Mittwoch, 5. April 2023

Michelin-Sterne in Baden-Württemberg

 DER SÜDEN BLEIBT EIN STERNEPARADIES

Baden-Württemberg hält weiter die höchste Anzahl an Michelin-Sternen

 

Genießerland Baden-Württemberg; Bildnachweis: TMBW

Mit insgesamt 76 Sternerestaurants und 90 Michelin-Sternen behauptet Baden-Württemberg seinen Spitzenplatz in der deutschen Gourmetlandschaft. Bei der Präsentation der neuen Ausgabe des Guide Michelin am Dienstagabend im Karlsruher Konzerthaus konnten sich zahlreiche Restaurants in Deutschlands Süden über neue Sterne freuen.


Gleich zwei Restaurants schafften den Sprung in die Zwei-Sterne-Liga: In der Gastgeberstadt Karlsruhe erhielt das Team um Thorsten Bender vom Restaurant „sein“ den begehrten zweiten Stern. Am Schluchsee feierte die „Mühle“ mit Küchenchef Niclas Nussbaumer den Aufstieg in den exklusiven Kreis der Zwei-Sterne-Küchen.


Viel Bewegung gab es bei den mit einem Stern dekorierten Restaurants, gleich neun Aufsteiger in dieser Kategorie kommen aus Baden-Württemberg. Auch bei den Awards für besondere Leistungen der Restaurantteams räumte der Süden ab: Christophe Meyer vom „Le Pavillon“ in Bad Peterstal-Griesbach erhielt den Award für herausragende Sommelier-Leistungen. Der Young Chef Award ging an Alina Meissner-Bebrout, Küchenchefin im Ulmer „bi:braud“, das in diesem Jahr erstmals einen Stern erhielt.


Für Karlsruhe war die Michelin-Guide-Ceremony der Auftakt zu einem Jahr voller Genussmomente. Die badische Metropole nimmt die Sterneverleihung zum Anlass, das Jahr 2023 unter das Motto „Karlsruhe. Schon probiert?“ zu stellen. „Damit fügt sich Karlsruhe wunderbar in unser Jahresthema ‚So schmeckt Süden.‘ ein“, sagt Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW). „Mit ihrer sonnenverwöhnten Lage und den vielen kreativen Betrieben kann die Stadt ein hochwertiges kulinarisches Angebot vorweisen.“ 

Das umfangreiche Jahresprogramm verspricht kulinarische Stadtrundgänge, Weinseminare und Bierevents oder das Karlsruher Fest der Sinne Ende April. Die Fächerstadt lädt ein, ihre Genussvielfalt und die badische Gastfreundschaft neu zu entdecken.
INFO
karlsruhe-erleben.de/schon-probiert

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Dieter Buck

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Onlinemagazine von mir sind:

Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.

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Samstag, 1. April 2023

Dieter Buck/Melanie Buck: 10.000 Schritte für zwischendurch in und um Stuttgart

 

 Dieter Buck/Melanie Buck:

10.000 Schritte für zwischendurch in und um Stuttgart

Kurze und erlebnisreiche Touren fürs Wohlbefinden



Jeden Tag 10.000 Schritte, das ist gesund. Liest man immer wieder, und angeblich sagt das auch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Das stimmt zwar so nicht, die drückt sich anders aus, aber unstreitbar ist es, dass ein bestimmtes Maß an regelmäßiger Bewegung gesund ist und das Leben verlängert.

Und wo ließe sich das besser umsetzen, als in und um Stuttgart, der Großstadt zwischen Wald und Reben?

Wander Highlights Stuttgart
40 entspannte, kurze Wanderungen für das Wohlbefinden in den Waldgebieten und Weinbergen der baden-württembergischen Hauptstadt sind in dem neuen Buch des Autorenpaars Dieter Buck und Melanie Buck beschrieben. Es startet aber mit einem ausführlichen Teil zur Geschichte und der medizinischen Einordnung der täglichen 10.000 Schritte, bis zurück zum Japan der 1960er Jahre, wo diese gesundheitsfördernde Idee „erfunden“ wurde.

Gesundheitswandern für die tägliche Bewegung, Waldbaden inklusive

Durch die Fellbacher Weinberge, zum Killesberg, in den Stuttgarter Wäldern, vom Schloss Hohenheim bis zum Schloss Solitude, von der Grabkapelle über einen Besinnungsweg bis zu einem einsamen Waldsee: perfekte Zwei-Stunden-Spaziergänge für jeden Tag! Entspannte Kurzwanderungen für die Gesundheit

Alle beschriebenen Ausgangs- und Endpunkte der Rund- und Streckenwanderungen sind mit der SSB erreichbar. Wie, ist auch beschrieben. Dazu findet der gesundheitsbewusste Leser ausführliche Wegbeschreibungen, genaue Detailkarten, zahlreiche Infos und GPS-Tracks zum Download im Buch.

Zu Autor und Autorin:                             

Der 1953 in Stuttgart geborene Dieter Buck war lange Zeit als Künstler tätig, nahm mehr als ein Jahrzehnt einen Lehrauftrag wahr und leitete eine Galerie. Seit vielen Jahren schreibt er Reise- und Wandertipps für Zeitungen und Magazine, außerdem hat er als Autor, Herausgeber und Fotograf über 160 Wander-, Radtouren- und Reiseführer, aber auch Sagenbücher und Landschaftsmonographien über seine baden-württembergische Heimat, das Allgäu, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol veröffentlicht. Außerdem ist er Leitender Redakteur eines alpinen Magazins. Als Wanderexperte wurde er durch Funk und Fernsehen bekannt. 2019 wurde ihm die Verdienstmedaille des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg verliehen. Mehr unter www.dieterbuck.de

Melanie Buck ist 1983 geboren und war schon als Kind viel in der Natur unterwegs. Ihr Studium der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit führte sie in verschiedene Länder, die sie meist in Wanderschuhen erkundete. In ihrem Blog www.living-in-stuttgart.com beschreibt sie für Expats und Studierende aus aller Welt, was die Region Stuttgart zu bieten hat.

Dieter Buck/Melanie Buck: 10.000 Schritte für zwischendurch in und um Stuttgart. Kurze und erlebnisreiche Touren fürs Wohlbefinden. 160 Seiten, ca. 150 Abbildungen, Format 12,0 x 18,5 cm, Klappenbroschur mit Fadenheftung. J. Berg, München, 2023. ISBN: 9783862469932. 17,99 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Donnerstag, 9. März 2023

Dieter Buck: Kleine Städte – Großer Charme Malerische Stadtperlen in Baden-Württemberg

 

 Dieter Buck:

Kleine Städte – Großer Charme

Malerische Stadtperlen

in Baden-Württemberg

 

Wer sagt denn, dass nur große Städte sehenswert sind? Oder nur die ganz berühmten Städte und ihre Sehenswürdigkeiten? Nein, klein, aber fein, ist die Devise!

In dem neuen Führer des Wanderführerautors Dieter Buck sind Wanderungen der besonderen Art beschrieben: Mit ihm kann man die 40 schönsten und sehenswertesten Kleinstädte Baden-Württembergs entdecken. Mit ihren Sehenswürdigkeiten, ihren Besonderheiten und ihrer doch so unterschiedlichen Geschichte.

Und Baden-Württemberg ist schön. Seine Städte ebenfalls. Wer mit dem Buch unterwegs ist, mag dieser Beschreibung sicher folgen.

Städteperlen also

Perlen bilden sich in der Natur unter nicht genau geklärten Umständen. Wie die in diesem Reiseführer der anderen Art beschriebenen Stadtperlen entstanden sind, ist hingegen meist geklärt – jedoch sind sie mindestens genauso schön wie ihre natürlichen Namensgeber. Da wären etwa das beschauliche Schwäbisch Gmünd, die Bodenseeperle Meersburg oder das für seinen hübschen und vor allem riesengroßen Marktplatz berühmte Freudenstadt.

Wissenswertes, Anekdoten, Geschichten und Tipps sind in diesem Führer kompakt beschrieben und die wichtigsten Infos zu jeder Stadt wurden kurz zusammengefasst. Man hat also genügend Material zur Hand um jeder der 40 Städte einen kürzeren oder längeren Besuch abzustatten. Anhand der zahlreichen prächtigen Fotos kann sich jeder potentielle Besucher vorher ein genaues Bild des Ziels seiner nächsten Städtereise machen.

Zum Autor:

Der 1953 in Stuttgart geborene Dieter Buck war lange Zeit als Künstler tätig, nahm mehr als ein Jahrzehnt einen Lehrauftrag wahr und leitete eine Galerie. Seit vielen Jahren schreibt er Reise- und Wandertipps für Zeitungen und Magazine, außerdem hat er als Autor, Herausgeber und Fotograf über 160 Wander-, Radtouren- und Reiseführer, aber auch Sagenbücher und Landschaftsmonographien über seine baden-württembergische Heimat, das Allgäu, Salzburg, Kärnten, Vorarlberg und Südtirol veröffentlicht. Außerdem ist er Leitender Redakteur eines alpinen Magazins. Als Wanderexperte wurde er durch Funk und Fernsehen bekannt. 2019 wurde ihm die Verdienstmedaille des Tourismus-Verbandes Baden-Württemberg verliehen. Mehr unter www.dieterbuck.de

Dieter Buck: Kleine Städte – Großer Charme. Malerische Stadtperlen in Baden-Württemberg. 192 Seiten, ca. 190 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Hardcover. J. Berg, München, 2023. ISBN: 9783862469109. 24,99 €

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Dienstag, 7. März 2023

Alblust Frühjahrsausgabe 2023 - Jubiläumsausgabe

 

 Alblust Frühjahrsausgabe 2023

Jubiläum: Zehn Jahre Alblust

 


10 Jahre für ein Magazin dieser Art. Das ist schon etwas. Und das darf auch gefeiert werden. Und so wird durch dieses Ausgabe bei verschiedenen immer wieder auf diese zehn zurückliegenden Jahre hingewiesen.

2013 wurde die erst Ausgabe von Alblust veröffentlicht – und damit das erste Magazin, das sich ausschließlich der Schwäbischen Alb widmet. Die Jubiläumsausgabe zeigt alle bisherigen Alblust-Titel, dazu kommen ein paar langjährige Begleiter zu Wort. Außerdem sind die Alblust-Leserinnen und Leser zu einem Bilderquiz mit attraktiven Preisen eingeladen. Dieses Heft wirft einen Blick zurück, steckt aber auch wie immer voll aktueller Geschichten und Ausflugstipps und stellt Orte vor, die sich zum Feiern eignen.

Und bunt wie immer ist das Treiben im Heft sprich die Auswahl der Artikel: Ellen Kleiber, Wirtin und Köchin des Restaurants „Wacholder“ in Heidenheim, war mit ihrem mitreißenden und ansteckenden Lächeln bereits 2013 auf dem Titel von Alblust zu sehen – und ist es nun auf dem Cover der Jubiläumsausgabe. Sie verzaubert auch heute ihre Gäste mit ihren kreativen Gerichten, wie zum Beispiel einem Rhabarber-Mandel-Hühnchen (Rezept in der Frühlingsausgabe und hier). Mit dem Whisky Walk in Owen greift das Heft ein weiteres Thema aus der Anfangszeit auf. Nach wie vor gibt es in keinem Ort außerhalb Schottlands so viele Destillerien wie dort.

Nicht nur unsere Jubiläumsausgabe ist ein Grund zum Feiern. Auf der Alb liegen viele schöne Plätze für Feste. Das Magazin stellt eine Auswahl davon vor – und mit dem Schäferlauf in Bad Urach ein Fest mit einer 300-jährigen Tradition.

Ganz jung hingegen ist der Württemberger Tälerradweg, einer der neuen Landesfernradwege. Alblust hat die Etappe von Aalen nach Giengen getestet. Wer in steileres Gelände vordringen und dafür die Grundlagen des Mountainbikens lernen will, kann das ebenfalls auf der Alb tun. Der Veranstalter Albbike bietet sogar einen MTB-Fahrtechnikkurs nur für Frauen an.

Großes Landschaftskino können Wanderer erleben, die auf den Löwenpfaden „Ave-Weg“ und „Höhenrunde“ bei Bad Ditzenbach unterwegs sind. Außerdem stellt die Ausgabe das Maschenmuseum in Albstadt vor, in dem man einen eindrucksvollen Rundgang durch die Textilgeschichte unternehmen kann.

Weitere Themen der Ausgabe:

  • Um die Streuobstwiesen steht es leider nicht zum Besten, aber in Mössingen versucht man, mit vielen Maßnahmen gegenzusteuern.
  • Mechthild Hubl zieht selbst das Saatgut alter Gemüsesorten und erklärt, warum diese so wertvoll sind.
  • Jimmy Müller aus Buttenhausen, der Berge im Himalaya bestiegen hat und mit dem Rad durch Kanada gefahren ist, erzählt von seinem abenteuerlichen Reiseleben.
  • Eva-Maria Scheiger aus Ellwangen hat als Orgelbaumeisterin einen seltenen Beruf – und schon bei vielen Instrumenten auf der Alb wieder für den guten Ton gesorgt.
  • Der Weltmarktführer Liebherr baut in Ehingen an der Donau Krane und betreibt dort auf einer Fläche von fast einer Million Quadratmeter sein größtes Werk.

Alblust Frühjahr 2023. 132 Seiten. Herausgeber: GEA Publishing und Media Services GmbH & Co. KG. Erhältlich im Zeitschriftenhandel in Baden-Württemberg und bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. 6,50 €

Dieter Buck

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Samstag, 18. Februar 2023

Dieter Buck: Wandertouren rund um Weiler

  Dieter Buck:

Wandertouren rund um Weiler

 


Nun ist er endlich da, der kleine Wanderführer, den ich für den Stadtteil von Ebersbach an der Fils, Weiler ob dem Filstal, geschrieben habe.

Anlass war das 700-Jahr-Jubiläum der erstmaligen Erwähnung des „a Handvoll Dorf“. Es liegt im Vorland der Schwäbischen Alb, idyllisch eingeschmiegt in eine hügelige Landschaft mit Wäldern, Feldern und Wiesen, Bach und einem See in der Nähe und immer wieder mit schönem Blick zu Schwäbischen Alb. Gemütliches, idyllisches Wandern ist hier also Sache, und so habe ich neun Touren rund um das Dorf beschrieben.

 

 

Und das war eine ganz neue Erfahrung: Wanderungen konzipieren für ein Gebiet, das zwar Wege durch Wald und Flur besitzt, aber ohne jegliche Wanderinfrastruktur, kaum etwas markiert. Eine Herausforderung, die aber Spaß gemacht hat.

Wer die kleine Broschüre möchte: Hier kann man sie herunterladen: www.ebersbach.de/wandern.

Dieter Buck: Wandertouren rund um Weiler. 9 Wandervorschläge, Kartenskizzen, zahlreiche Fotos.

Hier erhalten Sie die Broschüre.

Dieter Buck

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Mittwoch, 18. Januar 2023

CMT 2023 - Schwarzwald

 Unbezahlte Werbung

Gutes regionales Bauen im Schwarzwald:

Neue Architekturroute führt zu ausgezeichneten Bauwerken

 

Ellbachseeblick; © Baiersbronn+Touristik Max Günter

Sie sind eines der zentralen Symbole der Ferienregion Schwarzwald: Imposante Schwarzwaldhöfe, die sich idyllisch in das Auf und Ab der Landschaft einfügen. Doch neben diesen Höfen gibt es in der Ferienregion auch viel hochkarätige moderne Architektur, die sich von historischen Bauweisen, -stilen und Materialien inspirieren lässt, Altes modernisiert, Neues schafft und die ebenfalls als schwarzwaldtypisch gelten kann.

Die vom Verein Bauwerk Schwarzwald in Zusammenarbeit mit der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) neu initiierte Architekturroute stellt exemplarisch gutes regionales Bauen im Schwarzwald vor und macht das Zusammenspiel aus Tradition und Moderne für Besucher ab Frühling 2023 erlebbar.

Ein Auswahlgremium aus Planern, Architekten, Tourismus- und Kultur-Experten hat dazu im Sommer 2022 die 168 eingereichten Objekte im Schwarzwald (Neubau, Erweiterung und Bauen im Bestand aus den Baujahren ab 2001) begutachtet und bewertet: u.a. nach zeitgemäßer Architektur für Landschaft und Siedlungsstruktur, Konstruktions- und Ausführungsqualität, energetischer Effizienz und ökologischen Aspekten. 95 Objekte wurden als „Bauwerk Schwarzwald“ ausgezeichnet und werden nun in sechs thematischen Routen vorgestellt: „Alte Gebäude modernisiert“, „Neues Bauen im Schwarzwald“, „Hotels und mehr – Bauen für Gäste und Besucher“, „Heutige Nutzung von Schwarzwaldhöfen“, „Bauen mit Holz“ und „Öffentliche Gebäude im Schwarzwald“.

Zu den Gebäuden zählen neben Privatobjekten beispielsweise auch Museen, Ferienhäuser, Hotels, Gasthäuser und Kirchen. „Die charakteristische Baukultur im Schwarzwald zu erhalten und zeitgemäß fortzuschreiben ist Ziel des 2020 gegründeten Vereins Bauwerk Schwarzwald“, erklärt die Vorsitzende Dr. Diana Wiedemann, selbst freie Architektin und Energieberaterin für Baudenkmale. „Durch die ausgewählten vorbildlichen Objekte der Architekturroute wollen wir aufzeigen, wie beispielhaftes, gutes regionales Bauen im Schwarzwald gelingen kann und schärfen das öffentliche Bewusstsein für dieses außergewöhnliche Kulturerbe.“ Die 95 Gebäude der Architekturroute „verteilen sich über die gesamte Ferienregion und repräsentieren die Bandbreite der Schwarzwälder Baukultur zwischen Tradition und Moderne“, sagt STG-Geschäftsführer Hansjörg Mair. „Damit sind sie Anlaufpunkt, Ferien- oder Ausflugsziel für Gäste und Einheimische oder Inspirationsquelle für Neu- oder Umbauten.“ Weitere zu den Kriterien passende Bauwerke können kontinuierlich für die Aufnahme in die Architekturroute vorgeschlagen werden. www.architekturroute-schwarzwald.info


Zu den ausgezeichneten besuchs- bzw. buchbaren Objekten gehören u.a.:

Nationalparkzentrum Ruhestein in Baiersbronn

Schon rein äußerlich beeindruckt das 2020 fertiggestellte und nahezu ausschließlich aus heimischem Holz gefertigte Nationalparkzentrum Ruhestein in Baiersbronn durch seine außergewöhnliche Form und Gestaltung: Wie mehrere übereinander gefallene und ineinander verzahnte Baumstämme eines Sturmwurfs schieben sich die einzelnen Elemente des Gebäudes in den Wald. Für den Bau sollte kein lebender Baum zu viel aus dem gewachsenen Altbestand weichen müssen. Vielmehr galt es bei der Umsetzung von Anfang an, den Wald und den Nationalpark selbst möglichst wirkungsvoll in Szene zu setzen. In der Dauerausstellung geht es um natürliche Waldentwicklung, um Naturschutz, ja um die Natur selbst. www.nationalpark-schwarzwald.de

Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“ bei Baiersbronn

Einen sehenswerten Blick über den eiszeitlichen Ellbachsee und die Waldberge des nördlichen Schwarzwaldes erlaubt die 33 Meter lange Aussichtsplattform „Ellbachseeblick“ bei Baiersbronn. Die Plattform aus heimischem Douglasienholz führt beinahe freischwebend ins Tal hinein und wurde 2013 errichtet. www.nationalparkregion-schwarzwald.de

Vinotorium der Oberkircher Winzer

Das 2017 entstandene, rund acht Meter unter der Erde liegende Vinotorium der Oberkircher Winzer ist kein klassischer Gewölbekeller, sondern ein Raum, der die Weine der Winzer für Gäste erlebbar macht. Das wurde in die Architektursprache übertragen: Mit Lehmwänden, die das Terroir der Region zum Ausdruck bringen. Mit einer Gewölbedecke aus über 50 Eichenlamellen, die allein durch das Material einen Bezug zum Ausbau in Barriquefässern haben. Mit einem Relief an der Stirnwand des Raumes, das den Querschnitt des Bodens vom Granit bis zur Humusschicht zeigt, auf dem die Reben wurzeln. www.oberkircher-winzer.de

Rainhof Scheune in Kirchzarten-Burg

Die Rainhof Scheune in Kirchzarten-Burg wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, noch ohne den Einsatz maschinell hergestellter Nägel und Schrauben: ein Massivbau mit gemauerten Außenwänden und Steilgiebeln, Werksteingewänden und hölzernem Innengerüst. Das Erdgeschoss war quergeteilt und in Abschnitte mit wechselnder Nutzung gegliedert: mehrere Viehställe mit Futtergängen, eine hohe Tenne hinter dem großen Tor, wahrscheinlich Schopf und Pferdestall hinter den beiden niedrigen Toren. Im Obergeschoss befanden sich eine Reihe einfacher Knechtskammern und ein Heulager. Die über 2000 Quadratmeter große, denkmalgeschützte Rainhof Scheune wurde ab 2008 behutsam saniert, möglichst viel der alten Bausubstanz blieb erhalten. Heute befindet sich im Erdgeschoss eine Gastronomie mit Terrasse und Gartenwirtschaft, dazu eine „Marktscheune“ mit regionalen Produkten sowie eine Buchhandlung, in deren Nebenraum regelmäßig Kulturveranstaltungen stattfinden. Darüber entstand ein Hotel mit 16 Zimmern sowie einem Wellnessbereich mit Dampfbad und Sauna. www.rainhof-scheune.de

Ferienwohnung auf dem Lippenhof in Unterkirnach

Der auf über 900 Metern Höhe gelegene, denkmalgeschützte Lippenhof von Familie Neininger in Unterkirnach vereint Tradition und Moderne: In die Tenne haben sie eine schöne Ferienwohnung mit großen Glaselementen gebaut, die einen guten Blick auf das historische Gebälk freigeben. www.lippenhof-unterkirnach.com

Café „Goldene Krone“ in St. Märgen

Die 1753 erbaute Klosterherberge und später zum Grand Hotel umgebaute „Goldene Krone“ in St. Märgen wurde nach Jahren des Leerstands und Zerfalls durch bürgerschaftliches Engagement vor dem Abriss gerettet und aufwändig restauriert. Teil des Konzeptes war neben der Rettung des kulturhistorisch bedeutsamen Gebäudes auch die Wiederbelebung der Dorfmitte. Das Café „Goldene Krone“ mit seiner ausgezeichneten „Landfrauenküche“ ist heute dank familienfreundlicher Teilzeitarbeitsplätze für Frauen im ländlichen Raum nicht nur ein bundesweit beachtetes soziales Projekt, sondern auch ein besonderer Genießer-Tipp! www.cafe-goldene-krone.de

„derWaldfrieden Naturparkhotel“ in Todtnau

In Todtnau-Herrenschwand, hoch oben im südlichen Schwarzwald, steht auf einem Hochplateau „derWaldfrieden Naturparkhotel“ samt 2013 erbautem „Spa-Haus“ mit tollem Blick. Schon von außen zeigt sich die Verbundenheit zum Schwarzwald, geschickt wird regionale Tradition und raffinierte Moderne architektonisch miteinander verknüpft. Dieser Gedanke der regionalen Verortung und Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in kulinarischer Hinsicht: Irmgard Hupfer, ihr Sohn Volker und seine Frau Dorothee sind nicht nur Schwarzwälder Gastgeber aus Leidenschaft, sondern auch Gründungsmitglieder der Naturparkwirte und Naturparkhotel: Als solche setzen sie konsequent auf regionale Produkte. www.derwaldfrieden.de

 Bauwerk Schwarzwald e.V.:

Der 2020 gegründete Verein versteht sich als Dach für Schwarzwälder Baukultur und Handwerk. Die damit verbundene Leitidee ist, im Schwarzwald die regionsspezifische Bau- und Handwerkskultur zu fördern und eine Verbindung zwischen Tradition und Moderne, Architektur, Handwerk und Design, Forschung und Ausbildung, Experiment und Praxis zu schaffen. Zu den aktuell 131 Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen gehören die beiden größten Naturparke Deutschlands (Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und Naturpark Südschwarzwald), Vertreter aus Kommunen und die Architekten- sowie die Handwerkskammer. Erlebbar werden die ausgezeichneten Objekte auf der mit der Schwarzwald Tourismus GmbH (STG) initiierten neuen Architekturroute. www.bauwerk-schwarzwald.de

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CMT 2023 - Schwarzwald

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Schwarzwald-News 2023:

Kultur und Brauchtum

 

Immateriellen Kulturerbe der Menschheit oder Flößertradition modern gepflegt

Mit ihren Museen, Konzerthäusern und Open Air-Veranstaltungen bietet die Ferienregion Schwarzwald jede Menge Anreize für Kulturinteressierte. Andere begeistern sich für das lebendige Brauchtum und die vielen Besonderheiten der Region. Für alle gilt: Viel Spaß beim Entdecken!

25 Jahre Festspielhaus Baden-Baden

Mit seinen 2.500 Sitzplätzen ist das 1998 eröffnete Festspielhaus Baden-Baden das größte Opernhaus Deutschlands und inzwischen eine der besten Adressen für Musik und Tanz weltweit. Seine Architektur ist einzigartig: Zuschauerhaus und Bühne entstanden auf dem ehemaligen Gleiskörper des großherzoglichen Bahnhofs, dessen neoklassizistischer Bau bildet das Entree des Festspielhauses. Zum 25-jährigen Jubiläum stehen sieben internationale Festivals im Fokus: Dazu gehören die Osterfestspielen vom 1. bis 10. April 2023 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Kirill Petrenko, die u.a. das monumentale Musikdrama „Die Frau ohne Schatten“ präsentieren. Zu den Sommerfestspielen vom 30. Juni bis 9. Juli 2023 bringt die Metropolitan Opera New York Glanz an die Oos – mit ihrem Orchester, mit Chefdirigent Yannick Nézet-Séguin und den Stars Renée Fleming und Joyce DiDonato. Im Galakonzert am 1. Juli 2023 erklingen Arien aus den „Trojanern“ von Hector Berlioz. Er war es, der Mitte des 19. Jahrhunderts die Festspielidee für Baden-Baden erfand. Zudem gibt es über das Jahr hinweg ein großes Rahmenprogramm mit Talks, Wandelkonzerten und einer Weltpremiere mit Hologramm-Ballett. www.festspielhaus.de

25 Jahre „Schwarzwald Musikfestival“

Das „Schwarzwald Musikfestival“ lädt vom 12. bis 29. Mai 2023 zu 15 besonderen Konzerterlebnissen an authentischen Schwarzwald-Spielorten ein: Zu hören sind bei der Jubiläumsausgabe international renommierte Künstler aus Klassik, Jazz, Pop und Rock, etwa in der Schramberger Uhrenfabrik Junghans, im Kolleg St. Blasien oder in der Baiersbronner Christuskirche. Zu den besonderen Highlights gehören die drei chorsymphonischen Eröffnungskonzerte „Messa da Requiem“ von Guiseppe Verdi in Freudenstadt, Bad Wildbad und Oberndorf am Neckar mit namhaften Solisten, dem Chor der Bayerischen Philharmonie und der Philharmonie Baden-Baden unter dem Dirigat von Mark Mast. Musikkabarett gibt es mit dem „Martin Schmitt Trio“ am 17. Mai 2023 in Freudenstadt, das preisgekrönte Vokalensemble „Apollo 5“ kommt am 24. Mai 2023 nach Ettlingen. Und die Coverband „One night with ABBA“ bringt die Hits der schwedischen Band am 26. Mai 2023 nach Schopfloch. www.schwarzwald-musikfestival.de

Neues Internationales Klangfestival „SOUND 23“ in Waldkirch

Waldkirch und Musik – das passt! Denn die Stadt beherbergt nicht nur die mit 282 Jahren älteste städtische Musikschule Deutschlands, sondern steht seit mehr als zwei Jahrhunderten auch für handgefertigte Kirchen- und Karussellorgeln, Orchestrien, Drehorgeln und Leierkästen, die in die ganze Welt geliefert werden. Der Orgelbau und die Orgelmusik sind mittlerweile durch die UNESCO zum „Immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ ernannt. Auch bei der Premiere des Internationalen Klangfestivals „SOUND 23“ vom 26. März bis 1. April 2023 sind Orgelklänge zu hören. Besonders im Fokus stehen neben Klassikern wie Klavier, Harfe und Gitarre aber vor allem seltene Musikinstrumente, etwa Pferdekopfgeige, Glasharfe und Verrophon. So vielfältig wie die Klänge bei den acht Konzerten sind die Biografien der Musiker, darunter Alfredo Mendieta aus Chile, Pape Dieye aus Senegal und Epi Dandarvaanchig aus der Mongolei. www.sound23.de

„Freiburg Live Festival“: Neue Konzertreihe auf dem Münsterplatz

Vor der imposanten Kulisse des Freiburger Münsters ist vom 14. bis 18. Juni 2023 an fünf Abenden Live-Musik zu erleben: Die Südseite des Münsterplatzes wird bei der Premiere des „Freiburg Live Festivals“ zur Konzertlocation und bietet je nach Genre zwischen etwa 1700 (bestuhlte Veranstaltung) und 6000 (unbestuhlt) Gästen Platz. Klassik gibt es am 14. Juni vom Philharmonischen Orchester Freiburg mit Beethovens 9. Symphonie „Freude, schöner Götterfunken“ und Schillers Ode „An die Freude“ sowie am 18. Juni vom Freiburger Barockorchester mit u.a. Händels „Feuerwerksmusik“. Mit Peter Maffay macht am 16. Juni einer der erfolgreichsten Musiker Deutschlands in Freiburg Station. Und am 17. Juni präsentiert sich das Elektro-Festival Sea You mit Auftritten zweier internationaler Künstler. Welcher Pop/Rock-Star am 15. Juni bei den Münsterplatzkonzerten dabei ist, steht noch nicht fest. www.freiburglive-festival.de

 „Kultursommer Nordschwarzwald“

Der dritte „Kultursommer Nordschwarzwald“ bietet ein buntes Programm für die ganze Familie: Vom 14. Juli bis 13. August 2023 wird die Region mit den Kreisen Calw, Freudenstadt, dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim wieder gemeinsam auftreten und gebündelt ihre kulturellen Stärken präsentieren. Ob Ausstellungen, Theater, Musik, Lesungen: Alle Kultursparten sind dabei und zeigen die Vielfalt unter dem Dach des „Kultursommers“ auf. Zu den Highlights zählen das „Happiness-Festival“ mit Rap-Schwerpunkt in Straubenhardt, „Rossini in Wildbad“ mit weltbekannten Startenören, Lichterfeste, Klosterkonzerte in Maulbronn und Alpirsbach und viele einzigarte Events in besonderen Kulissen. Das „Sommersprossen-Festival“ im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim mit Top-Acts sowie die Open-Air-Reihe mit Comedy und Konzerten in Freudenstadt lassen keine Langeweile aufkommen. https://kultursommer.nordschwarzwald.de/

150 Jahre Schwarzwaldbahn und Ausstellung zur Tourismuswerbung in Karlsruhe

Eine der schönsten Bahnstrecken Deutschlands ist die 1873 eröffnete Schwarzwaldbahn von Offenburg durchs Kinzigtal über Villingen und Donaueschingen an den Bodensee. Die Streckenführung des Planers Robert Gerwig durch Tunnel, über Viadukte und Kehrschleifen gilt als herausragende Ingenieursleistung, denn die Landschaft des mittleren Schwarzwalds ist geprägt durch breite Täler und steil ansteigende Hänge. Den Stellenwert der Schwarzwaldbahn für den Tourismus belegen neben den unzähligen transportierten Passagieren auch Plakate, Prospekte, Hotel- und Reiseführer aus der Frühzeit der Tourismuswerbung. Die Badische Landesbibliothek in Karlsruhe zeigt in Kooperation mit Schwarzwald Tourismus GmbH und DB Regio zum 150-jährigen Jubiläum der beliebten Strecke die Ausstellung „Mit der Schwarzwaldbahn an den Bodensee. Tourismuswerbung zur Jahrhundertwende“, in der viele dieser Exponate mit beliebten, romantisierenden Bildmotiven wie Bollenhut, Kirschtorte und Kuckucksuhr zu sehen sind. Die Schau macht die Entwicklung des Schwarzwalds zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands verständlich und beleuchtet den Wandel der Werbeästhetik im Laufe der vergangenen 150 Jahre. Die Ausstellung ist vom 19. April bis 16. September 2023 zu sehen. www.blb-karlsruhe.de

Eintauchen in das antike Pergamon – 360°-Panorama im Gasometer Pforzheim

Gebaut im Jahr 1912, diente das Gasometer in Pforzheim einst der Gasversorgung der Stadt. Heute ist das 40 Meter hohe Industriedenkmal mit 60.000 Kubikmetern umgebautem Raum ein modernes Ausstellungsgebäude, in dem die spektakulären, weltgrößten 360°-Panoramakunstwerke des Künstlers Yadegar Asisi präsentiert werden. Ab dem 18. März 2023 wird das neue 360°-Panorama „Pergamon“ das bisherige Kunstwerk „GREAT BARRIER REEF“ ablösen und die Besucher in die legendäre hellenistische Stadt entführen. Das neue Rundbild zeigt das Leben in der antiken Stadt Pergamon im Jahr 129 mit Fest- und Alltagsszenen des römischen Reiches. Detailgetreu werden Bauwerke wie Tempel oder Theater gezeigt. Auch der weltbekannte Pergamonaltar ist zu sehen. Entstanden ist das Pergamon-Panorama in Zusammenarbeit des Künstlers Yadegar Asisi und der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, so dass ausgewählte originale Exponate der Antikensammlung zu sehen sein werden. Es wurde erstmals 2011 im Ehrenhof des Berliner Pergamonmuseums ausgestellt. Aufgrund des großen Erfolgs dieser Ausstellung wird das 360°-Panorama seit 2018 in einem eigens dafür errichteten Ausstellungsbau an der Museumsinsel gezeigt. Die Ausstellung im Pforzheimer Gasometer ist aktuell die einzige außerhalb von Berlin. www.gasometer-pforzheim.de

Einzigartiger Strohskulpturen-Wettbewerb in Höchenschwand

Es hält den Bollenhut in Form, liegt auf dem Walmdach und auch der „Schwarzwälder Hexenschuh“ würde ohne nicht existieren – die Rede ist von Stroh. Schwarzwälderinnen und Schwarzwälder arbeiten und leben seit Jahrhunderten mit dem universalen Grundstoff. Heutzutage ist die Kunst des Strohverarbeitens ein rares Kulturgut. Höchenschwand, das „Dorf am Himmel“ tief im Süden der Ferienregion, hat jedoch die Strohflechterei seit gut 20 Jahren neu für sich entdeckt und lockt vom 2. September bis 8. Oktober 2023 wieder zu einer Freiluft-Galerie mit einzigartigen Strohskulpturen im XXL-Format. Hergestellt werden die Figuren das Jahr über von zahlreichen Vereinen, in manchen Exponaten stecken mehr als 1.000 Arbeitsstunden. Bis zuletzt werden die Motive unter Verschluss gehalten, in den vergangenen Jahren waren schon maßstabsgetreue landwirtschaftliche Tätigkeiten, Max-und-Moritz-Szenen oder eine Schwarzwälder Kirschtorte so groß wie ein Wohnzimmer zu sehen. Die auch technisch ausgefeilten Skulpturen können täglich kostenlos auf einer großen Wiese beim Bauernmarkt im Ortsteil Frohnschwand besichtigt werden, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besucher können für ihr Lieblingsmodell abstimmen. www.strohskulpturen-hoechenschwand.de

„Genuss-Touren“ mit Schwarzwald-Botschafter Hansy Vogt

Immer wieder mittwochs geht es von Mai bis September mit dem Schwarzwald-Botschafter Hansy Vogt auch 2023 auf „Genuss-Tour“ durch die Ferienregion: Auf dem Programm stehen eine kulinarische E-Bike-Genuss-Tour in Nordrach im mittleren Schwarzwald am 10. Mai und am 21. Juni eine Genuss-Radtour durch den Hotzenwald rund um Herrischried tief im südlichen Schwarzwald. Am 19. Juli wird in Rickenbach der Golfschläger geschwungen, am 6. September führt eine „Wandertour mit allen Sinnen“ rund um Loßburg. Beim Finale am 27. September ist Neuenburg der Ausgangspunkt für eine Kanutour auf dem Rhein, zudem dürfen sich alle Teilnehmer im Goldwaschen versuchen. Anmeldung unter www.hansys-genusstouren.info

UNESCO erklärte Flößerei am 1.12.22 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit

Die UNESCO hat die Flößerei am 1. Dezember 2022 zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Auch im Schwarzwald wurden Tannen jahrhundertelang über Bäche in die Kinzig oder Murg und von dort zum Rhein geflößt – bis zu 600 Meter lang und bis zu sechs Meter breit konnten die allergrößten Flöße werden. Ende des 19. Jahrhunderts fuhren die letzten zusammengebundenen Baumstämme die Kinzig hinunter, im Murgtal wurde die Flößerei 1913 eingestellt. Wer selbst tief in die Geschichte der Flößerei und das Leben und Wirtschaften der Waldbauern, Floßknechte und Schiffer eintauchen möchte, sollte den „Flößerpfad“ besuchen. Er führt auf 32 Kilometern von Loßburg bis Wolfach, entlang der Strecke gibt es zahlreiche Infotafeln zum Alltag eines Flößers, sehenswerte Exponate und dank Audio-Guide für Kinder und Erwachsene werden viele spannende Geschichten erzählt (www.schwarzwald-kinzigtal.info). Der Verein der „Schiltacher Flößer“ um Floßmeister Thomas Kipp hält die Tradition des Flößens seit mehr als 25 Jahren lebendig und macht sie erlebbar: Etwa mit dem Flößermuseum in Schiltach, in dem verschiedene Modelle zu bestaunen sind, oder mit der „Kinzigtäler Flößerwoche“ im Herbst samt Floßfahrt-Vorführungen und Vorträgen (www.schiltacher-floesser.de). Ebenfalls einen Besuch wert ist das Flößerei- und Verkehrsmuseum im denkmalgeschützten Bahnwärterhaus in Gengenbach, das die Bedeutung der Kinzig als Wasserweg anschaulich erklärt (www.floesserei-museum.de). Die Geschichte der Flößerei im Murgtal ist im „Museum Haus Kast“ in Gaggenau-Hörden aufgearbeitet. Um die kurvenreiche Strecke auf der Murg problemlos zu bewältigen, galt es, die Flöße gelenkig zu gestalten: Einzelne Stämme und Gestöre wurden mit Holzseilen, den sogenannten Wieden, verbunden (www.murgtal.org). Die Mitglieder der „Flößerzunft Oberes Nagoldtal“ in Altensteig erklären bei Führungen am funktionsfähigen Wiedofen die Kunst des Wiedendrehens oder machen das Baudenkmal „Monhardter Wasserstube“, eine nach Originalplänen aufgebaute historische Staustufe, erlebbar (www.floesser-altensteig.de).  

Wildberg feiert 300 Jahre Schäferlauf

Die Schäfereitradition reicht in Wildberg im nördlichen Schwarzwald schon bis ins 13. Jahrhundert zurück, seit 1723 darf sich der Luftkurort auch ganz offiziell Schäferlaufstadt (wie auch Markgröningen und Bad Urach) nennen. Grundelemente der Festtradition sind der klassische Schäferlauf – ein Wettlauf, der von Schäferinnen und Schäfern barfuß auf einem Stoppelfeld oder einer Wiese ausgetragen wird – und der Schäfertanz. Ebenfalls bedeutungsvoll ist die Übergabe der Schäferfahnen und Zunfttruhen. Das älteste historische Heimat- und Brauchtumsfest in der Region ist seit 2018 Immaterielles Kulturerbe. Nächster Schäferlauf in Wildberg mit großem Festprogramm ist im kommenden Jahr vom 19. bis 22. Juli 2024. Doch zum 300-jährigen Jubiläum als Schäferlaufstadt gibt es in Wildberg bereits am 18. Juni 2023 einen Schäferaktionstag, eine Sonderausstellung zur Tradition des Schäferlaufs im Museum Kloster Maria Reuthin und am 26. Juli 2023 einen Festakt mit Schäfern, Trachtengruppen und Fahnenabordnungen der drei Schäferlaufstädte. Wissenswertes zur Schäferei erfahren Spaziergänger auf zwei „Spurensuche“-Themenrouten, die Nacht lässt sich passend im Schäferwagen-Hotel oder in zwei liebevoll gestalteten Schäferwagen auf dem Unteren Berghof in Wildberg verbringen. www.schaeferlauf-wildberg.de

„Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwaldes“ im Augustinermuseum

Lichtdurchflutete idyllische Landschaften, urige Höfe und natürlich der Bollenhut: Kaum eine deutsche Kulturlandschaft ist mit so vielen Klischees behaftet wie der Schwarzwald. Bis heute ist er Sehnsuchtsort und beliebtes Urlaubsziel. Aber wie entstand dieser Mythos? Was ist dran an den Geschichten und Märchen, die sich um die Region ranken? Das Augustinermuseum in Freiburg stellt vom 22. Juli 2023 bis 24. März 2024 mit der Ausstellung „Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwaldes“ den Maler Wilhelm Hasemann (1850-1913) in den Fokus, der einen Großteil seines Lebens in der Region um Gutach im Kinzigtal verbrachte und mit seinen Werken maßgeblich das Bild des Schwarzwalds geprägt hat. Neben Gemälden und Zeichnungen präsentiert die Ausstellung Fotografien des Künstlers, die ihm als Vorlage dienten und fragt, ob seine Werke die Realität im 19. Jahrhundert zeigen. Dieser Blick hinter die Kulissen verrät viel über Projektionen und Inszenierungen, die bis heute wirken. www.freiburg.de/augustinermuseum

Sonderausstellung und 150. Todestag von Porträt-Star Franz Xaver Winterhalter

Im beschaulichen Schwarzwalddorf Menzenschwand bei St. Blasien sind die wohl bekanntesten Porträtmaler des 19. Jahrhunderts aufgewachsen: Franz Xaver Winterhalter (1805-1873), dessen Todestag sich am 8. Juli 2023 zum 150. Mal jährt, und Hermann Winterhalter (1808-1891). Eintauchen in ihre Lebens- und Werkgeschichte können Interessierte im Museum „Le Petit Salon“ in Menzenschwand: Die fünf liebevoll dekorierten Ausstellungsräume beherbergen Aquarelle, Ölgemälde, Zeichnungen, Skizzen, Lithographien und Briefe der Gebrüder Winterhalter. Auch eine Kopie des Porträts von Kaiserin Elisabeth in einem mehrlagigen Tüllkleid und mit weißen Diamantsternen im Haar ist zu sehen, damit prägte Franz Xaver Winterhalter nachdrücklich die Vorstellung über „Sisi“ bis heute. Im Sommer 2023 zeigt das Museum die Sonderausstellung „Franz Xaver Winterhalter im Zeichen der Mode“ – waren beispielsweise anfangs seiner Karriere die Kleider noch hochgeschlossen, zeigten die Damen später viel Dekolleté. www.winterhalter-menzenschwand.de

450-jähriges Brückenjubiläum in Bad Säckingen

Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Trompeterstadt Bad Säckingen steht 2023 im Fokus des städtischen Treibens: Die längste überdachte Holzbrücke Europas wird in ihrer jetzigen Form mit den sechs massiven Steinpfeilern 450 Jahre alt und das wird das ganze Jahr über gefeiert und gewürdigt. Sie verbindet Deutschland und die Schweiz über den Rhein hinweg. Über Jahrhunderte wurde sie zu dem, für was die Brücke noch heute steht: Sie bringt Menschen zusammen und schafft Verbundenheit. Ihr Jubiläum gipfelt in der großen „Geburtstagsfeier“ vom 23. bis 25. Juni 2023 beim beliebten Brückenfest, zentral auf dem Bad Säckinger Münsterplatz. Bei dem Fest bieten zahlreiche Vereine auf deutscher und Schweizer Seite ein vielseitiges kulinarisches Angebot mit tollen Live-Acts. Daneben zeigt eine kleine Outdoorausstellung „to go“ auf der Brücke vom 23. Juni bis 7. Juli sowie vom 8. September bis 22. September 2023 weitere Einblicke in die Historie dieses besonderen Bauwerks und veranschaulicht die Bedeutung für die Stadt, die Region und die Menschen im Laufe der Zeit. Im Jubiläumsjahr ihres Wahrzeichens feiert Bad Säckingen außerdem den 300. Geburtstag der Fürstäbtissin Maria Anna von Hornstein-Göffingen. Mit der Ausstellung „300 Jahre: Die letzte Fürstäbtissin“ im Schloss Schönau zeigt Bad Säckingen vom 14. Mai bis zum 30. September 2023 das Leben und Werk dieser letzten Fürstäbtissin des adeligen Damenstifts Säckingen. Ein umfangreiches Begleitprogramm gibt weitere Einblicke in die Geschichte des Stifts und die Zeit des 18. Jahrhunderts.  www.bad-saeckingen.de

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Dieter Buck

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