Donnerstag, 22. Januar 2026

CMT 2026: Neues aus dem Schwarzwald

Unbezahlte Werbung

 Schwarzwald-News 2026:

Wandern, Städtereisen und mehr

 


Mehr als 24.000 Kilometer bestens markierte Wanderwege machen die Ferienregion Schwarzwald zu einem wunderbar vielfältigen Wanderrevier. Stetig wird das Angebot an neuen, zertifizierten Touren erweitert.

Neue Wanderwege in der Ferienregion Schwarzwald

Das ermöglicht Wanderern spannende Natur-Erlebnisse, Einblicke in Schwarzwälder Traditionen und Geschichten sowie lohnenswerte Einkehrschwünge. www.wandern-schwarzwald.info

Sechs neue Schwarzwälder Genießerpfade:

Alpines Wandergefühl und literarische Geschichte im Krottenbachtal bei Blumberg

Der neue Schwarzwälder Genießerpfad durchs Krottenbachtal verbindet alpines Wandergefühl mit den eindrücklichen Landschaften rund um Achdorf und Blumberg am Ostrand des südlichen Schwarzwalds. Gleich zu Beginn müssen Wanderer einen steilen Aufstieg auf den Scheffheu meistern, dabei passieren sie spektakulär gesicherte Abschnitte und ausgedehnte Wälder, bevor der Weg in Serpentinen nach Eschach wieder hinabführt. Die Route mit gut elf Kilometern führt durch das Krottenbachtal und umrundet das Sulzbachtal, wobei man am Westhang des Eichbergs auf schmalen, erdigen Wegen entlangwandert und tiefe Buchenwälder durchquert. Ein lohnender Abstecher zum Eichbergstutz mit der Eichberghütte belohnt bei klarem Wetter mit Fernblicken bis ins Berner Oberland zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Rundtour startet und endet in Achdorf, wo das traditionsreiche Landgasthaus „Scheffellinde“ den kulinarischen Ausklang bildet und badische Küche mit literarischer Geschichte verbindet: Der Dichter Joseph Victor von Scheffel, dessen „Trompeter von Säckingen“ ab den 1870er Jahren zum Bestseller wurde, war dort Stammgast – 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal. Der Qualitätsweg soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad ausgeschildert werden. www.schwarzwald-donau.de

 

Schwarzwaldhöfe, Kapellen, Bilderbuch-Natur: Durchs Prisental bei Schönwald

Der neue Schwarzwälder Genießerpfad durchs Prisental bei Schönwald führt zu aussichtsreichen Hochflächen, traditionellen Schwarzwaldhöfen sowie stillen Kapellen und zeigt den Schwarzwald in seiner klassischen Bilderbuchform. Die zehn Kilometer lange Rundtour startet am Wanderparkplatz Gutenhöhe auf etwa 1.000 Metern Höhe und führt auf gut markierten Wegen durch eine offene Kulturlandschaft mit weiten Panoramen über das Prisen- und Gutachtal im mittleren Schwarzwald. Unterwegs kommen Wanderer auch an der ehemaligen Bobbahn vorbei, die an die Frühzeit des Wintersports in Schönwald erinnert. Die mit nur 220 Höhenmetern gespickte Tour lässt sich ideal mit einem Abstecher zu Deutschlands höchsten Wasserfällen in Triberg verbinden. Die Paradiestour soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad ausgeschildert werden. www.schwarzwald-donau.de

„Todtmooser Moosgumper“: Zu den schönsten Plätzen auf beiden Seiten des Wehratals

Der neue Schwarzwälder Genießerpfad „Todtmooser Moosgumper“ führt zu den schönsten Plätzen, die das Wehratal unmittelbar südlich von Todtmoos zu bieten hat. Die knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung ab der Tourist-Info verspricht Naturgenuss und Schwarzwaldromantik pur, führt auf stillen Wegen durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bächen und zu beeindruckenden Aussichtspunkten. Schon der Aufstieg zum Rheintalblick begeistert mit einem weiten Panorama und spannenden Einblicken in die Geschichte des Ortes. Wer Stille und Ursprünglichkeit sucht, wird in der wildromantischen Wolfsschlucht fündig – ein Ort zum Durchatmen und Staunen. Über schmale Pfade und lauschige Waldwege geht es weiter zur Wehrawaldklinik und schließlich zurück in die Ortsmitte, wo die prachtvolle Wallfahrtskirche zu einem Moment der Einkehr einlädt. Den Tag können Wanderer im „Lebküchler“-Ort gemütlich bei regionalen Spezialitäten ausklingen lassen, bevor der Weg zurück zur Tourist-Info führt. Die Tour soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad ausgeschildert werden. www.todtmoos.de


 

Wissenswertes aus der Klostergeschichte: „Domsteig“ in St. Blasien

Schon von außen ist der Dom in St. Blasien beeindruckend: Dafür verantwortlich sind seine Architektur und seine Kuppel – mit einer Spannweite von 36 Metern die größte nördlich der Alpen. Innen fasziniert unter anderem sein ganz in Weiß gehaltener Innenraum. Auf dem neuen „Domsteig“ eröffnen sich dem Wanderer immer wieder besondere Blicke auf Dom und Stadt im Hochschwarzwald. Der Rundweg führt auf 11,4 Kilometern vom Kurpark über Luisenruhe und Wildgehege zum Weißenstein mit Tosca-Kreuz. An ausgewählten Stationen gibt es Wissenswertes zu den einzelnen Standorten in Form von Infotafeln und Hörgeschichten, abrufbar über QR-Codes. Den Erwachsenen erzählt Domgeist Bruder Ildefons aus der Klostergeschichte; auch eine Erkennungsmelodie des Domgeistes darf nicht fehlen. Auch der Domspatz Pfiffikus hat eine eigene Erkennungsmelodie, er bringt den jungen Wanderern in kindgerechter und etwas flapsiger Form viel Interessantes nahe. Der Schwarzwälder Genießerpfad soll am 10. Mai 2026 offiziell eröffnet werden. www.hochschwarzwald.de

„Balzer Herrgott-Runde“ führt zu zwei besonderen Fotomotiven im Schwarzwald

Die anspruchsvolle „Balzer Herrgott-Runde“ bei Gütenbach führt auf vielen steilen Anstiegen und schmalen Pfaden zu zwei der beliebtesten Fotomotive im Schwarzwald: Zum Balzer Herrgott, einer Christusfigur, die in eine Weidbuche eingewachsen ist, und zur 1825 erbauten Hexenlochmühle, der einzigen Mühle im Schwarzwald mit zwei Wasserrädern. Zusammen mit den tiefen Schluchten der Wilden Gutach und ihrer Seitentäler zeigt sich auf knapp 17 Kilometern und 700 Höhenmetern viel von der Schönheit des Schwarzwaldes: wilde Natur, gemütliche Dörfer, prächtige Ausblicke, sanfte Bergwiesen und dunkle Wälder. Der Qualitätsweg soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad ausgeschildert werden. www.schwarzwald-donau.de

 

Kelten, Römer, Kultstätten: Genießerpfad „Himmel und Hölle“ in Gengenbach

Himmel und Hölle liegen in Gengenbachs Altstadt nah beieinander – in der nur wenige Meter voneinander entfernten Engel- und Höllengasse. Der anspruchsvolle Schwarzwälder Genießerpfad „Himmel und Hölle“ trägt diese Besonderheit im Namen, startet in der geschichtsträchtigen Altstadt und führt himmelwärts zum Bergle. Auf dieser frühgeschichtlichen Kultstätte von Kelten und Römern thront heute die Jakobuskapelle – eine Station des Jakobuswegs nach Spanien – und bietet einen wunderbaren Blick auf die „Perle des Kinzigtals“ und bei passender Witterung bis Straßburg. Weiter bergauf geht es zur sagenumwobenen Teufelskanzel, ehe beim Hochkopf der höchstgelegene Punkt erreicht ist. Entlang des Kandelhöhenwegs treffen Wanderer auf die gut erhaltenen Schanzen des „Vorderen Kinzigtalwalls“, einer Verteidigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Sie sollte französische Truppen aufhalten, doch im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörten diese Gengenbach 1689 fast vollständig. Im 18. Jahrhundert blühte die Stadt wieder auf; 1905 schufen die Stadtväter eine wegweisende Gestaltungssatzung, um die historische Altstadt zu bewahren. Dort endet die 17 Kilometer lange und mit knapp 700 Höhenmetern gespickte Tour auch, ehe zuvor noch das mystische Naturdenkmal Heidenstein und die Portiunkula-Kapelle passiert wurden. www.gengenbach.info

Übersicht der mehr als 50 Schwarzwälder Genießerpfade: www.geniesserpfade-schwarzwald.info

 


Neuer Fernwanderweg durchs Kinzigtal:

Eröffnung des „Kinzigtalsteigs“ ist für Herbst 2026 geplant

Das Kinzigtal und seine mehr als 25 Seitentäler beeindrucken mit einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft: Steile Granitfelsen, idyllische Waldseen, mächtige Tannen, eine offene Tallandschaft mit Obstwiesen, Weiden und Ackerland – und dazu typische Schwarzwalddörfer, Fachwerkstädtchen wie Wolfach, Haslach und Schiltach (das von UN Tourism als Best Tourism Village 2025 ausgezeichnet wurde) und die Heimat des weltbekannten Bollenhuts: Gerade das Zusammenspiel der verschiedenen Kontraste zeichnet die Region im Herzen des Schwarzwaldes aus. Auf dem neuen Fernwanderweg „Kinzigtalsteig“, dessen Eröffnung für Herbst 2026 geplant ist, lässt sich diese Vielfalt auf rund 150 Kilometern erleben. Highlights der zehn Etappen sind besondere Aussichtspunkte wie der Urenkopfturm in Haslach, der Spitzfelsen zwischen Wolfach und Hausach sowie der Teisenkopf in Schenkenzell. Mit dem Start in Gutach über Kirnbach und dem Ziel in Hornberg werden alle drei „Bollenhutgemeinden“ durchquert, weitere kulturgeschichtliche Zeugnisse sind das Kloster Wittichen in Schenkenzell oder die Hansjakob-Kapelle in Hofstetten. Dank Schwarzwaldbahn und Ortenau-S-Bahn verfügen zahlreiche Etappenstandorte über eine gute ÖPNV-Anbindung; zudem wird an kürzeren Etappenkombinationen und attraktiven Schleifen für Tageswanderer gearbeitet. www.schwarzwald-kinzigtal.info/wandersteig

Weitere neue Wanderwege:

Grandiose Ausblicke übers Elztal: „Panoramaweg Katzenmoos“

Das „ZweiTälerLand“ nordöstlich von Freiburg wurde als erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ in Baden-Württemberg zertifiziert. Die schönsten und ursprünglichsten Winkel des Elz- und Simonswäldertals sind auf rund 800 Kilometer bestens ausgeschilderter Wanderwege zu entdecken. Der „Panoramaweg Katzenmoos“ bei Elzach ist eine neue, etwa elf Kilometer lange Rundwanderung, die mit aussichtsreichen Panoramablicken, Naturpfaden und moderaten 260 Höhenmetern besticht. Der Weg verläuft am Fuße des Bolzbergs und führt hinauf zum kleinsten Ortsteil von Elzach, Katzenmoos, vorbei an Wiesen und durch mystisch anmutende Wälder. Entlang der Strecke genießen Wanderer grandiose Blicke übers Elztal, auf den Hörnleberg und den Kandel, bei guter Sicht sogar zum Rosskopf bei Freiburg. Immer wieder laden Rastplätze zu Pausen ein. Der Panoramaweg bietet ideale Motive für Landschaftsfotografie und ist ein attraktives Ziel für Familien und Ausflügler, die eine aussichtsreiche Tageswanderung planen. www.zweitaelerland.de

 

Glück auf: „Bergbaupfad“ rund um den Silberberg in Seebach

Der Bergbau im Schwarzwald hat eine jahrhundertelange Tradition: Der bergmännische Abbau von Hämatit reicht zurück bis in die Römerzeit und erlebte im Mittelalter seine Hochphase. Die spezifischen Gegebenheiten rund um das Besucherbergwerk Silbergründle in Seebach macht der neue, sieben Kilometer lange „Bergbaupfad“ interaktiv erlebbar: Auf große und kleine Kumpels warten ein nachgebauter Stollen, ein Memoryspiel, Bilderrätsel, Brettspiele sowie turnerische Elemente. Für die Erwachsenen beleuchtet der Erlebnisweg im „Mummelseedorf“ im nördlichen Schwarzwald auf Infotafeln den Seebacher Bergbau, die hiesigen Bodenschätze und Gesteinsvorkommen, darunter der feste Seebach-Granit und der weiche Buntsandstein. Auch der Wald steht im Fokus als Holzlieferant für den damaligen Stollenausbau und die Köhlereien, die den nötigen Energielieferanten für die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Erzen und Metallen produzierten. Durch saftige Bergwiesen folgt der Pfad dem Grimmerswaldbach in Richtung Vollmer´s Mühle. Malerische Aussichten auf die Seitentäler Grimmerswald und Muttert wie auch auf die Rheinebene bis hin zu den Vogesen versüßen den Rückweg über den Zieselberg zum Ausgangsort an der Mummelseehalle. www.achertal.de

Murgtalpfad“: Zeitreise durch den Hotzenwald

Auf 28 Kilometern entfaltet der neu gestaltete „Murgtalpfad“ ein eindrucksvolles Panorama des Hotzenwalds tief im südlichen Schwarzwald: Von der Quelle in Herrischried-Lochhäuser bis zur Mündung in den Rhein bei Murg führt der Weg durch unterschiedliche Klimazonen und abwechslungsreiche Landschaften. Mehr als 30 Stationen laden dazu ein, die Vergangenheit und Gegenwart der Region zu entdecken: Alte Saumpfade erinnern an Zeiten, in denen Menschen und Zugtiere gemeinsam Waren transportierten. Gleichzeitig wird die ökologische Dynamik des Murgtals in Flora und Fauna erlebbar. Begleitet wird der Weg von „Tröpfli“, dem fröhlichen Maskottchen des „Murgtalpfads“, der auf Infotafeln Wissen kindgerecht aufbereitet. Als Streckenwanderung konzipiert, sind Start- und Endpunkte bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer eine kürzere Tour bevorzugt, findet in den sechs neu angelegten Rundwanderwegen – die „Schleifen“ sind zwischen fünf und elf Kilometer lang – attraktive Alternativen. www.murgtalpfad.de

 

Spannende Rallye auf dem „BaumZeit: Weg der Jahresbäume“ in Bad Säckingen

Ein Spaziergang der besonderen Art: Die „BaumZeit“-Tour führt quer durch die „Trompeterstadt“ Bad Säckingen zu ausgewählten Baumarten, die in den vergangenen Jahren vom Förderverein „Baum des Jahres“ e. V. und der „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ gekürt wurden. Entlang des Weges lässt sich viel Wissenswertes über die Besonderheiten der ausgezeichneten Bäume erfahren. So wird jeder Halt zu einer Begegnung mit einem lebendigen Stück Naturgeschichte – mitten in der Stadt. Kleine Entdecker können zudem den Kater Hiddigeigei – bekannt aus dem Buch „Der Trompeter von Säckingen“ von Joseph Victor von Scheffel – auf einer spannenden Rallye begleiten. Denn an manchen Stationen hat er knifflige Rätsel rund um die Bäume versteckt: Mal zum Schmunzeln, mal zum Grübeln und immer voller Überraschungen. Wer alle Aufgaben schafft und das Lösungswort herausfindet, wird im Namen des Katers zum Baum-Profi gekürt – mit einer kleinen Überraschung als Belohnung. www.badsaeckingen.de/baumzeit 

Weitere Informationen:

www.schwarzwald-tourismus.info

www.messe-stuttgart.de/cmt/

Dieter Buck

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