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Mittwoch, 8. Januar 2020

Deutschlands wilden Süden entdecken

Unbezahlte Werbung
Naturerlebnisse in
Baden-Württemberg
Neue Outdoor-Trends auf der Stuttgarter Urlaubsmesse CMT / Outdoor Award 2020  



Mikroabenteuer vor der Haustür: Schluchting im Murgtal; 
Bildnachweis: TMBW / Lengler

Aktivitäten in der Natur, Mikroabenteuer und andere Outdoor-Trends rücken im neuen Jahr in den Fokus der touristischen Vermarktung Baden-Württembergs. Zum Auftakt des Urlaubsjahres 2020 präsentiert sich das Bundesland auf der Stuttgarter Reisemesse CMT vom kommenden Samstag an als Reiseziel mit viel Wildnis und neuen Angeboten draußen in der Natur.

„Unberührte Landschaften entdecken, seltene Tiere beobachten oder ein kleines Abenteuer erleben – dafür braucht man nicht weit zu fliegen“, sagte Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), im Vorfeld der CMT. „Deutschlands Süden ist überraschend wild und bietet mit seinen Mittelgebirgen, Wäldern und Auenlandschaften endlose Möglichkeiten für naturnahe Entdeckungen.“ Diese wolle man mit dem Themenschwerpunkt „Wilder Süden“ aufzeigen und damit für einen klimafreundlichen Urlaub im eigenen Land werben.

Mikroabenteuer vor der Haustür
Neben den Klassikern Wandern und Radfahren gibt es im Outdoor-Tourismus eine wachsende Nachfrage nach ungewöhnlichen, authentischen Erlebnissen. Insbesondere die sogenannten Mikroabenteuer erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Auf diesen Trend stellen sich Destinationen und Urlaubsanbieter in Baden-Württemberg zunehmend ein. Etwa mit der Einrichtung legaler Übernachtungsplätze im Wald, auf denen man mitten in der Wildnis und unter freiem Himmel schlafen kann. Für alle, denen klassische Wanderwege viel zu langweilig sind, gibt es Touren, die querfeldein durch die Natur führen. Noch mehr Adrenalin versprechen Angebote wie Canyoning oder Schluchting in Höhlen oder Flusstälern. Was diese Mikroabenteuer verbindet: Für die kleinen Fluchten braucht man kein langes Training oder besondere Vorkenntnisse. Ein bisschen Mut und Lust auf Ungewohntes reichen aus, um den Alltag hinter sich zu lassen.

Auf Safari in der Heimat
Etwas weniger Adrenalin, aber nicht weniger Abenteuer verspricht die Suche nach Tieren in freier Wildbahn. So mancher Tierfreund reist dafür bis an den Amazonas oder nach Afrika. Doch auch in heimischen Wiesen und Wäldern kann man sich auf die Lauer legen und Ausschau nach seltenen Arten halten. Wildpferde auf der Schwäbischen Alb beobachten oder im Schwarzwald einen Jäger auf der Pirsch begleiten – Gelegenheiten zur Begegnung mit wilden Tieren gibt es in Baden-Württemberg viele. Besonders das Trendhobby Birdwatching findet aktuell immer mehr Anhänger. Ideale Bedingungen treffen Hobby-Ornithologen etwa am Bodensee oder am Federsee in Oberschwaben an. Für manche der hier lebenden Arten kommen Vogelliebhaber aus ganz Deutschland. Etwa für die seltene Bartmeise oder den Feldschwirl. Mit etwas Glück entdeckt man die beiden bei einer der ganzjährig angebotenen Birdwatching-Touren.

Wildnis im Großstadtdschungel
Unberührte Natur findet sich aber nicht nur abseits der urbanen Zentren. Auch in manchen Städten treffen Industriekultur und Naturschutzgebiet unmittelbar aufeinander. Dort gibt es überraschend wilde Ecken, grüne Lungen und Oasen der Ruhe, wo selbst der Großstadtdschungel zum Ort für ungewöhnliche Naturerlebnisse wird. Das gilt etwa fürs Stand-up-Paddeln auf der teils naturbelassenen Donau in Ulm oder für ungenutzte Flächen in Freiburg, die von „Urban Gardening“-Initiativen neu belebt werden. Eine Entdeckung in Sachen städtischer Wildnis ist die Mannheimer Reißinsel: In Sichtweite der Industrieanlagen ist diese Halbinsel im Rhein Naturschutzgebiet, Auenwald und Brutplatz für seltene Vogelarten. Manchmal ist die Wildnis eben viel näher, als man denkt.

Preisgekrönte Abenteuer: Outdoor Award 2020
Herausragende touristische Angebote, die Natur und Wildnis erlebbar machen, werden im Rahmen der Urlaubsmesse CMT mit dem „Outdoor Award Baden-Württemberg“ ausgezeichnet. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr vergibt die TMBW gemeinsam mit der Messe Stuttgart, der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten den Preis bereits zum zweiten Mal. Passend zum Themenschwerpunkt „Wilder Süden“ liegt der Fokus in diesem Jahr auf neuen Projekten mit einem ausgeprägt abenteuerlichen Charakter. Aus allen Einreichungen wählte eine Fachjury fünf Finalisten, die den Lesern der beiden Stuttgarter Zeitungen vorgestellt wurden. Wer den Publikumspreis und den Preis der Jury gewinnt, wird auf der CMT bekanntgegeben. Die Verleihung findet am Sonntag, 12. Januar 2020, um 16 Uhr auf der Atriumsbühne im Messefoyer statt.

INFO
Inspirationen für wilde Entdeckungen und Abenteuer in Baden-Württemberg gibt es im neu erschienenen Urlaubsmagazin „Süden“, das auf der CMT in Halle 6 ausliegt oder unter prospektservice@tourismus-bw.de kostenlos bestellt werden kann. Weitere Reiseinspirationen gibt es auch online unter www.tourismus-bw.de.

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Dieter Buck
Besuchen Sie mich auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.

Onlinemagazine von mir sind:
Artikel über Reisen und was schön daran ist: http://reisen-und-urlaub.blogspot.com, Artikel über die Welt der Alpen: http://alpen-blog.blogspot.com, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur: http://reisebuecherwanderfuehrer.blogspot.com, Artikel über Baden-Württemberg: http://baden-wuerttemberg-blog.blogspot.com, Artikel über Stuttgart: http://der-stuttgart-blog.blogspot.com, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.
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Samstag, 21. September 2019

MIKROABENTEUER VOR DER HAUSTÜR

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Wie aktuelle Outdoor-Trends den Tourismus in Baden-Württemberg verändern


Im wilden Wasser: Schluchting auf der Murg; 
Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

Aktivitäten in der Natur gehören schon lange zu den wichtigsten Reisemotiven in Baden-Württemberg. Welche Outdoor-Trends aktuell den Naturtourismus verändern und wie sich Urlaubsanbieter darauf einstellen können, darüber informierten sich Reisefachleute bei der Kooperationsbörse der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) in Stuttgart.

TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun erwartet vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte eine wachsende Nachfrage nach Urlaubsreisen im eigenen Land: „Wer unberührte Landschaften und wilde Natur erkunden möchte, braucht dafür nicht weit zu fliegen. Deutschlands Süden bietet mit seinen Mittelgebirgen, Wäldern oder Auenlandschaften endlose Möglichkeiten für naturnahe Entdeckungen.“ Aus diesem Grund werde man 2020 mit dem Themenschwerpunkt „Wilder Süden“ für Naturerlebnisse in Baden-Württemberg werben.

Neben den Klassikern Wandern oder Radfahren gebe es im Outdoor-Tourismus eine wachsende Nachfrage nach ungewöhnlichen, authentischen Erlebnissen. Das könne zum Beispiel eine Nacht unter freiem Himmel oder eine Tour durch eine wilde Schlucht sein. Sogenannte Mikroabenteuer, für die man nicht um die halbe Welt reisen muss, erfreuten sich einer ständig wachsenden Beliebtheit, so Braun.


Foto: Dieter Buck

Ausgelöst wurde der Hype um die kleinen Abenteuer von dem britischen Globetrotter Alastair Humphreys, der die Philosophie der „Microadventures“ in Stuttgart vorstellte. Während die großen Expeditionen und Abenteuer in Alaska oder der Mongolei für die meisten ein schöner Traum bleiben, so Humphreys, brauche es nicht viel, um ein unvergessliches Mikroabenteuer vor der Haustür zu erleben. „Einen Baum hochklettern, auf einem Hügel schlafen oder in einem Fluss schwimmen“, das könne man fast überall machen, erklärte er in seinem lebhaft vorgetragenen Vortrag.

Auch in Deutschland sucht eine wachsende Zahl von Naturliebhabern nach diesen authentischen Erlebnissen und teilt ihre eigenen Abenteuer in sozialen Medien mit Hashtags wie #Microadventure. Destinationen und Urlaubsanbieter in Baden-Württemberg stellen sich auf den Trend zunehmend ein. Dazu gehören etwa eine wachsende Zahl legaler Übernachtungsplätze im Wald, Survival-Camps oder Wanderstrecken mit hoher Erlebnisqualität und ohne feste Wege.

Auch die Frage, was Touristiker darüber hinaus noch tun können, um auf die wachsende Nachfrage nach Mikroabenteuern zu reagieren, wurde diskutiert. Wichtiger als die Entwicklung neuer Angebote ist für Alastair Humphreys, die Abenteuerlustigen auf der Suche nach geeigneten Orten zu unterstützen und ihnen zu zeigen, wie viel Natur es in nächster Umgebung gibt: „Die Wildnis ist näher, als man denkt!“

Wer sich näher mit ihm und seiner Abenteuerphilosphie beschäftigen will, dem seien seine Bücher empfohlen.

Hier findet man kurze Ausschnitte seines Vortrags:
https://www.instagram.com/p/B2r29b2lZgh/
https://www.instagram.com/p/B2r4LJzFSpU/
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Dieter Buck
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