Dienstag, 17. September 2019

Alblust: das Herbstheft ist da!

Alblust
Das Schwäbische Alb Magazin
  Herbstheft mit Schwerpunkt „Starke Frauen“ und Extra-Heft „Gut Einkehren“



Die lang erwartete Herbstausgabe des Magazins Alblust liegt vor. Mit einem interessanten Thema: Vorgestellt werden „starke Frauen“. Darunter die beiden Müllerinen von der Walzmühle im Laucherttal.

Dazu gehören unter anderem eine Schornsteinfegerin, eine junge Metzgermeisterin, eine Bestsellerautorin und eine Weltklasse-Boulderin. Sogar die First Lady Baden-Württembergs ist dabei.

Frauen beim Bouldern – hoch aber nicht allzu hoch hinauf
Mit Fingerkraft hat Mirit Heyden die Spitze erreicht. Die junge Frau aus Metzingen ist Boulderin, klettert also ohne Seil am Felsen. Dass sie zu den Besten in dieser Disziplin gehört, hat sie zum ersten Mal auf der Alb unter Beweis gestellt – an der „Feuerwalze“, einem Boulder, der aufgrund seines Schwierigkeitsgrads ebenfalls zur Weltspitze gehört.

Von der First Lady über die Landoberstallmeisterin zur Höhlenforscherin
Starke Frauen gibt es natürlich auch im übertragenen Sinne. Eine davon ist Gerlinde Kretschmann, die Frau des baden-württembergischen Ministerpräsidenten: Sie hat sich früher selbst politisch engagiert und als „First Lady“ ihre ganz eigene Rolle entwickelt. Neuland hat Astrid von Velsen-Zerweck betreten, als sie 2007 die erste Landoberstallmeisterin in der Geschichte des Haupt- und Landgestüts Marbach wurde. Petra Boldt hat ebenfalls eine leitende Aufgabe übernommen in einem von Männern dominierten Feld: Die Höhlenforscherin ist Landesvorsitzende der baden-württembergischen Speläologen.

Von der Beutelschneiderin über die Landfrauen bis zur Bestsellerautorin
Es gibt darüber hinaus Berufe, in denen Frauen nach wie vor die Ausnahme sind, wie die Metzgermeisterin Desirée Grießhaber-Vetter aus Mössingen und die Schornsteinfegerin Romy Schneider, die auf dem Titel zu sehen ist. Die Entwicklungsbiologin Christiane Nüsslein-Volhard aus Tübingen ist eine der wenigen Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit mit einem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde.

Dass Landfrauen alles andere als ein Backverein sind, sondern sich in Politik und Weiterbildung engagieren, erklärt Marie-Luise Linckh, Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Baden. Thema ist auch der Wäschehersteller Naturana, der seit über 100 Jahren Frauen eine Stütze ist.

Großen Erfolg feiert die Bestsellerautorin Petra Durst-Benning, die in ihren historischen Romanen besondere Frauenleben beschreibt. Den Stoff für einen SWR-Film haben schon die beiden Schwestern geliefert, die bis vor einigen Jahren ohne Strom- und Wasseranschluss in der Walzmühle bei Hörschwag gelebt und gearbeitet haben. Um Frauenschicksale aus dem
18. Jahrhundert dreht sich die geführte Wanderung auf den Spuren der „Beutelschneiderinnen“ bei Starzach. 

Und noch ein Mann in der Riege der starken Frauen
Thema ist außerdem ein Mann, der Stärke bewiesen hat: Der Pfarrer Julius von Jan predigte 1938 in Oberlenningen gegen die Pogrome der Nationalsozialisten und wurde mittlerweile mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet.

Radtour in die Steinzeit …
Kurioses hat sich vor 50 Jahren im Steinbruch in Erkenbrechtsweiler zugetragen: Für Filmaufnahmen spielte die Rockband Deep Purple dort ihren Song „April“. Auf welch ungewöhnlichen Wegen man hingegen heute versucht, jungen Menschen Musik näherzubringen, zeigt die Württembergische Philharmonie Reutlingen mit ihrem Live-Stream in die Schulsporthalle, die Teil des Projekts „Lernende Kulturregion Schwäbische Alb“ ist.

Wer den Herbst zum Radeln nutzen will, findet im Heft eine Tour durchs Lonetal und zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten, den Fundstellen der Eiszeitkunst. Die röhrenden Rothirsche, ebenfalls ein Thema, kann man im Schönbuch beobachten.

… und schwäbische Kiwis
Viele sind in den nächsten Wochen mit der Ernte beschäftigt, wie Familie Schall aus Gingen an der Fils: Neben ihren Äpfeln, die sie zu Cidre und Balsamico verarbeiten, pflücken sie auch „Schwäbische Kiwis“ und verarbeiten sie zu Fruchtaufstrich. In der Heimatsmühle in Aalen wird hingegen das ganze Jahr über Korn zu Mehl gemahlen. Was man daraus und aus anderen regionalen Zutaten früher gekocht hat, kann man beim Abend „Schwäbisch Querbeet“ im Lagerhaus an der Lauter kosten.

Last but not least: Alblust-Leser erfahren außerdem, warum Irrendorf zu Irndorf wurde und wie immer finden sie viele Tipps für Ausflüge und Veranstaltungen.

Extra-Heft mit Einkehrtipps
Wo kehr man ein, wenn man auf der Alb unterwegs ist? Aber auch ohne vorher zu wandern ist es interessant, wohin ein Ausflug mit kulinarischem Ziel führen könnte. Passende Adressen findet man in dem Extra-Heft „Gut Einkehren“ mit ausgewählten Adressen. 
                       
„Alblust – Das Schwäbische Alb Magazin“. Ausgabe 3/2019. 144 Seiten. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel. 4,80 Euro.

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Dieter Buck
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Sonntag, 1. September 2019

Am Schwarzwaldbach

Schwarzwaldbach bei St. Blasien

Es gluckert, blubbert, rauscht und schäumt: so muss ein typischer Bach im Schwarzwald aussehen. 

Umgeben von hohen Tannen strömt das Wasser über bemooste Steine in im Wasser liegende Äste und Baumstämme - wilde Natur pur. Hier sieht man den Steinenbach bei St. Blasien im Hotzenwald.





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Mittwoch, 28. August 2019

Baden-Württemberg und seine Winzer

Unbezahlte Werbung
Architektur im Weinberg


Baukunst in den Reben: Weingut Weber;
 Bildnachweis: TMBW / Udo Bernhart

Genießen, probieren, staunen: Am schönsten kauft man seinen Wein in Baden-Württemberg beim Winzer. Denn spektakuläre Neubauten machen aus der Weinprobe oft ein regelrechtes Kulturevent. Eine Reise ins Badische

Wie in einem Amphitheater steigen die Weinberge hinter dem Weingut Abril auf. Es ist Lesezeit, die Rebstöcke sind über und über mit Trauben behängt. Die ersten Erntehelfer sind schon in den oberen Lagen unterwegs. Von dort reicht der Blick bei gutem Wetter weit über den Rhein, hinüber ins Elsass und bis zu den Vogesen. Unauffällig ist es nicht, das etwas oberhalb von Vogtsburg-Bischoffingen in den Hang gebaute und weithin sichtbare Gebäude mit der kantigen Fassade aus rostbraunem Cortenstahl.

“Unser Neubau hat am Anfang schon stark polarisiert.“
Eva-Maria Köpfer, Weingut Abril

Das Weingut kann auf eine bald 280 Jahre alte Tradition verweisen. Mit dem hier auch „Roschtkäschtle“ genannten Neubau wurde 2011 ein neues Kapitel der Firmengeschichte aufgeschlagen. Weinproben und der Verkauf der durchweg ökologisch erzeugten Weine finden nun in einem schicken Lounge-Ambiente statt. Der Bau ist nicht nur architektonisch super-modern, auch die Kellertechnik ist auf dem neuesten Stand – „ein Schlaraffenland für unseren Kellermeister“, sagt Geschäftsführerin Eva-Maria Köpfer.

Dennoch wurde im Sinne der Nachhaltigkeit geplant: So liegt etwa die Anlieferungszone eine Etage über dem Keller. Trauben, Most und Maische lassen sich alleine durch die Schwerkraft weiterbewegen, Pumpen werden erst beim Einfüllen in die Gärtanks benötigt – das spart Strom. Gleichzeitig sorgt dieser schonende Prozess für eine höhere Qualität der Weine.

Badische Weine genießen einen hervorragenden Ruf

In wohl keiner anderen Ecke Deutschlands gibt es so viele Winzer wie in der sonnenverwöhnten Region rund um Freiburg. Auf den sanft geschwungenen Hügeln des Rheintals gedeihen die Weintrauben besonders gut, traditionell werden vor allem Weiß- und Grauburgunder angebaut. Die Weine aus dem äußersten Südwesten Deutschlands genießen einen hervorragenden Ruf. Wer sich hier als Winzer abheben möchte, muss nicht nur guten Wein herstellen – auch das „Drumherum“ wird immer wichtiger: Das Design von Flaschen und Etiketten, aber auch aktuelle Architektur spielen daher bei vielen Winzern eine nicht unerhebliche Rolle.

Vom Familien-Weingut zur Szene-Location

Der Weg von Ettenheim hinauf zum Weingut Weber schlängelt sich an einem Walnuss-Hain vorbei, oben auf dem Hügel erhebt sich ein imposanter Neubau mit riesiger Glasfront und Flachdach. Zwei Drittel des im Jahr 2013 fertiggestellten Gebäudes sind quasi unsichtbar, weil in den Berg hineingebaut – so bleiben die Temperaturen im Weinkeller stabil, es muss weder geheizt noch gekühlt werden.

Vor einigen Jahren hat Michael Weber das Ruder übernommen, er leitet das Familienunternehmen in der fünften Generation. Der Neubau war sein Projekt: „Die Architektur des Gebäudes spiegelt unsere Philosophie wider: Alles ist geradlinig, unverschnörkelt“, erzählt Weber, der nach seiner Winzerlehre eine Wirtschaftsschule besucht und das Weingut zur Eventlocation weiterentwickelt hat.

Regelmäßig wird der elegante Neubau nun auch für After-Work-Lounges und Weißweinpartys genutzt, bei denen DJs den Gästen mit Clubsounds einheizen. Im Verkaufsraum sind kaum zwei Dutzend Flaschen Wein zu sehen – statt in Regalen stehen sie exponiert in an der Decke befestigten Rahmen, die wie schwebend wirken, sich drehen und verschieben lassen. Die Webers präsentieren ihre Weine in dem Architektenhaus aus Beton, Stahl und Glas absolut zeitgemäß. Ihre Bodenhaftung beweisen sie mit dem gleich nebenan stehenden, von Michaels Schwester geführten urigen Restaurant.

Weitere Informationen:
Zum Thema Wein & Design im Schwarzwald:
www.badische-weinstrasse.de/Geniessen-Erleben/weindesign
Zum Weingut Abril: www.weingut-abril.de
Zum Weingut Weber: www.weingut-weber.com

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Dieter Buck
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Samstag, 10. August 2019

Leinfelden-Echterdingen: Wandern im Siebenmühlental

Unbezahlte Werbung
Die Gräbleswiesenbrücke, der schönste Fleck im Siebenmühlental


Zu den schönsten Ecken der Stadt Leinfelden-Echterdingen gehört das Siebenmühlental. Und dort findet man eine der wildesten Stellen - man vermutet es kaum - bei der Gräbleswiesenbrücke.

In den von mir verfassten Guest Guides sind Wanderungen und Spaziergänge dorthin beschrieben, im Guest Guide "Erfrischende Spaziergänge" auch eine von meiner Tochter Melanie Buck extra für Kinder verfasste Tour.


Die Guest Guides können hier kostenlos bestellt werden: marketing@le-mail.de.


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