

Blütenteppiche zu Fronleichnam
Für Luther waren sie „Gotteslästerung“, in den katholischen Gegenden sind die Prozessionen zu Fronleichnam (15. Juni) Hochfeste im Kirchenjahr. Im Kinzigtal schmücken die Einwohner die Straßen mit Blumenteppichen, der Pfarrer trägt die Monstranz durch den Ort, gefolgt von Trachtenträgern, Blasmusik und Gläubigen. Besonders sehenswert ist der etwa ein Kilometer lange 60 Zentimeter breite Teppich aus Millionen von Blüten im kleinen Mühlenbach bei Haslach. Tausende Besucher lassen sich von dem Ritus faszinieren. Weitere Infos unter Tel. 07832 91180, www.schwarzwald-kinzigtal.info.  

Pfingstprogramm zwischen uralten Bauernhöfen
Im stimmungsvollen Schwarzwald-Ensemble können Familien vom 4. bis 18. Juni abwechslungsreiche Pfingstferien erleben. Zwischen den Jahrhunderte alten Bauernhöfen und Mühlen im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof stehen das Färben mit Naturfasern, Papier schöpfen, Butter machen mit Wildkräutern und viele andere Mitmachaktionen auf dem Ferienprogramm. Einen Überblick über die Angebote gibt es unter Tel. 07831 93560 sowie auf der Internetseite www.vogtsbauernhof.de.
 
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Mittwoch, 26. April 2017

Liebliches Taubertal: Schlosserlebnistag Baden-Württemberg


Schlosserlebnistag Baden-Württemberg für Familien 
18. Juni 2017, 13 – 17 Uhr 
Foto: Tourismusverband "Liebliches Taubertal"

Mit der ganzen Familie einen unbeschwerten und fröhlichen Tag im Museum verbringen - das bietet der Schlosserlebnistag im Deutschordensmuseum seit sechs Jahren. Das gesamte Museum ist an diesem Tag neu erfahrbar, neu erlebbar.

Kreative und spielerische Angebote für Kinder und für Erwachsene, Verkleidungsaktionen, musikalische Darbietungen, Vorführungen, außerdem Essen und Trinken - das alles wird an diesem Sonntag zu einem attraktiven Preis angeboten, der insbesondere für den Geldbeutel von Familien konzipiert wurde. In diesem Jahr unterhält Monica vom Silberschatten mit Musik, Hermann Kappes hält Kostüme aus verschiedenen Zeiten zum Verkleiden bereit, es gibt Bücherschätze vom Antiquariat Bücherstube zu erwerben, und Schätze aus aller Welt beim Weltladenstand.

Lothar Lempp bietet „Kupfertreiben“ an, die Museumspädagogik frisiert und schminkt wie im Rokoko, verziert Schatzkästchen, und befasst sich mit der Steinzeit. Der integrative Monatstreff von Familien präsentiert den Werdegang des Schlosses, Julia Logachev tanzt mit ihren Ballettgruppen und lehrt anschließend das Menuett-Tanzen. Die Integrative Theatergruppe führt das Wandeltheater „Odyssee des Lebens“ an verschiedenen Stellen im Schloss auf und Kolja Liebscher Jahren das Schattentheater „Das tapfere Schneiderlein“ für Kinder ab 5. Museumsführerinnen geben in verschiedenen Räumen Auskunft über besondere Museumsthemen und Schnupperführungen durch zwei Sonderausstellungen werden angeboten.

Ein vielfältiges und buntes Programm erwartet die Besucher von klein bis groß!

Informationen:
Das Programm ist ab Frühjahr 2017 im Internet unter www.deutschordensmuseum.de abzurufen.

www.liebliches-taubertal.de
touristik@liebliches-taubertal.de

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Lutherjahr im Lieblichen Taubertal - der Deutsche Orden

Zum Lutherjahr 2017: Die Auswirkungen der Reformation auf den Deutschen Orden 
„Reformations-Störer in Museum und Schlosskirche“
2. Juni – 30. November 2017 


Foto: Tourismusverband "Liebliches Taubertal"

Der Deutsche Orden ist nicht nur durch die Sendschrift Luthers „An die herrn Deutschs Ordens das sie falsche keuscheyt meyden und zur rechten ehelichen keuscheyt greyffen Ermanung“, die im Original im Deutschordensmuseum präsentiert wird, von der Reformation betroffen.

Der Deutschordensstaat Preußen war nämlich der erste Staat überhaupt, der wegen der Reformation säkularisiert wurde, und ohne diese Entwicklung wäre Mergentheim nie Hauptsitz des Hochmeisters geworden. Auch die Verwerfungen des Bauernkrieges, wodurch der Sitz des Deutschmeisters von der Burg Horneck am Neckar nach Mergentheim kam, spielen mit hinein. Schließlich etablierte sich im Deutschen Orden eine in der neuzeitlichen Reichsgeschichte einzigartige Trikonfessionalität: Katholiken, Lutheraner und Reformierte gehörten bis zum Ende des Reiches gleich-berechtigt dem Orden an.

Alle diese interessanten Entwicklungen kann man im Deutschordensmuseum und in der Schlosskirche finden: im Reformationsjahr wird mit neuen, extra hergestellten Ausstellungstafeln auf diese Episoden hingewiesen.

Information:
In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Mergentheim

www.liebliches-taubertal.de
touristik@liebliches-taubertal.de

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Liebliches Taubertal: Literatur im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim mit Marcel Beyer

Deutschordensmuseum Bad Mergentheim Literatur im Schloss: 
Ein Abend mit Marcel Beyer
Moderation: Helmut Böttiger
11. Mai 2017, 19.30 Uhr 
Foto: Tourismusverband "Liebliches Taubertal"
In den Feuilletons und Literaturzirkeln gab es selten eine solch einhellige Zustimmung zu einem Preisträger wie zu diesem: Marcel Beyer wurde 2016 mit dem wichtigsten Literaturpreis des Landes, dem Georg-Büchner-Preis, ausgezeichnet.

Der 1965 geborene Autor reiht sich damit in eine illustre Gruppe von Autoren ein – von Gottfried Benn über Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Uwe Johnson bis zu Rainald Goetz. Marcel Beyer, in Baden-Württemberg geboren, am Niederrhein aufgewachsen, lebt seit 20 Jahren in Dresden. In seinen Romanen („Flughunde“ oder „Kaltenburg“), in seinen Gedichten und Essays ist ein großes Geschichtsbewusstsein zu spüren.

Beyer schaut unter die Oberflächen und gräbt in tieferen Zeitschichten. Beim Schreiben sei die Frage wichtig, sagte er einmal, ob es für einen selber eine Herausforderung bleibe, ob es einen dunklen Horizont gebe, auf den man sich zubewege, der aber immer gleich dunkel bleibe, gleich verlockend. „Literatur im Schloss“ widmet Marcel Beyer einen Porträtabend, bei dem dieser dunkle Horizont in den Blick kommen soll. Moderiert wird die Veranstaltung von Helmut Böttiger.

Informationen:
Karten an der Museumskasse und bei der Buchhandlung Moritz und Lux erhältlich
In Kooperation mit der Buchhandlung Moritz und Lux, Kurator: Ulrich Rüdenauer

Info:
www.liebliches-taubertal.de
touristik@liebliches-taubertal.de

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