Donnerstag, 18. Februar 2021

Liebliches Taubertal: Auch eine große Biergegend

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Auch für Bierliebhaber ein interessantes Terrain

Brauereien im Taubertal: Prämiert, geschichtsträchtig und vielseitig

 


Als Weingegend mit drei deutschen Anbaugebieten ist das „Liebliche Taubertal“ bekannt. Doch auch Bierliebhaber kommen in der Ferienlandschaft an Tauber und Main auf ihre Kosten.

Für hohe Qualität ausgezeichnet

Als erfolgreichste Brauerei Europas darf sich etwa die Distelhäuser Brauerei aus Tauberbischofsheim-Distelhausen rühmen. Sie wurde im November 2020 beim weltweit bedeutenden Qualitätswettbewerb des Verbands der Privaten Brauereien Bayern, dem European Beer Star, mit drei Gold- und zwei Bronzemedaillen ausgezeichnet. Distelhäuser Dinkel, Weizenbock und das Jubiläumsbier „350 Jahre Klosterbrauerei Bronnbach“ erhielten hier Gold.

Auch in den vergangenen Jahren waren die Biere der Distelhäuser Brauerei immer wieder mit dem European Beer Star ausgezeichnet worden. Mit 2.036 Bieren aus 42 Ländern aller Kontinente verzeichnete der Wettbewerb 2020 im schwierigen Corona-Jahr eine weltweit einmalig hohe Teilnehmerzahl. Eine 66-köpfige Jury – Braumeister, Biersommeliers und ausgewiesene Bierkenner – haben in Gräfelfing in einer zweitägigen Blindverkostung die Gold-, Silber und Bronzemedaillen in 70 Bierstilen ermittelt.

Moderner Betrieb mit historischer Bedeutung

Mit „Leib und Seele“ stehen Inhaber und Mitarbeiter hinter ihrer Herbsthäuser Brauerei in Bad Mergentheim-Herbsthausen. Das Reinheitsgebot beginnt für den Betrieb in der Region: Braugetreide wird nach den strengen Richtlinien des kontrollierten Landbaus bewirtschaftet. Die Braugerste wird zu 100 Prozent aus der Region bezogen.

Die Chronik der Herbsthäuser Brauerei reicht zurück auf den erstmals 1581 urkundlich erwähnten Gasthof „Zur Schwane“. Zur bewegten Geschichte dieses Gebäudes gehört unter anderem die Schlacht bei Herbsthausen am 5. Mai 1645, im Dreißigjährigen Krieg. Einer der häufig wechselnden Besitzer des Hauses war Johann Friedrich Mayer, der als Reformator der Landwirtschaft in Hohenlohe gilt. 1875 gelangte der Gasthof „Zur Schwane“ in das Eigentum der Familie Wunderlich. Sie baute bis heute die Braustätte systematisch zum modernen mittelständischen Unternehmen aus. Mit dem Einbau einer Roboter Be- und Endpalettierung im Jahr 2021 schaut die Herbsthäuser Brauerei bezüglich Corona positiv in die Zukunft und hofft, dass wieder viele Feste stattfinden können, insbesondere das beliebte Herbsthäuser Bockbierfest rund um Himmelfahrt.

Vielseitiges Angebot für Bierfreunde

Als eine der schönsten Privatbrauereien in Deutschland – weil mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattet – bezeichnet sich die Landwehr-Bräu in Reichelshofen, unweit Rothenburg ob der Tauber. Die Nähe zur Autobahn A7 macht den Betrieb schnell erreichbar. Neben Brauerei und Brauereigasthof hat er noch ein Hotel, ein Bräustüble, einen Brauereigarten und einen Hopfengarten zu bieten.

Das Brauwesen auf dem Areal der Landwehr-Bräu kann bis ins Jahr 1755 zurückverfolgt werden. Der moderne Betrieb hat sich mit Leib und Seele der fränkischen Bierkultur verschrieben. Brauereibesichtigungen mit Bierprobe finden immer donnerstags und samstags statt. Außerdem kann ein Erlebnis "Landwehr-Bräu" mit zwei Übernachtungen gebucht werden.

Als Saisongetränke werden zwei Winterbiere Landwehr-Bräu Rotfränkisch und Landbock Hell angeboten. Doch es gibt noch mehr Besonderes: Bierlikör etwa, Bockbier- und Rotbierschnaps, aber auch Biersenf und Biergelee.

Mit dem „Lieblichen Taubertal“ sind die drei Brauereien nicht nur über das kulinarische Profil der Ferienlandschaft verbunden. Zum 30 Routen umfassenden Portfolio an Rundtouren gehören drei Bierwanderwege, die jeweils den genannten Betrieben zugeordnet sind.

Das Jubiläum „70 Jahre Liebliches Taubertal“ unterstützen zudem die Distelhäuser Brauerei und die Herbsthäuser Brauerei mit speziellen Bierdeckelserien zum Radeln und Wandern.

Foto: Tourismusverband Liebliches Taubertal/Thomas Weller

Hier können Sie in Instagram einen Film des Lieblichen Taubertals zum Thema Kulinarik ansehen:

https://www.instagram.com/p/CLbwpUNCwGW/

Literatur:

Dieter Buck: Genießertouren. Ins liebliche Taubertal. Silberburg-Verlag. Tübingen

Hier der Link zum Buch:

https://verlagshaus24.de/geniessertouren-ins-liebliche-taubertal

 

 

 

Dieter Buck: Radeln im Lieblichen Taubertal. Silberburg-Verlag. Tübingen

Hier der Link zum Buch:

https://verlagshaus24.de/geniessertouren-ins-liebliche-taubertal

 


 

Dieter Buck: Best of Liebliches Taubertal - Die 50 schönsten Ziele entlang der Weinstraße. J. Berg Verlag, München

Hier der Link zum Buch:

https://verlagshaus24.de/search?sSearch=Taubertal


Information:

Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ e.V.

Gartenstraße 1

97941 Tauberbischofsheim

Telefon +49 9341 825806  

Telefax +49 9341 825700

www.liebliches-taubertal.de

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Dieter Buck

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Liebliches Taubertal: Activity durch Bikepark

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Bikepark bereichert die Ferienlandschaft

Attraktives Activity-Angebot für junge Radsportler

 


Ein attraktives Angebot im „Lieblichen Taubertal“ für aktive Menschen stellt der Bikepark in Hundheim dar. Junge Radsportler können sich auf dieser professionellen Anlage so richtig austoben. Auch Kinder und Jugendliche mit Rollern und Skateboards können hier fahren.

Der FC Hundheim-Steinbach hat den Bikepark in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes mit Unterstützung des „Leader“-Programms realisiert. Gebaut wurde die Anlage von der oberfränkischen RadQuartier GmbH. Die Idee war schon in der Anfangsphase von Jugendlichen mitgetragen und mitkonzipiert worden. Auch der Gemeinderat der Stadt Külsheim stand zu 100 Prozent hinter dem Projekt.

  

Die Anlage besteht aus sogenannten Asphalt-Pumptracks, die speziell für Kleinkinder und Einsteiger gedacht sind. Die „Dirtline“ enthält Sprung- und Fahrelemente, die für Fortgeschrittene konzipiert sind. Die Anlage wird somit den Ansprüchen vom Anfänger bis zum Profi gerecht. Abgerundet wird der Park mit einem Rastplatz, bestehend aus Tischen und Bänken. Als sportives Angebot für die gesamte Öffentlichkeit trägt der Bikepark auch zum Aktivurlaub im „Lieblichen Taubertal“ bei und stellt eine attraktive Verweil- und Treffmöglichkeit für Jung und Alt dar.

30 Jahre Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter

Bequemer Erlebnisradrundkurs ist individuell gestaltbar

Der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ feiert in diesem Jahr „30 Jahre Main-Tauber-Fränkischer Rad-Achter“. Dieser mehr als 400 Kilometer lange Radrundkurs führt durch die herrlichen Flusstäler der Tauber und des Mains. Er richtet sich an Fernradler, die jeden Tag an einem anderen Ort übernachten möchten.

Hier können Sie in Instagram einen Film des Lieblichen Taubertals zum Thema ansehen:

https://www.instagram.com/p/CLboSDVCyCX/

 

Der Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter vernetzt zwei beliebte Fahrradwege miteinander: Den Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ bewertet der ADFC bereits seit 2009 ununterbrochen als Top-Qualitätsroute mit fünf Sternen. Der Mainradweg steht unter den Top-Ten im ADFC-Ranking der beliebtesten deutschen Radwege.

Die zwei Rundschleifen der Tour gleichen einer liegenden Acht – daher der Name. An der Tauber und am Main werden eine tolle Landschaft, gastfreundliche Städte und Gemeinden und eine sehr ausgeprägte Fahrradinfrastruktur geboten. Alle diese Attribute verbindet der Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter, der ergänzend auch in die Ausläufer des Odenwaldes bei Buchen und Walldürn führt. „Wir hoffen, dass das Jubiläum zu einem regen Besuch unserer Landschaft führen wird“, sagt Landrat Reinhard Frank als Vorsitzender des Tourismusverbandes. Am 30. Mai 2021 ist eine Radsternfahrt zum Markelsheimer Weinfest geplant.

„Die Freiheit auf dem Rad zu erleben, gewinnt generell immer mehr Freunde“, stellt ergänzend Geschäftsführer Jochen Müssig fest. „Gerade in Coronazeiten ist diese Outdooraktivität uneingeschränkt möglich. Abstände sind leicht einzuhalten. So können beim Radeln die Landschaft, die Kultur und die Gastfreundschaft hautnah erlebt werden.“

Die Route ist in elf Etappen gegliedert. Damit ist es für alle Altersgruppen leicht, ihn abzufahren. Nur beim Weg in den Odenwald hinein sind zwei Anstiege zu überwinden. Ansonsten führt die Tour entlang der Tauber und des Mains und vom Odenwald hinunter wieder ins Maintal. „Es ist also ein bequemer Erlebnisradrundkurs“, betont Müssig. Die Tour ist individuell gestaltbar. Jeder Gast kann sich seine Unterkunft selbst auswählen. Unterkunftsnachweise gibt es bei den Städten und Gemeinden oder beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“.

Wer sich diese Mühe ersparen möchte, kann den Main-Tauber-Fränkischen Rad-Achter auch als Pauschalreise buchen. Angeboten wird diese Tour beispielsweise von Velotours in Konstanz oder von TS Touristik Service in Aschaffenburg. Auch Radausleihe und Gepäcktransport sind möglich.

Parallel zum Main-Tauber-Fränkischen Rad-Achter können auch die Tauberbahn, die Maintalbahn und die Odenwaldbahn genutzt werden. So lassen sich Streckenabschnitte bequem abkürzen.

Beim Main-Tauber-Fränkischen Rad-Achter sollte nicht nur Zeit für die Strecke, sondern auch für die Besichtigungen eingeplant werden. Die Städte und Gemeinden mit ihren kulturellen Zeitzeugen sind sehenswert. Markt- und Dorfplätze laden zum Verweilen ein. Kulinarisch bietet der Main-Tauber-Fränkische Rad-Achter Weine aus dem Weinland Taubertal und aus dem Fränkischen Weinland. Der Bocksbeutel ist hier zu Hause. Zudem locken Spezialitäten der lokalen Brauereien und natürlich das Kulinarische Profil mit regionalen Produkten. Im Taubertal ist der Fränkische Grünkern herauszuheben.

Fotos: Tourismusverband Liebliches Taubertal / Thomas Weller

Literatur:

Dieter Buck: Genießertouren. Ins liebliche Taubertal. Silberburg-Verlag. Tübingen

Hier der Link zum Buch:

https://verlagshaus24.de/geniessertouren-ins-liebliche-taubertal

 

 

 

Dieter Buck: Radeln im Lieblichen Taubertal. Silberburg-Verlag. Tübingen

Hier der Link zum Buch:

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Dieter Buck: Best of Liebliches Taubertal - Die 50 schönsten Ziele entlang der Weinstraße. J. Berg Verlag, München

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Information:

Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ e.V.

Gartenstraße 1

97941 Tauberbischofsheim

Telefon +49 9341 825806  

Telefax +49 9341 825700

www.liebliches-taubertal.de

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Freitag, 22. Januar 2021

Mythos Schwäbische Alb: Urlaub, Wandern und Reisen in DAS schwäbische Mittelgebirge

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Neue Broschüren von Mythos Schwäbische Alb

 

Schloss Lichtenstein Luftaufnahme
©Mythos Schwäbische Alb / Dominik Lars Breitbarth

Die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb präsentiert pünktlich zum eigentlichen Start der CMT die neuen Broschüren Gastgeberverzeichnis 2021, Freizeittipps 2021 und Winter-Freizeittipps für die Mittlere Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen.

Eigentlich hätte, wie auch in den Vorjahren, am kommenden Samstag, den 23. Januar 2021 die CMT – Europas größte Publikumsmesse für Caravan und Tourismus – in Stuttgart ihre Tore öffnen sollen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage ist dies leider nicht möglich, die Messe wurde bereits im Oktober des vergangenen Jahres abgesagt. „Gerne hätten wir wie in den Vorjahren die Gelegenheit genutzt um unseren Gästen und den, an der Alb interessierten Besuchern die Angebote persönlich vorzustellen, leider ist uns dies momentan nicht möglich,“ so Wolfang Schütz, Geschäftsführer von Mythos Schwäbische Alb.

Aktuell sind laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Beher-bergungen zu touristischen Zwecken untersagt, Hotels und Ferienwohnungen sowie Gaststätten und Freizeiteinrichtungen müssen geschlossen bleiben. Für den Bereich des Tourismus und des Gastgewerbes waren die vergangenen Wochen und Monate der Schließung besonders hart, weitere schwere Wochen werden folgen.

Dennoch hängt über alle dem die Hoffnung, dass der Tourismus bald wieder hochfahren wird. Geschäftsführer Wolfgang Schütz geht davon aus, dass auch in diesem Jahr der Urlaub im eigenen Land gefragter sein wird, denn je. Vieles wird sich auch direkt vor der Haustür auf der Schwäbischen Alb abspielen. Dazu hat die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb ihre Broschüren überarbeitet. Aktuell sind das Gastgeberverzeichnis 2021 sowie die Broschüren Freizeittipps 2021 und Winter-Freizeittipps erschienen.

Das offizielle Gastgeberverzeichnis 2021 des Landkreises Reutlingen umfasst eine Übersicht aus über 250 Hotels und Gastgebern, die ihre Ferienhäuser und -wohnungen sowie Privatzimmer den Urlaubern zur Übernachtung anbieten. Besonders gekennzeichnet sind darin die Gastgeber, die die neue AlbCard anbieten. Die AlbCard bietet den Übernachtungsgästen die kostenlose Nutzung des ÖPNV’s im Bereich der gesamten Schwäbischen Alb und kostenlosen Eintritt in zahlreiche Sehenswürdig-keiten wie das Schloss Lichtenstein oder die AlbThermen in Bad Urach.

Die Broschüre Freizeittipps 2021 beinhaltet viele Informationen und Wissenswertes rund um die Mittlere Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen, wie Öffnungszeiten der Burgen, Schlössern und Höhlen, regionale Küche, Einkaufsmöglichkeiten sowie auch Informationen zum ÖPNV.

Die Broschüre Winter-Freizeittipps gibt viele Tipps zu Aktivitäten im Winter wie beispielsweise Winterwandern oder Langlaufen, fernab der touristischen Hotspots. Darüber hinaus wird momentan die beliebte Wanderbroschüre, deren Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie enorm angestiegen ist, komplett überarbeitet und im Frühjahr erscheinen.

Alle genannten Broschüren liegen in den Tourist-Informationen oder Rathäusern des Landkreises Reutlingen kostenlos zum Abholen bereit und können im Internet unter www.mythos-alb.de/service kostenlos bestellt sowie in digitaler Form als PDF-Dokument heruntergeladen werden. Darüber hinaus gibt es weitere, aktuelle Informationen auch online oder in der kostenlosen Mythos Schwäbische Alb App.

Titel Freizeittipps 2021, Winter-Freizeittipps und Gastgeberverzeichnis 2021 
© Mythos Schwäbische Alb

Info:

Mythos Schwäbische Alb, Bismarckstrasse 21, 72574 Bad Urach, www.mythos-alb.de

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Dieter Buck

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Mittwoch, 20. Januar 2021

Schwäbische Alb: Optimismus für 2021

 Schwäbische Alb:

Mit spannenden Projekten und Optimismus ins neue Tourismusjahr

 


Enorme Einbrüche bei den Übernachtungszahlen, nahezu sämtliche touristische Betriebe seit Wochen im erneuten Lockdown und der Ausfall der wichtigen Tourismusmesse CMT zum Jahresauftakt.

Die Tourismusbranche leidet im besonderen Maße unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auf der Schwäbischen Alb blickt man dennoch optimistisch in die Zukunft: Auf seiner digitalen Jahrespressekonferenz am Mittwoch (20.01.21) präsentierte der Tourismusverband zahlreiche Ideen und Pläne für das neue Jahr. Viele neue touristische Angebote stehen bereits in den Startlöchern und besonders im Bereich der Infrastruktur möchte die Schwäbische Alb dieses Jahr nochmal merklich nachlegen.

Die Corona-Pandemie stellt die Tourismusbranche zweifelsfrei vor größte Herausforderungen, doch im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) machte Geschäftsführer Louis Schumann am Mittwochvormittag vor allem deutlich, wie wichtig es sei, den Blick jetzt nach vorne zu richten: „Wir nutzen diese Phase, um das Fundament für die Zeit nach Corona zu legen und antizyklisch zu investieren.“ Auch dem vergangenen Jahr kann Schumann einige positive Erkenntnisse abgewinnen. So konnte die Schwäbische Alb bei den Zugriffen auf die Webseite www.schwaebischealb.de im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 150 % verzeichnen.

Bei den Broschürenbestellungen war es ein Plus von 48 %. Laut Schumann „ein klares Zeichen dafür, dass sich immer mehr Menschen für die Schwäbische Alb als Urlaubsregion interessieren und, wie die Sommerferien 2020 gezeigt haben, ihren Urlaub dann auch bei uns verbringen.“ Aus diesem Grund blickt er optimistisch auf die kommende Saison: „Wir hoffen, dass der Tourismus spätestens ab Pfingsten wieder anläuft. Die Menschen sehnen sich nach Reisen und nicht wenige planen und buchen auch schon. Das Buchungsaufkommen für die Sommermonate ist schon jetzt höher als im Vorjahr. Da viele Übernachtungsbetriebe derzeit sehr kulant bei ihren Stornierungsbedingungen sind, ist nun ein guter Zeitpunkt seinen Alb-Urlaub zu buchen.“

Hinsichtlich des Tourismusmarketings hatte der SAT-Vorsitzende Mike Münzing ebenfalls gute Neuigkeiten zu vermelden: „Wir freuen uns sehr über die erfreulichen Nachrichten, die uns Ende des Jahres seitens des Tourismusministeriums Baden-Württemberg erreicht haben. Demnach werden dem SAT dieses Jahr zusätzliche Landesfördermittel in Höhe von 400.000 Euro für umfangreiche „Restart“-Marketingmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Ein Teil davon wird voraussichtlich in eine landesweite, gemeinsame Restart-Kampagne der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg fließen und bis zu 300.000 Euro können wir für eigene Marketingmaßnahmen und touristische Projekte nutzen, die dem Anlaufen des Tourismus in der Region nach den Corona-Einschränkungen Schubkraft verleihen.“

Auch die Bilanz des im Juli 2020 gestarteten Gästekartenprojekts „AlbCard“* ist ein Anlass zur Freude: In den vergangenen Wochen konnten weitere Gastgeber und Leistungspartner für das Projekt gewonnen werden. Mittlerweile sind es 149 Gastgeber, bei denen Übernachtungsgäste die AlbCard erhalten und damit kostenfrei Bus & Bahn fahren sowie 134 touristische Highlights, darunter neue Partner wie Schloss Lichtenstein, Stocherkahnfahrten in Tübingen oder Burg Katzenstein, kostenlos erleben können.

Da Outdoor-Angebote immer gefragter werden, hat sich der SAT zum Ziel gesetzt besonders in diesem Bereich nochmal ordentlich nachzulegen. So sollen z.B. neben dem jüngst gekürten „Albtäler-Radweg“ weitere Landesradfernwege auf der Schwäbischen Alb entstehen und zusammen ein Netz aus einheitlich beschilderten und qualitativ erstklassigen Fernradwegen über die Alb bilden. Des Weiteren wurde das Netz an E-Bike-Ladestationen mit so genannten „BOSCH Powerstations“ in der Region ausgeweitet. Auch ein gemeinsames, albweites Mountainbike-Beschilderungskonzept steht kurz vor seinem Abschluss und wird bereits jetzt auf den „Löwentrails“ umgesetzt.

Auf den Bedarf an spezieller Infrastruktur und eigenen Trails für Mountainbikes reagiert die Region verstärkt mit der Entwicklungen neuer Wege: Im Schönbuch entstehen drei neue Mountainbike-Touren, die „Spitz Tour“ und die „Jäger Spezial Tour“ sind bereits fertig beschildert. Auch in Albstadt, Spaichingen und im Landkreis Göppingen sind neue MTB-Touren und -Trails in der Planung, die noch 2021 eröffnet werden sollen. Wer auf seinem Mountainbike oder Gravelbike gerne weitere Strecken zurücklegt, ist auf dem Alb-Crossing richtig. Die neue Karte für diese große Streckentour quer über die Alb kann ab Frühjahr beim SAT bestellt werden. Der neue FlowPark Antoniustal in Sigmaringen komplettiert die neue Angebotspalette für Mountainbiker auf der Schwäbischen Alb.

Mit dem „BiketheRock“ in Heubach und dem „UCI Mountainbike Weltcup“ in Albstadt werden 2021 voraussichtlich wieder zwei bekannte Bike-Events stattfinden können. Entsprechende Konzepte für einen coronakonformen Ablauf haben die Veranstalter ausgearbeitet.

Letztes Jahr haben besonders viele Menschen ihre Wanderstiefel geschnürt. Mit dem neuen Löwenpfad „Heldentour“ in Lauterstein und der „ErlebnisRunde Oberes Schmiechtal“ bei Schelklingen stehen zwei neue Qualitätswanderwege für 2021 in den Startlöchern.

Für Kultur- und Geschichtsbegeisterte entstehen ebenfalls neue Angebote auf der Schwäbischen Alb. Am Heidengraben, der größten bekannten keltischen Befestigungsanlage Deutschlands, startet die Umsetzung des Großprojekts „Erlebnisfeld Heidengraben“ der Gemeinden Hülben, Erkenbrechtsweiler und Grabenstetten. Im Rahmen dieses vom Land und Bund geförderten Projekts entsteht ein großes, interaktives und hochmodernes Kelten-Besucherzentrum, ein Kelten-Erlebnis-Pfad sowie ein Aussichtsturm. Der Kelten-Erlebnis-Pfad soll schon ab Frühjahr für Besucher zugänglich sein, das Besucherzentrum soll bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

Ebenfalls neu präsentiert werden soll in Zukunft auch der Löwenmensch, eine circa 40.000 Jahre alte, rund 30 cm große Mensch-Tier-Figur, geschnitzt aus einem Mammutstoßzahn und gefunden in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb. Der Bund fördert die Neueinrichtung der permanenten Ausstellung des Museums Ulm zum UNESCO Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" mit dem Hauptexponat „Löwenmensch“, der sich in den vergangenen Jahren zum Symbol für die Schwäbische Alb und ihre Bedeutung in der Entwicklung des Menschen und seiner Kultur entwickelt hat. So richtig eintauchen in das Leben auf der Alb vor 40.000 Jahren können Besucher schon jetzt im Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen. Hier werden dank Augmented Reality Mammuts und andere Tiere der Eiszeit lebendig.

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Dieter Buck

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