Donnerstag, 3. Dezember 2020

Schwäbische Alb und Winter – ein gutes Gespann

 unbezahlte Werbung 

Die besten Winterfreizeittipps und eine Winterwanderung auf der Mittleren Schwäbische Alb

 


Seit Tagen wird es kälter und wir warten nur darauf, bis eine weiße Winterdecke die raue Schönheit der Mittleren Schwäbischen Alb wieder umhüllt und die Winterliebhaber sich wieder wie im Märchen fühlen können – denn dann glänzt die Kuppenalb mit Puderzuckerhügeln, locken verwunschen ruhende Wacholderheiden zu einem Winterspaziergang …

Es gibt jedoch auch eine Vielzahl an winterlichen Freizeitaktivitäten, die keine geschlossene Schneedecke benötigen. Die kostenlose Winterbroschüre der Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen gibt viele Tipps für Aktivitäten im Winter: Der Leser erhält zusätzlich zu den beliebten Winteraktivitäten eine Übersicht an Ausleihmöglichkeiten für Wintersportgeräte sowie einen Vorschlag für eine Winter-Wanderung an der frischen, klaren Luft der Schwäbischen Alb.

Die 24-seitige Broschüre listet Informationen und Kontaktdaten zu weiteren Themen wie beispielsweise Schneeschuhtouren, Pferdeschlittenfahrten und viele Vorschläge für Langlaufloipen und Skilifte. Die Winter-Freizeittipps liegen in den Tourist Informationen oder Rathäusern des Landkreises Reutlingen kostenlos zum Abholen bereit und können im Internet unter www.mythos-alb.de/service bestellt oder als Pdf-Dokument heruntergeladen werden.

Info:

Alle Informationen gibt es auch online unter www.mythos-alb.de.

Literatur:

Dieter Buck: Winterwandern in Baden-Württemberg. 160 Seiten, ca. 144 Abbildungen, Format 12,0 x 19,0 cm, Broschur. Silberburg-Verlag. ISBN: 9783842520493. 14,90 €.

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier:

https://verlagshaus24.de/winterwandern-in-baden-wuerttemberg

Beschreibung:

Wanderungen in der klaren, kalten Winterluft gehören zum Schönsten, was der Tourengänger hierzulande erleben kann. Warm angezogen und mit entsprechendem Schuhwerk können auch die frostigsten Temperaturen die Wanderlust nicht schmälern. Im Gegenteil: Um wie viel märchenhafter ist doch die Natur, wenn Eis und Schnee die Landschaft verzaubern! Der erfahrene Wanderbuchautor Dieter Buck hat 40 Touren in ganz Baden-Württemberg ausgearbeitet, die gerade zur kalten Jahreszeit ihren besonderen Reiz entwickeln und die sich aufgrund der Wegbeschaffenheit auch bei Schnee und Glätte gut für eine Winterwanderung eignen. Außergewöhnlich steile Wegstücke oder gar solche an gefährlichen Abhängen wurden vermieden. Unter den Tourenvorschlägen zwischen einer und vier Stunden Länge finden sich auch einige ausgewiesene und präparierte Winterwanderwege wie die Premium-Winterwanderwege bei Albstadt. Aufwärmtipps entlang der Strecke runden das Angebot ab. Detaillierte Kartenausschnitte sorgen wie immer für einen ungetrübten Wanderspaß.

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Dieter Buck

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Dienstag, 1. Dezember 2020

Winterfreuden in Baden-Württemberg

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Eisige Zeiten

Bei Minusgraden durch den Süden

 

Eis und Schnee am Feldberg

 Bildnachweis: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

 

Im Winter, wenn die Natur erstarrt und beim Spaziergang der gefrorene Boden unter den Füßen knirscht, zeigen sich die Landschaften in Baden-Württemberg von ihrer stillen Seite.

 

Wer sich jetzt auf Erkundungstour begibt, kann sich vom Wechselspiel silbrig schimmernder Ebenen, mit Raureif überzogener Hänge, weiß gezuckerter Tannen und glitzernder Wasserläufe verzaubern lassen.   

 

Frostige Formationen – Eispaläste in Bad Urach

Der Uracher Wasserfall ist längst kein Geheimtipp mehr. Er gilt als einer der schönsten Wasserfälle der Schwäbischen Alb und zieht im Frühjahr und Sommer unzählige Besucher an. Fast 40 Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe und bahnt sich dann seinen Weg ins Tal. Etwas abseits liegt der Gütersteiner Wasserfall, dessen Wasser romantisch in vielen kleinen Kaskaden in ein gefasstes Becken plätschert. In den Wintermonaten scheint im Maisental die Zeit mitunter still zu stehen. Besonders, wenn die Wasserfälle bei anhaltenden Minusgraden zu eisigen Palästen erstarren und ein völlig neues Naturschauspiel bieten.

badurach-tourismus.de

 

Winterwanderung in die Vergangenheit – Eiszeitjägerpfad bei Blaubeuren

Warm eingepackt und gut beschuht den Beute- und Streifzug eines Eiszeitjägers bei klirrender Kälte nachempfinden, das kann man auf dem „Eiszeitjägerpfad“ bei Blaubeuren. Vorbei an der Brillenhöhle, die einen ersten Einblick in die Steinzeit gibt, geht es auf die andere Talseite und über einen schmalen Pfad den Bruckfels hinauf zur Höhle „Geißenklösterle“. Ein in der Eiszeit hochfrequentierter Ort, wovon auch die ältesten Kunstwerke der Welt zeugen, die dem Geißenklösterle und fünf weiteren Höhlen im Ach- und Lonetal 2017 den UNESCO-Weltkulturerbe-Titel einbrachten. Über einen Buchenwald führt die Tour schließlich wieder nach Blaubeuren.

tourismus.alb-donau-kreis.de    

 

Krumme Bäume im Eiskleid – Wetterbuchen auf dem Schauinsland

Wind und Wetter haben den „Wetterbuchen“ auf dem Freiburger Hausberg Schauinsland über Jahre ihre eigentümliche Form verliehen: Mit zerzaustem Geäst und nach Osten geneigt, erzählt jeder der alten Bäume seine eigene Geschichte. Der Winter verleiht den hölzernen Wahrzeichen der Region eine noch bizarrere Erscheinung, wenn er ihnen ein weißes Nadelkleid überstreift. Bei einer Wanderung durch die winterliche Landschaft oberhalb des Münstertals kann man den Charakterbäumen einen Besuch abstatten. Individuell auf eigene Faust oder bei einer der geführten Touren, die auch mit Schneeschuhen angeboten werden.     

muenstertal-staufen.de

 

Erfrischung aus der Unterwelt – Zastler Eislöcher am Feldberg

Das Zastler Tal, auch „Zastler Loch“ oder „Zastler Kar“ genannt, ist ein Überbleibsel des ehemaligen Feldberg-Gletschers und beherbergt nicht nur besondere Pflanzenarten, sondern auch ein eisiges Naturphänomen. In der Urzeit bildeten sich durch den Einsturz von Felsbrocken kleine Höhlen im Gestein, in denen sich im Winter neben Schnee und Eis auch kalte Luft sammelt. Zum Teil überdauern die Eisreste in den „Zastler Eislöchern“ auf diese Weise bis in den Juni und bescheren Wanderern erfrischende Überraschungen. In der kalten Jahreszeit lässt es sich in der Karlandschaft dagegen wunderbar Schneeschuhwandern.

muenstertal-staufen.de

 

Open-Air-Galerie im Skigebiet – Schneeskulpturen-Festival in Bernau

Ob überlebensgroße Eisbären, Adler, Hexen oder die berühmte Schwarzwälder Kuckucksuhr – richtig coole Kunstobjekte entstehen alljährlich beim Schneeskulpturen-Festival in Bernau. Vier Tage lang bearbeiten hier internationale Künstler und Bildhauer meterhohe Schneeklötze und geben ihnen vor den Augen der Besucher ein Gesicht. In den Abendstunden werden die weißen Skulpturen von bunten Lichtern in Farbe getaucht und erstrahlen weithin sichtbar vor dem dunklen Nachthimmel. 

schneeskulpturen-schwarzwald.de  

 

Seegfrörne im Miniaturformat – Eislaufen auf dem Gnadensee

Die letzte „Seegförne“ liegt bereits einige Jahrzehnte zurück: Anfang der 60er Jahre war der gesamte Bodensee zum letzten Mal von einer dicken Eisschicht bedeckt und konnte zu Fuß überquert werden. Seither bleibt der tiefe Obersee meist weitgehend eisfrei. Der flachere Untersee hingegen friert in Teilen noch heute zu und lädt zum Schlittschuhlaufen ein. Besonders der Gnadensee zwischen der Klosterinsel Reichenau und Hegne bietet Eisläufern beste Bedingungen bei unschlagbarer Aussicht. Das Betreten der natürlichen Eisfläche erfolgt jedoch auf eigene Gefahr. Eine offizielle Freigabe gibt es nicht und der trügerische Untergrund verlangt besondere Vorsicht.

bodenseewest.eu

 

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Dieter Buck

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Montag, 23. November 2020

Reiner Enkelmann / Roland Krämer: Geotope im Landkreis Esslingen

 Reiner Enkelmann / Roland Krämer:

Geotope im Landkreis Esslingen -

 Zeugen der Erdgeschichte

 


„Man sieht nur was man weiß“ ist ein allbekannter Spruch, den auch der Autor dieser Zeilen des Öfteren verwendet. Die beiden Autoren des hier vorgestellten Buches meinen dasselbe, sagen aber: „Was schön ist, wird noch schöner, wenn man es versteht“. Nichts dagegen einzuwenden.

Die beiden Lehrer/Schulleiter Reiner Enkelmann und Roland Krämer sind ausgesprochene Kenner und Liebhaber der Schwäbischen Alb, nicht umsonst sind sie auch mit anderen Werken hervorgetreten. Dieses Mal sind die Geotope des Landkreises Esslingen ihr Thema. Unterstützung von öffentlicher Seite in Form des Landratsamtes und der Kreissparkasse haben sie dadurch erfahren. Aus gutem Grund, der interessierte Wanderer ist dankbar dafür, dass dadurch dieses Buch entstehen konnte.

Acht unterschiedlich anspruchsvolle Wandertouren konnten so beschrieben werden, alle führen zu interessanten Geotopen. Und 38 davon werden detailliert beschrieben.

Hervorragend: Von Fachleuten für Laien

Die beiden Autdoren kennen sich aus, das merkt man. Und sie lieben ihre Heimat, auch das merkt man. Prächtige Fotos ergänzen die detaillierten Beschreibungen. Viel hat Otto Normalwanderer sicher schon mal gehört, was eine Doline ist, meint er beispielsweise zu wissen, auch über den Schwäbischen Vulkan sprich überhaupt über den Vulkanismus auf der Schwäbischen Alb hat er eine gewisse Ahnung.

Enkelmann und Krämer gehen aber in die Details, der geneigte Leser erfährt genaueres über die Geschichte, die Geologie, die Grundlagen vieler Erscheinungen auf der Schwäbischen Alb. Acht detailliert beschriebene Touren führen ihn zu den wichtigsten Besonderheiten im Landkreis Esslingen, weitere Geotope werden ausführlich aber trotzdem auch für den Laien verständlich beschrieben. So zum Beispiel die besondere Stelle, an der die Kompassnadel genau um 180 Grad in die entgegengesetzte Richtung zeigt – dies nur als ein Beispiel für viele weitere interessante Punkte im beschriebenen Gebiet.

Was nicht fehlen darf bei einem Buch, das sich auch als Wanderführer darstellt, sind die Basics der Touren wie Länge und Zeit, Angaben über die Ansprüche, die auf der Strecke gestellt werden, natürlich eine gute Wanderbeschreibung, eine Karte mit eingezeichnetem Wegverlauf und natürlich Erklärungen, Erklärungen, Erklärungen.

Dass das Buch reichhaltig mit prächtigen Fotos bebildert ist braucht man sicher nicht extra zu betonen. Die nächsten Sonntagsausflüge sind somit gesichert.

Reiner Enkelmann / Roland Krämer: Geotope im Landkreis Esslingen - Zeugen der Erdgeschichte. 220 Seiten mit farbigen Fotos und topografischen Karten, 8 Halb- bzw. Ganztagstouren, 38 Beschreibungen ausgewählter Geotope auf der Alb und im Albvorland, GPS-Koordinaten für die Navigation. GO Verlag, Kirchheim unter Teck, 2020. ISBN 978-3-925589-76-8. 14,90 Euro. Erhältlich am Schalter des Teckboten und an ausgewählten Verkaufsstellen.

Dieter Buck

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Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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Montag, 9. November 2020

Grippeschutzimpfung: vergiss es

Schutzimpfung und die Politik

 

Wo der Politiker ist, da ist die Lüge nicht weit. Ein hartes Wort. Aber es liegt einem auf der Zunge.

 

Vor einiger Zeit hat der Bundesgesundheitsminister stark dafür geworben, dass man sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen soll. Vor allem Risikopatienten. Impfstoff wäre für alle da.

Der Arzt meinte Anfang Oktober, das wäre noch zu früh, er würde das erst ab Mitte Oktober machen, schließlich solle die Impfung ja noch Anfang nächsten Jahres halten. Klingt vernünftig.

Die Realität aber: Als der Impfwillige sich seinen Impfstoff besorgen wollte, gab es keinen mehr. Rückfragen bei verschiedenen Apotheken in Stuttgart nützten nichts. Antwort überall: Aus, und ob noch was nachkommt sei eher unwahrscheinlich. Die einen hatten eine lange Warteliste, aber eben mit dieser Zusatzaussage, die anderen hatten keine, weil es “eh keinen Sinn macht, weil ja nichts mehr kommt.”

Soweit so gut. Fazit: Glaube ja keinem Politiker, und verlasse dich auch nicht auf einen Arzt.

Eine Nachfrage und Bitte um Stellungnahme bei den Pressestellen der Gesundheitsministerien ergab ein zwar schlechtes, aber interessantes Ergebnis:

Das Ministerium des Herrn Spahn antwortete sehr schnell. Aber leider nur mit Gemeinplätzen und dass man sich halt bei Apotheken durchfragen müsse. Danke auch, das hatte der Risikopatient bereits gemacht, so dumm ist er nun auch wieder nicht.

Das baden-württembergische Ministerium des Herr Lucha, der sonst ja keine Scheu vor der Öffentlichkeit hat, übt sich in Schweigen und Ignoranz. Das ist dem Schreiber dieser Zeilen schon einmal passiert. Seine Medien scheinen wohl nicht groß genug zu sein, auf dass sich die dortige Pressestelle damit befasst. Offenheit und Bürgernähe sieht anders aus.

Sollte wieder Erwarten vom Ministerium in Baden-Württemberg doch noch eine Antwort kommen, wird sie hier eingebaut.


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Samstag, 24. Oktober 2020

Baden-Württemberg - Land des Weines

VON WEIN DURCHDRUNGEN

Neues Siegel würdigt Orte, die Weintradition erlebbar machen

 


Baden-Württembergs Weinkultur nimmt einen hohen Stellenwert innerhalb der touristischen Landschaft ein. Das Siegel „Weinsüden Weinorte“ prämiert nun erstmals Städte und Gemeinden, die auf eine lange Geschichte des Weinbaus zurückblicken und über die Jahre ein breites weintouristisches Angebot entwickelt haben.

 

Bei 53 Bewerbern sah die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) ihre Kriterien erfüllt. Diese Orte bilden seit diesem Herbst den Kreis der ersten Preisträger des neuen Gütesiegels.


„Die ‚Weinsüden Weinorte‘ sind unsere neuen Aushängeschilder des Weintourismus in Baden-Württemberg. In vorbildlicher Weise pflegen sie ihre traditionelle Beziehung zum Weinbau und machen dieses kulturelle Erbe sowohl für Einheimische als auch Urlauber erlebbar“, sagt TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun. „Insbesondere freuen wir uns, dass die Weinorte vom Dorf bis zur Großstadt so vielfältig sind. Das zeigt, welch zentrale Rolle Wein und Weintourismus in Baden-Württemberg spielen.“


Von den 53 Preisträgern liegen 23 Orte in Baden, 29 gehören zum Anbaugebiet Württemberg. Mit der 11.000-Einwohner-Gemeinde Oberderdingen ist zudem ein „Grenzgänger“ unter den Geehrten: Der Weinbauort zwischen Karlsruhe und Heilbronn liegt exakt an der weinbaulichen Grenze zwischen Baden und Württemberg. Die Oberderdinger Winzer bewirtschaften daher Weinberge in beiden Weinregionen.


Die Landeshauptstadt Stuttgart, deren Weinberge bis ans Zentrum heranreichen, ist der größte „Weinsüden Weinort“ und neben Heilbronn, der ältesten Weinstadt Württembergs, die einzige Großstadt, die die Auszeichnung trägt. Markelsheim gehört mit seinen 2.000 Einwohnern zum Stadtgebiet Bad Mergentheims und ist der kleinste gewürdigte Ort. Die zahlreichen Familienbetriebe widmen sich hier seit Jahrhunderten dem Weinbau und bilden die drittälteste Weingärtnergenossenschaft Württembergs.


Alle „Weinsüden Weinorte“ erfüllen die von der TMBW und Vertretern der Weinbranche erarbeiteten Mindestanforderungen. Die Gemeinden eint, dass zwei oder mehr Weinbaubetriebe ansässig sind, deren Erzeugnisse zudem vor Ort in Gastronomie und Handel erhältlich sind. In Form von Weinwanderwegen oder Weinstraßen ist eine zentrale touristische Infrastruktur vorhanden. Strauß- bzw. Besenwirtschaften sowie regelmäßig veranstaltete Weinfeste geben eine lebendige Weinkultur zu erkennen. Nicht zuletzt haben die Weinorte einen eigenen Onlineauftritt, der ihren Weinbezug klar herausarbeitet und Urlauber somit auf das touristische Angebot aufmerksam macht.


Darüber hinaus machen die ausgezeichneten Orte ihre Angebote rund um den Wein auf vielfältige Weise erlebbar. Überzeugen konnte beispielsweise, wer sein weintouristisches Angebot so gestaltet, dass es in Form von (Mehr-)Tagesprogrammen gebucht werden kann. Viele Orte sind zudem in Programme von Weinerlebnisführern eingebunden oder können Betriebe mit Auszeichnungen wie „Weinsüden Vinothek“ oder „Weinsüden Hotel“ vorweisen.


Nachdem zu Jahresbeginn bereits das Siegel „Wein und Architektur“ eingeführt wurde, erweitert das Urlaubsland Baden-Württemberg seine Produktmarke „Weinsüden“ mit der erstmaligen Ehrung der Weinorte einmal mehr. Die 53 Preisträger rücken nun in den Fokus der Produktmarke und werden stärker in zukünftige Marketingaktivitäten einbezogen.


INFO

Eine vollständige Darstellung der mit dem Gütesiegel „Weinsüden Weinorte“ gewürdigten Städte und Gemeinden gibt es unter weinsueden-ort.de.

 

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Dieter Buck

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